Cubara: A Table by the Sea ist eine entspannte Indie-Simulationserfahrung, in der man eine einsame Insel in ein florierendes Strandlokal verwandelt. Im Mittelpunkt stehen Anbau, Fischfang, Kochen und der Service für tierische Gäste, die mit Kanus anlegen - alles in einer ruhigen Umgebung ohne Kampf oder Scheitern.
Gameplay
Der Alltag beginnt mit dem Sammeln von Ressourcen: Sand wird umgegraben, um Tomaten, Gurken, Weizen und Süßkartoffeln anzupflanzen, die anschließend gegossen und geerntet werden. Weitere Tätigkeiten sind das Schütteln von Kokosnüssen, das Einsammeln von Eiern, das Graben nach Ködern und das Angeln vom Ufer. Sämtliche Zutaten stammen direkt von der Insel.
Das Kochen erfolgt in einem System ohne Zeitdruck, bei dem Zutaten auf einem Schneidebrett verarbeitet, Teller am Strand zusammengestellt und Speisen über einem Treibholzfeuer gegrillt werden. Das Angebot reicht von einfachen Salaten über gegrillten Fisch und Pizza bis hin zu Pilzsuppe. Schmutziges Geschirr wird im Meer gereinigt. Zur Mittagszeit wird die Flagge gehisst, und Gäste wie Füchse oder Eulen treffen ein. Spieler lesen Bestellungen, bereiten Gerichte zu, servieren und sammeln Trinkgelder ein.
Mit wachsendem Betrieb übernehmen Maulwürfe, Mäuse, Igel und Katzen verschiedene Aufgaben wie Gießen, Angeln, Bedienung oder Abwasch. Routen lassen sich festlegen, Werkzeuge verbessern und Löhne täglich auszahlen, sodass der Betrieb auch ohne direkte Steuerung weiterläuft.
Spielmodi
Im Einzelspielermodus übernimmt man alle Bereiche des Betriebs in eigenem Tempo. Online-Koop ermöglicht es zwei Spielern, Aufgaben aufzuteilen - etwa die Küche und den Service während des Mittagsgeschäfts.
Es gibt keine separaten Wettbewerbs- oder Herausforderungsmodi. Der Fokus liegt auf dem täglichen Rhythmus aus Vorbereitung, Service und abendlichen Freizeitaktivitäten wie Surfen oder Sternbeobachtung. Die Flagge kann jederzeit gesenkt werden, um einen Tag zu überspringen.
Inselausbau und Fortschritt
Muscheln finanzieren das Wachstum der Insel. Ein Wal hebt neue Landabschnitte aus dem Meer, die Überraschungen wie neue Nachbarn, Läden oder Geheimnisse mit sich bringen. Dadurch entstehen zusätzliche Flächen für Anbau, Tische und Personal. Das Menü erweitert sich mit neuen Zutaten und Rezepten. Ein Kranich-Kritiker vergibt bei entsprechender Qualität einen Michelin-Stern.
Die Handlung bleibt vollständig auf der Insel angesiedelt und unterstützt Englisch sowie Hebräisch mit rechts-nach-links-Layout. Ohne Verfall, Schulden oder dauerhafte Rückschläge liegt der Schwerpunkt auf kontinuierlichem, angenehmem Wachstum.
Lohnt sich das Spiel?
Cubara: A Table by the Sea richtet sich an Spieler, die entspannte Farming- und Kochsimulationen mit leichten Managementelementen suchen. Das fehlende Scheitern, das tierische Personal und die Koop-Option machen das Spiel sowohl für Solo-Sessions als auch für gemeinsames Spielen geeignet. Wer actionreiche oder strategisch komplexe Titel bevorzugt, könnte das Tempo als zu ruhig empfinden, während Fans von gemütlichem Inselleben und schrittweisem Ausbau die tägliche Routine und die Erweiterungsüberraschungen schätzen werden. Das Spiel läuft auf dem PC und legt den Schwerpunkt auf freie Zeiteinteilung ohne äußeren Druck.