theHunter: Call of the Wild - Te Awaroa National Park ist eine realistische Jagdsimulation in einem detailreich gestalteten Reservat Neuseelands. Spieler übernehmen die Rolle eines Jägers, der gemeinsam mit der Wildhüterin Kiri Taylor die Tierwelt pflegt, die Umwelt schützt und verschiedene Aufgaben in abwechslungsreichem Gelände erledigt.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Aufspüren und Erlegen von Wild unter realistischen Bedingungen. Die Jagd führt durch sanfte Hügel, gemäßigte Regenwälder, Laubwälder, steile Bergregionen, glitzernde Strände sowie Fichten- und Kiefernbestände, die sich mit dem Fortschritt verändern. Zur Fährte gehören das Erkennen von Spuren, der Einsatz von Lockrufen und das geschickte Positionieren für den Schuss. Zur Verfügung steht unter anderem das F.L. Sporter .303 Repetiergewehr, das sich durch angenehme Repetierbewegung, zuverlässige Funktion und die Möglichkeit zur Montage verschiedener Zielfernrohre auszeichnet.
Das Wildspektrum umfasst Sikahirsche, Gämsen, verwilderte Ziegen und Schweine, Rothirsche, Truthähne, europäische Kaninchen und Damhirsche. Manche Arten sind an bestimmte Lebensräume gebunden, etwa Sikahirsche an Buchenwälder oder andere Tiere an offene Flächen. Das 25 Quadratmeilen große Reservat ermöglicht ausgedehnte Wanderungen, bei denen sich unterschiedliche Ökosysteme erschließen und sowohl aktives Pirschjagen als auch ruhigere Ansätze auf häufiges Wild unterstützt werden.
Die Handlung verteilt sich auf 16 Story-Missionen, in denen lokale Konflikte gelöst, Beziehungen geklärt und Hintergrundgeschichten rund um die Geschichte des Reservats enthüllt werden. Die Aufträge stehen im Zusammenhang mit den Bemühungen der Wildhüterin, den Tourismus nach den jüngsten Filmproduktionen mit den Erfordernissen des Naturschutzes in Einklang zu bringen.
Spielmodi
Im Einzelspieler konzentriert sich das Spiel auf die Story-Missionen und die freie Erkundung des Reservats. Spieler erledigen Aufgaben eigenständig, regulieren Wildbestände und achten auf die Auswirkungen auf die Umwelt.
Im Mehrspielermodus können mehrere Jäger gemeinsam in derselben Landschaft unterwegs sein. Wer das Reservat nicht besitzt, kann dennoch an normalen Jagdaktivitäten teilnehmen, während die Story-Missionen ausschließlich Besitzern vorbehalten bleiben.
Wettbewerbs- oder zeitlich begrenzte Modi gibt es in diesem Reservat nicht. Der Schwerpunkt liegt auf offenen Jagdsessions, die Pirsch, Schuss und Umweltbewusstsein in Solo- oder Gruppenspiel vereinen.
Umgebung und Tierwelt
Te Awaroa vereint typische Merkmale der Südinsel - von dichten Wäldern bis hin zu Küstenregionen - und schafft so unterschiedliche Sichtverhältnisse und Verhaltensweisen der Tiere. Die Landschaft unterstützt verschiedene Jagdstile: dichter Bewuchs begünstigt Nahbereichsansätze, während offene Abschnitte längere Schüsse mit dem neuen Gewehr ermöglichen.
Die Verteilung der Tiere lädt dazu ein, wiederholt ins Gebiet zurückzukehren, um Muster zu erkennen - etwa Sikahirsche in bewaldeten Zonen oder Ziegen in zerklüftetem Gelände. Naturschutz ist über die Geschichte der Wildhüterin in das Gameplay eingebunden: unkontrollierte Eingriffe können das Gleichgewicht des Reservats gefährden.
Lohnt sich das Spiel?
Das Reservat richtet sich an Spieler, die methodische Jagdsimulationen mit realistischer Fährtenarbeit und authentischer Waffenhandhabung schätzen. Die 16 Story-Missionen bieten strukturierte Ziele neben dem freien Erkunden, während der Mehrspielermodus den Zugang für Gruppen erleichtert.
Wer schnelle Action oder abstrakte Mechaniken sucht, wird das eher bedächtige Tempo als weniger passend empfinden. Die Kulisse spricht vor allem Fans neuseeländisch geprägter Umgebungen und detaillierter Tiermodelle an. Der Einstieg ohne Kauf über den Mehrspielermodus senkt die Hürde, die Kernschleife der Jagd vorab zu testen.
In der Community wird vor allem das abwechslungsreiche Gelände und die gute Kompatibilität der Waffen gelobt, was auch Jahre nach der Veröffentlichung für anhaltende Spielrunden sorgt. Das Reservat eignet sich besonders für eingefleischte Simulationsfans, denen Erkundung und Präzision wichtiger sind als schnelle Abwechslung.