Alice in BLUE ist ein Einzelspieler-Deckbuilding-Roguelike-Strategiespiel, das Kartenspiel mit einem einzigartigen Rouletterad-Kampfsystem verbindet. Spieler führen Alice durch eine sich ständig verändernde Traumwelt, bauen Decks auf und treffen taktische Entscheidungen, um Gegner zu besiegen und narrative Begegnungen zu meistern.
Gameplay
Im Zentrum steht das Rouletterad-Kampfsystem: Karten mit Angriffen, Verteidigungen und Spezialeffekten werden in die Felder des Rades platziert. Durch Drehen verschieben sich die Effekte und müssen strategisch ausgerichtet werden, bevor sie ausgelöst werden. Das erfordert vorausschauendes Planen und die Fähigkeit, gegnerische Züge zu antizipieren.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist der Deckaufbau. Über prozedural generierte Kartenpfade erhält man neue Karten und Items, die eine flexible Anpassung der Strategie von Durchlauf zu Durchlauf ermöglichen. Durch geschickte Kombinationen entstehen Synergien, die gezieltes Deckbuilding belohnen.
Die Erkundung erfolgt über Routenwahl auf einer dynamischen Karte. Jede Entscheidung beeinflusst, welche Begegnungen und Karten verfügbar werden und wie der aktuelle Run verläuft. Narrative Events erweitern das Entscheidungsspektrum - manchmal mit Rouletterad-Checks, die Risiko und Belohnung miteinander verbinden und den Verlauf der Geschichte oder Ressourcen beeinflussen können.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich im Einzelspielermodus verfügbar, mit Roguelike-Runs als zentralem Strukturelement. Jeder Versuch generiert eine neue Karte, bietet frische Deckoptionen und enthält Permadeath-Elemente, die den Fortschritt zurücksetzen, während erworbene Kenntnisse erhalten bleiben.
Die Vielfalt an Routen und Begegnungen sorgt für hohen Wiederspielwert innerhalb dieses Modus. Spieler können unterschiedliche Wege und Deckstrategien ausprobieren, um das Ende des Traums zu erreichen.
Handlung und Setting
Alice ist in einer ständig wechselnden Traumwelt gefangen, begleitet von ihrer Katze Jiji. Die Umgebung birgt bizarre Gefahren und verborgene Geheimnisse, die sich durch spielerische Entscheidungen während der Begegnungen erschließen.
Events verknüpfen Story-Elemente mit Gameplay-Mechaniken. Entscheidungen beeinflussen den Ausgang, während Rouletterad-Checks Zufallselemente einbringen, die Belohnungen oder Komplikationen mit sich bringen können.
Lohnt sich das Spiel?
Alice in BLUE richtet sich an Spieler, die taktischen Deckaufbau mit Roguelike-Progression und ungewöhnlichen Kampfsystemen kombinieren möchten. Das Rouletterad-Mechanik fügt eine räumliche Planungsebene hinzu, die sich von klassischen Kartenspielkämpfen abhebt.
Die geplante Veröffentlichung ist für 2027 vorgesehen, Rezensionen liegen derzeit noch nicht vor. Wer Einzelspieler-Erfahrungen mit strategischer Anpassung und bedeutsamen Entscheidungen schätzt, könnte das Spiel nach Release interessant finden - vorausgesetzt, das Kampfsystem hält, was es verspricht.