7 Devil's Deals ist ein actionlastiges Indie-Game, in dem Spieler die Rolle von Paul übernehmen - einem Sünder, der in einem roguelike Hack-and-Slash durch die Kreise der Hölle zieht. Jeder Durchlauf beginnt mit zufällig zugewiesenen Waffen, Upgrades, Sünden und Flüchen, die den Verlauf bestimmen. Das Ziel ist es, sieben unterschiedliche Umgebungen zu durchqueren, die jeweils einer der sieben Todsünden entsprechen, und dabei durch besiegte Gegner stärkere Fähigkeiten zu sammeln.
Gameplay
Im Zentrum steht ein schnelles Kampfsystem, das Nah- und Fernangriffe mit Waffen kombiniert, die von den sieben Todsünden angetrieben werden. In jeder Ebene der Hölle kämpfen sich Spieler durch Gegnerhorden und passen sich an die jeweiligen Strafen und Versuchungen an. Das Kartendeck von Mini Luci erweitert die Möglichkeiten: Einige Karten verändern passiv das Schicksal, andere liefern aktive Fähigkeiten, die in kritischen Momenten den Kampf entscheiden können.
Jeder Run wird von Zufallselementen geprägt. Waffen, Segen und die jeweilige Sünde werden ohne Eingriff des Spielers vergeben, sodass sich immer neue Kombinationen ergeben, die schnelles Umdenken erfordern. Permanente Verbesserungen entstehen durch das Umwandeln von Seelen gefallener Feinde - Fortschritt, der über mehrere Versuche hinweg erhalten bleibt und mit jedem Tod wertvolle Erkenntnisse für künftige Durchläufe liefert.
Spielmodi
Das Spiel ist ein rein singleplayer-basiertes Roguelike ohne separate Multiplayer-Optionen oder zusätzliche Modi. Jede Session entspricht einem eigenständigen Run durch die sieben Kreise, bei dem die prozedurale Verteilung von Elementen für Abwechslung sorgt, ohne feste Fortschrittswege oder wählbare Varianten.
Der Wiederspielwert ergibt sich direkt aus der Roguelike-Struktur: Stirbt der Spieler, beginnt der aktuelle Run von vorne, während die durch Seelen erworbenen permanenten Upgrades erhalten bleiben. So entsteht ein Anreiz, immer tiefer in die Hölle vorzudringen und sich an unvorhersehbare Waffen- und Kartenkombinationen anzupassen.
Kernmechaniken und Systeme
Das Kartenspiel greift direkt in den Kampf ein und ermöglicht es, Grenzen zu sprengen oder dem Tod in entscheidenden Augenblicken zu entgehen. Jede der sieben Umgebungen stellt eigene Herausforderungen, die Fehler bestrafen und Anpassung an die jeweiligen Sünden-spezifischen Bedrohungen belohnen. Der permanente Fortschritt durch Seelen-Upgrades schafft eine stabile Grundlage, die mit der Zeit längere Überlebenszeiten ermöglicht.
Beherrschung von Nah- und Fernkampf ist entscheidend, da die Waffen Sündenkräfte tragen, die den Umgang mit Gegnern in jeder Ebene beeinflussen. Das System setzt darauf, mit den Mitteln auszukommen, die das Schicksal vorgibt, statt auf vorher festgelegte Ausrüstung.
Lohnt sich das Spiel?
7 Devil's Deals richtet sich an Spieler, die Roguelike-Action mit starkem Fokus auf Zufall und wiederholte Versuche schätzen. Der Singleplayer-Ansatz und das permanente Upgrade-System erzeugen einen klaren Kreislauf aus Lernen und schrittweiser Verbesserung über mehrere Durchläufe durch die sieben Todsünden hinweg.
Da sich das Spiel noch in der Entwicklung befindet und erst zu einem späteren Zeitpunkt erscheint, ohne bisherige Nutzerbewertungen, basiert die Einschätzung auf den beschriebenen Mechaniken: randomisierte Waffen, Kartenfähigkeiten und schnelles Kampfsystem. Wer Hack-and-Slash-Roguelikes mag, die Anpassung an chaotische Starts verlangen, wird hier fündig. Spieler, die mehr Kontrolle über ihre Ausrüstung oder Multiplayer-Optionen suchen, sollten auf weitere Informationen nach dem Release warten.