theHunter: Call of the Wild - Peru Hunting Reserve ist ein Erweiterungspaket für die etablierte Jagdsimulation. Es führt das Intisuyu-Reservat in Peru ein und erweitert das Spiel um neue Landschaften, Tierarten und Ausrüstung auf dem PC.
Gameplay
Das Reservat umfasst drei miteinander verbundene Biome, die von den hohen Andenausläufern über Wolkenwälder bis hin zu dichten Flussdschungeln reichen. Die Höhenunterschiede erfordern angepasste Ausrüstung und Taktiken: In offenen Bereichen ergeben sich weite Sichtlinien, während im dichten Unterholz Nahkämpfe gefragt sind. Ein neues Armbrust-Modell ermöglicht lautlose Annäherungen und zwingt Spieler, ihr Vorgehen an Tierverhalten und Umgebung anzupassen.
Insgesamt stehen 14 Tierarten zur Verfügung, zehn davon debütieren in der Serie. Von Capybaras und Tarukas bis hin zu Spitzenprädatoren wie Jaguaren und Schwarzkaimanen folgt jede Spezies eigenen Verhaltensmustern. Besonders bei Nachtjagden, wenn die Sicht eingeschränkt ist und manche Tiere vermehrt an Wasserstellen auftauchen, zahlt sich Beobachtungsgeschick aus. Die vertikale Struktur des Gebiets sorgt für abwechslungsreiche Begegnungen - von der Beobachtung entfernter Herden an Hängen bis hin zu engen Dschungelpfaden, auf denen Raubtiere schnell auf Distanz gehen können.
Spielmodi
Im Zentrum stehen 60 Story-Missionen, die Spieler durch verschiedene Regionen führen und dabei lokale Aufgaben vermitteln. Die Missionen verbinden Jagd mit Erkundung und Aufenthalten in einem Tierschutzgebiet. Über ein Schwarzes-Brett-System lassen sich jederzeit Aktivitäten auswählen - gezielte Jagden, freie Erkundung oder ehrenamtliche Tätigkeiten, die auf besondere Trophäen-Mounts hinführen.
Der Fortschritt läuft in Einzelspieler-Sitzungen weiter, während Online-Koop gemeinsame Jagden mit Freunden im selben Reservat ermöglicht. Es gibt keine separaten Wettkampf- oder Versus-Modi; im Vordergrund stehen kooperative oder alleinige Jagden auf Trophäen und das Abschließen von Missionen in den unterschiedlichen Ökosystemen.
Tierwelt und Ausrüstung
Das Tieraufgebot erfordert genaue Kenntnis von Gewohnheiten und Lebensräumen. Jaguare stellen in den Dschungelabschnitten eine besondere Herausforderung dar; Nachtbegegnungen erhöhen die Spannung durch eingeschränkte Sicht und unvorhersehbares Verhalten. Ergänzende Arten wie Vikunjas in höheren Lagen sowie Nasenbären und Tapire in tieferen Zonen sorgen für abwechslungsreiche Tageszyklen und laden zu wiederholten Besuchen ein.
Die Armbrust ist das zentrale neue Werkzeug und eignet sich besonders für lautloses Vorgehen im dichten Gelände. Zusammen mit den bestehenden Waffenklassen des Grundspiels eröffnet sie neue Möglichkeiten, vorsichtige Tiere anzuschleichen, ohne andere in der Nähe zu alarmieren. Ehrenamtliche Aufgaben im Tierschutzgebiet sind Teil eines Belohnungssystems, das nach Abschluss entsprechender Missionen einzigartige Trophäen-Darstellungen freischaltet.
Lohnt sich das Spiel?
Die ersten 24 Spielerbewertungen zeigen eine Zustimmungsrate von 87 Prozent. Die Erweiterung bietet eine umfangreiche neue Karte mit ausgeprägter vertikaler Topografie, eine breite Auswahl bisher unbekannter Arten und die Armbrust-Mechanik. Die 60 Story-Missionen sowie das flexible Schwarze-Brett-System geben klare Struktur für kurze Sitzungen ebenso wie für längere Kampagnen.
Das Paket richtet sich an Spieler, die realistische Jagdsimulationen schätzen und neue Umgebungen sowie anspruchsvolle Spurenverfolgung suchen. Wer Abwechslung im Einzelspieler-Fortschritt oder in Koop-Sitzungen sucht, wird durch die Biome und die Tierwelt belohnt. Das Reservat erschien am 16. Juni 2026 und steht weiterhin im Fokus der aktiven Community rund um den Grundtitel.