Starfield: Terran Armada bietet ein Einzelspieler-Rollenspiel in einem weitläufigen Science-Fiction-Universum für die PlayStation 5. Spieler erstellen einen eigenen Charakter und schließen sich Constellation an, um antike Artefakte durch die Settled Systems zu jagen - dabei steuern sie Raumschiffe, errichten Außenposten und liefern sich Kämpfe gegen feindliche Kräfte.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen Erkundung und Charakterentwicklung. Zu Beginn passt man Aussehen, Hintergrund und Eigenschaften an, was Dialogoptionen und Fähigkeiten beeinflusst. Über 1000 Planeten lassen sich bereisen, um Flora, Fauna und Rohstoffe zu scannen und daraus Medizin, Nahrung, Ausrüstung und Waffen herzustellen. Laser-Cutter, Gewehre und Sprengstoffe können je nach Kampfstil angepasst werden; in der Schwerelosigkeit bewegt man sich frei durch die Gefechte.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Steuerung von Raumschiffen. Rumpfoptik, Waffen und Schilde lassen sich anpassen, und die Crew bringt während der Reisen Boni ein. Im Weltraum kämpft man, dockt an Stationen an oder entert gegnerische Schiffe, um die eigene Flotte zu erweitern. Am Boden errichtet man Außenposten, die Materialien automatisch abbauen und untereinander verbunden werden können. Die gewonnenen Ressourcen fließen in Forschungsprojekte, die neue Rezepte freischalten.
Das Free-Lanes-Update hat Bodenfahrzeuge für schnellere Fortbewegung auf Planetenoberflächen sowie verbesserte Karten eingeführt und damit einige frühere Hürden bei der Planetenbewegung verringert. Kämpfe fühlen sich inzwischen reaktionsfreudiger an, besonders in der Schwerelosigkeit, wo Jetpacks dynamische Positionswechsel ermöglichen.
Spielmodi
Starfield: Terran Armada läuft vollständig im Einzelspielermodus. Die Hauptgeschichte folgt den Constellation-Questen und enthüllt das größte Geheimnis der Menschheit durch Artefaktjagden und Fraktionsbündnisse. Daneben gibt es Nebenaktivitäten wie das Rekrutieren von Begleitern, Fraktionsmissionen für die United Colonies oder das Freestar Collective sowie zufällige Begegnungen während der Raumflüge.
Das Management von Außenposten bildet ein eigenständiges Fortschrittssystem: Spieler erweitern Basen, stellen Crews ein und automatisieren die Produktion. Das Sammeln und Modifizieren von Schiffen schafft einen weiteren Kreislauf aus Kampfeffizienz und optischer Anpassung. Das Terran-Armada-DLC führt Incursions ein - ein neues System defensiver Missionen gegen Roboterarmeen einer feindlichen Fraktion, das Story-Elemente mit wiederholbaren Kämpfen verbindet.
Die Erkundung funktioniert auch unabhängig von Quests: Spieler können unbekannte Planeten kartieren oder seltene Ressourcen in ihrem eigenen Tempo jagen.
Wichtige Systeme und Features
Charaktereigenschaften und Hintergründe beeinflussen, wie NPCs reagieren und welche Perks früh verfügbar sind. Fraktionsentscheidungen haben Konsequenzen für verfügbare Quests und Bündnisse. Die Terran Armada tritt als neue gegnerische Streitmacht aus militärischen Deserteuren mit hochentwickelten Robotern auf und erweitert die Bedrohungslage mit neuen Dungeons und Technologie-Belohnungen.
Ressourcenabbau ist direkt mit Crafting und Außenposten-Wachstum verknüpft. Rohstoffe werden bei Planeten-Scans gesammelt, durch Forschungsprojekte veredelt und über automatisierte Frachtverbindungen zwischen mehreren Basen verteilt. So entsteht ein stimmiger Kreislauf aus Entdeckung und langfristigem Basenbau.
Lohnt sich das Spiel?
Starfield: Terran Armada richtet sich an Spieler, die ein bedächtiges Tempo, tiefgehende Charakteranpassung und groß angelegte Erkundung im Einzelspielermodus schätzen. Das Basisspiel hat durch das Free-Lanes-Update spürbare Verbesserungen erhalten, darunter besseres Fahrverhalten der Fahrzeuge und klarere Karten. Das Terran-Armada-DLC ergänzt fokussierte Story-Inhalte und neue Kampfbegegnungen.
Wer Bethesda-typisches Rollenspiel mit Raumschiffsteuerung und Außenpostenbau mag, findet die aktuelle Version deutlich ausgereifter als zum Launch. Die PS5-Version bietet stabile Performance und präzise Steuerung, die sowohl Raumschiffgefechte als auch Bodenkämpfe verbessern. Wer unbekannte Planeten kartieren und seine eigene Geschichte über Fraktionen hinweg gestalten möchte, erhält mit dem aktuellen Stand einen deutlich stärkeren Einstieg als zuvor.