American Conquest: Fight Back ist ein Echtzeit-Strategiespiel, das die amerikanischen Kontinente zwischen 1517 und 1804 zum Schauplatz hat. Es dreht sich um historische Konflikte zwischen europäischen Mächten, indigenen Völkern und Kolonialkräften, bei denen große Schlachten und Ressourcenmanagement im Mittelpunkt stehen.
Gameplay
Im Kern geht es darum, Basen aufzubauen, Einheiten auszubilden und in Echtzeit auf weitläufigen Karten zu kämpfen. Spieler verwalten ihre Wirtschaft mit Gold, Nahrung und weiteren Rohstoffen und führen Armeen von bis zu 16.000 Einheiten ins Gefecht. Infanterie, Kavallerie und Artillerie reagieren auf taktische Formationen, die ihre Wirkung je nach Situation verändern - etwa Linien für Schusswechsel oder Kolonnen für Angriffe.
Die Moral der Truppen ist ein zentraler Faktor und hängt von Siegen oder Niederlagen, Nahrungsvorräten, Ausrüstungsqualität und regelmäßiger Bezahlung von Söldnern ab. Sinkt sie, drohen Einheiten zu fliehen oder an Effektivität zu verlieren. Spieler müssen daher aggressive Vorstöße mit einer stabilen Versorgung abwägen. Über 50 neue Einheiten ergänzen das Roster und bringen jeweils eigene Fähigkeiten für die Kriegsführung der Epoche mit.
Entscheidungen über Positionierung und Timing sind entscheidend, da Formationen unter Druck zerfallen oder neu geordnet werden müssen. Die enorme Truppenstärke erfordert sorgfältige Planung statt bloßer Massenangriffe. Das Gelände beeinflusst dabei Bewegungen und Sichtlinien und macht jede Schlacht zu einer Herausforderung.
Spielmodi
Im Einzelspielermodus stehen strukturierte Kampagnen im Mittelpunkt, die sich an historischen Ereignissen orientieren. Dazu gehören die Suche nach El Dorado, Pontiacs Krieg und die Eroberung Alaskas - insgesamt 26 Missionen in acht Kampagnen. Ein separater Schlachtfeld-Modus bietet zehn eigenständige Missionen, die sich auf taktische Herausforderungen konzentrieren und sowohl im Einzel- als auch im Mehrspielermodus verfügbar sind.
Im Mehrspielermodus können bis zu sieben Spieler über LAN oder Internet gegeneinander antreten. Neben dem Schlachtfeld-Modus gibt es weitere Varianten, die entweder auf direkte Konfrontation oder strategische Ziele setzen. Die Schlachtfeld-Missionen verzichten auf umfangreiche Basisverwaltung und stellen reine Taktik in den Vordergrund, bei der Positionierung und Truppenzusammensetzung über den Ausgang entscheiden.
Die Kampagnen verbinden erzählende Missionen mit Ressourcenmanagement und Kämpfen, während der Schlachtfeld-Modus die Kampfphasen für kürzere oder kompetitive Runden isoliert.
Kampagnen und Fraktionen
Fünf neue Nationen erweitern die verfügbaren Streitkräfte: Deutschland, Russland, die Haida, die Niederlande und Portugal. Jede bringt eigene Einheiten und Kampagnen mit, die ihre historische Rolle widerspiegeln. Deutsche Expeditionen richten sich ins Landesinnere, russische Feldzüge zielen auf alaskische Gebiete und die Haida-Kampagne behandelt die Verteidigung der Küste gegen russische Vorstöße.
Weitere Kampagnen widmen sich spanischen Aktionen auf der Yukatan-Halbinsel gegen Maya- und Aztekenkrieger sowie dem Pontiac-Aufstand mit Konflikten zwischen indigenen Völkern und britischen Truppen. Diese Geschichten nutzen die neuen Einheiten und Mechaniken und bieten so für jede Fraktion ein eigenes Spielgefühl.
Das Spiel ist eigenständig und erfordert keine Vorgänger, um den vollen Umfang zu nutzen. Historische Details dienen als Hintergrund, ohne die grundlegenden Strategiesysteme zu verändern.
Lohnt sich das Spiel?
American Conquest: Fight Back richtet sich an Spieler, die historische Echtzeit-Strategie mit großen Formationen, Moralsystem und umfangreichen Kampagnen suchen. Dank des Standalone-Ansatzes ist es auch für Einsteiger zugänglich, während der Schlachtfeld-Modus gezielte taktische Einheiten für kürzere oder kompetitive Sessions bietet.
Die Kombination aus bis zu 16.000 Einheiten, Formationen und fraktionsspezifischen Kampagnen sorgt für Tiefe in langen Einzelspieler-Sitzungen. Mehrspielermodi erhöhen den Wiederspielwert durch unterschiedliche Teilnehmerzahlen und Spielvarianten. Wer sich für konfiktbezogene Epochen und methodisches Kommando interessiert, findet hier über die geprüften Features hinweg durchgängig Anreize.
Das Spiel ist für PC verfügbar und bewahrt die ursprünglichen Mechaniken für aktuelle Spieler, die an klassischer Großstrategie interessiert sind.