Warhammer 40,000: Gladius - Assault Pack ist eine Erweiterung für das rundenbasierte 4X-Strategiespiel Warhammer 40,000: Gladius - Relics of War auf dem PC. Sie führt sieben neue, offensiv ausgerichtete Einheiten ein - je eine pro Fraktion - und legt den Schwerpunkt auf Mobilität und direkte Kampfkraft auf der umkämpften Oberfläche von Gladius Prime.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden des Planeten, das Erschließen von Ressourcen, der Aufbau von Armeen und die Ausschaltung rivalisierender Fraktionen durch rundenbasierte Aktionen auf einem Hex-Raster. Jede Fraktion folgt eigenen Mechaniken, Forschungsbäumen und Zielen, die eng an der Warhammer-40.000-Lore angelehnt sind. Das Assault Pack bringt Einheiten mit, die auf schnelle Vorstöße und rasche Positionswechsel ausgelegt sind. Die Astra Militarum erhalten den Chimera, einen amphibischen Truppentransporter, der Infanterie befördert und aus Waffen sowie Luken heraus Feuer auf Infanterie eröffnet. Die Tyraniden bekommen den Scythed Hierodule, eine große Kreatur mit schwerer Chitinpanzerung und Klauen, die Fahrzeuge durchschneiden können. Die T'au setzen den Tidewall Gunrig ein, eine mobile Festung mit Railguns gegen Panzer und Monster. Die Orks ergänzen ihre Streitkräfte um Warbiker, die schnell aufschließen und dabei Dakka verteilen. Die Necrons bringen Flayed Ones ins Spiel, Nahkampf-Infanterie, die Überwachungsfeuer umgehen kann, wenn sie nahe bei Gegnern materialisiert. Die Chaos Space Marines erhalten den Chaos Land Raider, einen schwer gepanzerten Transporter mit lascannons in den Seitenwaffen. Die Space Marines nutzen den Razorback, einen Panzer, der Infanterie unter Deckungsfeuer voranbringt. Diese Ergänzungen fördern aggressivere Taktiken und kombinierte Angriffe, ohne die bestehenden Ressourcen- und Gebietsmechanismen zu verändern.
Spielmodi
Partien laufen entweder als Einzelspieler-Szenarien mit Fraktions-Storylines oder als Multiplayer-Matches mit kompetitivem Spiel gegen menschliche Gegner. Zu Beginn wählen die Spieler eine Fraktion und kämpfen um die Kontrolle von Kartenabschnitten durch Expansion, Einheitenproduktion und entscheidende Schlachten. Die neuen Assault-Pack-Einheiten lassen sich direkt in beide Formate integrieren und eröffnen aggressive Kompositionen sowohl in Solo-Kampagnen gegen KI als auch in direkten Duellen.
Fraktionen und Einheiten-Integration
Auf Gladius Prime treten sieben Fraktionen gegeneinander an, deren jeweilige Stärken durch die neuen Einheiten ergänzt werden. Die Imperial Guard setzt auf Masseninfanterie, unterstützt durch vielseitige Transporter wie den Chimera. Die Tyraniden schwärmen mit Bioformen, darunter nun der robuste Hierodule zum Durchbrechen gegnerischer Linien. Die T'au verlassen sich auf Fernkampf, verstärkt durch den mit Railguns ausgerüsteten Gunrig. Die Orks bevorzugen Geschwindigkeit und Feuerkraft, die durch Warbiker-Horden weiter gesteigert wird. Die Necrons nutzen langlebige Konstrukte, die für den Nahkampf phasen, wobei Flayed Ones überraschende Nahkampfbedrohungen hinzufügen. Die Chaos Space Marines führen verderbte Fahrzeuge wie den Land Raider für Durchbruchsangriffe ins Feld. Die Space Marines rücken mit Elite-Infanterie vor, die der Razorback transportiert. Das Pack hält alle Fraktionen im Rahmen ihrer etablierten Spielstile im Gleichgewicht und belohnt gleichzeitig mutige Vorstöße.
Lohnt sich das Spiel?
Das Grundspiel erhält auf der wichtigsten Vertriebsplattform sehr positive Bewertungen mit über fünftausend Rezensionen, die auch Jahre nach der Veröffentlichung anhaltendes Interesse zeigen. Regelmäßige Updates halten den Titel aktuell, und das Assault Pack bietet spürbare Abwechslung für Spieler, die Fraktionsasymmetrie und taktische Armeekomposition schätzen. Es richtet sich an alle, die rundenbasiertes Planen gegenüber Echtzeit-Action bevorzugen und das Grimdark-Setting von Warhammer 40.000 mögen. Die Erweiterung fügt sich nahtlos in bestehende Inhalte ein und stellt eine solide Ergänzung für alle dar, die bereits mit den Kernsystemen vertraut sind oder ihre Optionen in Multiplayer-Partien erweitern möchten.