.curator ist ein Singleplayer-RPG, das in einer alternativen postviktorianischen Welt spielt, die von den Werken Richard K. Morgans inspiriert wurde. Spieler übernehmen die Rolle eines Curators, der Timelines auf verschiedenen Versionen der Erde verändert, um das wiederholte Scheitern der Menschheit zu verhindern. Im Mittelpunkt stehen narrative Entscheidungen, Ermittlungen und der Einsatz fortschrittlicher Technologie, um Ereignisse möglichst ohne direkte Konfrontation zu beeinflussen.
Gameplay
Die zentrale Spielschleife besteht aus dem Erkunden von Umgebungen, dem Sammeln von Informationen über Machtstrukturen und antike Alien-Artefakte sowie der Nutzung von Quantum-Sleet-Modellierung, um zukünftige Ereignisse gezielt zu verändern. Diese Technologie ermöglicht subtile Eingriffe, die stabilere und humanere Entwicklungen begünstigen. Durch Neural Overclocking lassen sich physische und mentale Fähigkeiten erweitern, um während der Missionen länger leistungsfähig zu bleiben.
Bei der Infiltration von Sperrzonen wie Regierungsgebäuden oder historischen Stätten spielt Tarnung eine wichtige Rolle. Je nach Situation und Spielstil stehen auch Kampf, Ablenkung oder soziale Interaktion als Alternativen zur Verfügung. Die KI-Begleiterin CRISSI gibt Ratschläge zu Entscheidungen, die Spieler jedoch jederzeit ignorieren können.
Handgezeichnete Grafiken prägen Charaktere und Umgebungen und unterstreichen die atmosphärische Dichte der Ermittlungssequenzen. Entscheidungen haben dauerhafte Folgen, die spätere Ereignisse und Beziehungen verändern - einschließlich der Auseinandersetzung mit traumatischen Erlebnissen früherer Curators und dem Streben nach Wiedergutmachung.
Game Modes
Das Spiel ist ausschließlich für den Einzelspieler konzipiert und enthält keine Multiplayer-Elemente. Es erscheint in Episoden, wobei der Erstkauf den Zugang zur ersten Folge sichert und weitere Teile separat erworben werden können. Die Handlung verläuft linear, bietet jedoch durch Entscheidungen im Verlauf jeder Episode unterschiedliche Ausgänge.
Innerhalb der Episoden wechseln sich Erkundung, Dialoge und technologiebasierte Eingriffe ab. Es gibt keine separaten Wettbewerbs- oder Koop-Modi, sodass der Fokus auf der persönlichen Geschichte und den Konsequenzen der eigenen Handlungen liegt.
Story and Setting
Die Geschichte spielt auf parallelen Erden, auf denen die Menschheit immer wieder aufsteigt und zusammenbricht. Das Curator Corps greift ein, um diese Zyklen zu durchbrechen, indem es Korruption und uralte Bedrohungen bekämpft. Spieler decken Geheimnisse der herrschenden Regime auf und kommen mit Relikten einer früheren außerirdischen Zivilisation in Berührung.
Lebensentscheidende Wahlmöglichkeiten prägen das Erlebnis und zeigen langfristige Auswirkungen auf die entstehende Timeline. Das Setting verbindet viktorianische Ästhetik mit spekulativer Technologie und verborgener Geschichte und schafft so den Rahmen für moralische und strategische Entscheidungen.
Is It Worth Playing?
Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung, der Release-Termin ist noch nicht bekannt und es liegen derzeit keine Nutzerbewertungen auf der Hauptplattform vor. Sein Reiz liegt in der Kombination aus entscheidungsbasierter Erzählung, technologiegestützter Timeline-Manipulation und der Mischung aus Tarnung und optionalem direkten Handeln. Wer Singleplayer-Abenteuer mit moralischer Ambivalenz und langfristigen Konsequenzen schätzt, könnte das episodische Format nach Erscheinen der ersten Folge interessant finden.
Die Systemanforderungen nennen Windows, macOS und Linux als unterstützte Plattformen, wobei die Mindestanforderungen moderat ausfallen. Die Altersfreigabe weist auf mögliche romantische Szenen hin, die zu den Themen persönlicher Erlösung und zwischenmenschlicher Beziehungen passen. Interessierte Spieler sollten die offiziellen Ankündigungen zur Veröffentlichung der ersten Episode verfolgen, um zu prüfen, ob das Tempo und die Entscheidungsstruktur zu ihren Vorlieben passen.