Warhammer 40,000: Gladius - T'au ist eine rundenbasierte 4X-Strategie, die das T'au-Volk zum Grundspiel Warhammer 40,000: Gladius - Relics of War hinzufügt. Spieler übernehmen das Kommando über das T'au-Imperium und kämpfen um die Kontrolle des Planeten Gladius Prime, auf dem mehrere Fraktionen um Expansion, Gefechte und Ressourcen ringen. Die T'au setzen dabei auf hochentwickelte Technologie, Einflussmechaniken und überlegene Fernkampfstärke statt auf Nahkampf.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Städten, die Erforschung neuer Technologien, die Rekrutierung von Einheiten und der Kampf gegen Gegner auf einer hex-basierten Karte. T'au-Armeen setzen auf Mobilität und präzise Schläge und werden von 31 neuen Einheiten unterstützt, darunter Drohnenschwärme für Hilfsaufgaben und schwer gepanzerte Battlesuits für die Front. Battlesuits wirken als anpassbare Exoskelette, denen weitere Systeme hinzugefügt werden können, um Angriffs- oder Verteidigungsfähigkeiten zu verändern.
Einfluss ist eine zentrale Ressource für nicht-militärische Aktionen. Spieler können neutrale Einheiten wie Kroot Hounds oder Vespid Stingwings für die T'au gewinnen. Mit der „Greater Good"-Mechanik lässt sich Einfluss einsetzen, um die Moral gegnerischer Einheiten auf null zu senken oder das Bevölkerungswachstum eigener Städte zu steigern. Subversion ermöglicht es, die Loyalität rivalisierender Siedlungen durch Propaganda zu untergraben und so gegnerische Kontrolle ohne direkte Kämpfe zu schwächen. Markerlights verbessern die Zielgenauigkeit nachfolgender Angriffe, während verschiedene Drohnentypen Aufklärung, Schutz oder direkte Feuerunterstützung übernehmen.
Städte wachsen über ein eigenes Loyalitätssystem: Jedes neue Gebäudetyp erhöht die Loyalität, doch identische Bauten senken sie wieder. Dadurch wird eine abwechslungsreiche Infrastruktur belohnt, die Stabilität und Produktion gleichermaßen sichert.
Spielmodi
Im Einzelspieler stehen Gefechte gegen KI sowie strukturierte Szenarien zur Verfügung, die fraktionsspezifische Taktiken erfordern. Multiplayer unterstützt Online- und LAN-Partien für kompetitives PvP ebenso wie kooperatives Spiel, bei dem Gruppen gemeinsam die T'au führen oder gegen sie antreten können - auf unterschiedlich großen Karten und mit variablen Siegesbedingungen.
Partien reichen von kurzen Gefechten bis zu längeren Kampagnen um die planetare Vorherrschaft. Siege werden durch Vernichtung der Gegner, Eroberung wichtiger Ziele oder Erreichen wirtschaftlicher Schwellen erzielt; die T'au bieten dabei alternative Wege über Einfluss und Subversion.
Der T'au-Ansatz im Konflikt
T'au-Streitkräfte dominieren auf Distanz und integrieren Hilfstruppen geschickt, stoßen jedoch in Nahkämpfen und bei der frühen Expansion auf Probleme. Ihre hochtechnisierten Einheiten verursachen starken Schaden, wenn sie richtig positioniert sind, benötigen dafür aber Drohnen und Markerlight-Unterstützung. Die Fraktion belohnt Spieler, die militärische Vorstöße mit diplomatischem Einfluss kombinieren, um die Kohäsion der Gegner zu untergraben.
Die Rekrutierung von Hilfstruppen erweitert die Armee ohne zusätzliche Kosten, während die Anpassung von Battlesuits unterschiedliche Ausrüstungen für verschiedene Bedrohungen ermöglicht. Diese Kombination schafft taktische Flexibilität, die sich von direkter angriffsorientierten Fraktionen abhebt.
Lohnt sich das Spiel?
Das T'au-DLC erhält sehr positive Bewertungen: 93 Prozent von 124 Nutzerrezensionen fallen positiv aus. Kritiker loben vor allem die einzigartigen Mechaniken und die solide Einheitenvielfalt. Der Inhalt fügt sich nahtlos ins Grundspiel ein und bietet spürbare Abwechslung für Fans asymmetrischer 4X-Strategie.
Das Add-on spricht Spieler an, die fernkampflastige Armeen, Einflussressourcen und Kampagnen mit subtiler Stadt-Sabotage schätzen. Wer das Basisspiel bereits besitzt und neue strategische Tiefe sucht, findet hier lohnenswerte Erweiterung - besonders für wiederholte Runden gegen unterschiedliche Gegner. Das Gesamtpaket bleibt über die bestehenden Einzel- und Mehrspielermodi nutzbar, ohne weitere Erweiterungen zu benötigen.