Dirty Bomb ist ein Free-to-Play-Multiplayer-First-Person-Shooter, der rohe Skill und Teamwork in einem chaotischen, postapokalyptischen London belohnt. Erstmals 2015 für PC veröffentlicht, lassen Söldnerteams in objektbasierten Matches aufeinandertreffen - hier entscheiden schnelle Reflexe und taktisches Zusammenspiel über Sieg oder Niederlage. Ohne Aim Assist oder Controller-Support fordert das Spiel Präzision und ist damit die ideale Wahl für Fans purer FPS-Action.
Gameplay
Die Matches in Dirty Bomb spielen auf Karten, die von einem verwüsteten London inspiriert sind, wobei Teams in Angreifer und Verteidiger aufgeteilt werden. Angreifer erledigen Aufgaben wie das Reparieren und Eskortieren eines Extraction Vehicles (EV), das Platzieren von C4-Ladungen zur Zerstörung von Zielen oder das Stehlen von Data Cores. Verteidiger versuchen, diese Aktionen zu vereiteln, etwa durch Halten von Positionen oder Störung des Fortschritts. Vor jedem Match wählen Spieler bis zu drei Söldner mit einzigartigen Fähigkeiten, Attributen und Loadouts aus - darunter Munitionskisten, Heilstationen oder Sentry Guns. Zwischen den Respawns kann frei zwischen den ausgewählten Mercs gewechselt werden, was flexible Strategien fördert. Das Wiederbeleben gefallener Teammitglieder stärkt den Team-Aspekt, während Nebenziele Boni wie schnellere EV-Reparaturen bieten. Fehlender Aim Assist treibt die Skill-Decke in die Höhe und belohnt präzises Schießen sowie rasche Entscheidungen in hektischen Gefechten.
Die Mechaniken greifen auf class-based Shooter zurück und bieten über 20 Söldner in vielfältigen Rollen - von Assault-Typen mit hoher Firepower bis zu Support-Klassen, die Verbündete stärken. Zu den Fraktionen zählen die Central Disaster Authority (CDA) als staatlich gestützte Ordnungshüter und das kriminelle Jackal-Syndikat, das inmitten der Dirty-Bomb-Anschläge Technologie ausnutzt.
Game Modes
Dirty Bomb setzt auf zwei Hauptmodi, die den kompetitiven Team-Fokus unterstreichen. Im Objective-Modus müssen Angreifer eine Reihe kartenabhängiger Ziele vor Ablauf der Zeit erfüllen, während Verteidiger sie aufhalten. Erfolg hängt von koordinierten Offensiven und Verteidigungen auf mehrstufigen Maps wie Chapel oder Terminal ab.
Stopwatch-Modus steigert den Wettbewerb, indem Teams in Runden zwischen Angriff und Verteidigung wechseln. Das Team, das Ziele am schnellsten schafft, gewinnt - bei knappen Zeiten drohen Unentschieden oder Overtime. Perfekt für kompetitives Play, misst er Effizienz und Anpassungsfähigkeit. Der einstige Execution-Modus mit No-Respawn-Runden um Feinde auszuschalten oder Pylons und C4 zu handhaben, wurde in Updates entfernt.
Mercenaries and Abilities
Über 20 Söldner bilden das Herzstück der Anpassungsmöglichkeiten in Dirty Bomb. Jeder Merc hat spezifische Fähigkeiten wie Airstrikes, Molotovs oder deployable Turrets, passend zu seiner Klasse. Credits aus Matches schalten Loadouts und Items frei; aktuelle Updates erlauben Steam Trading für Cosmetics und heben die Credit-Rate auf rund 70 pro Minute je nach Performance. So entstehen individuelle Playstyles - ob aggressiver Rush oder defensive Aufbauten.
Is It Worth Playing?
Dirty Bomb läuft 2026 noch aktiv mit laufenden Servern und frischen Updates wie der Abschaffung der RADs-Währung (umgewandelt in Credits) sowie der Rückkehr von Items wie Obsidian Operatives und Event Cases. Auf Steam erzielt es Very Positive mit 81 % positiven Bewertungen aus über 34.000 englischsprachigen Einträgen, aktuelle 30-Tage-Reviews liegen bei 95 % positiv. Wer skillbasierte Multiplayer-FPS mit objektorientiertem Teamplay und ohne Hilfestellung mag, sollte es ausprobieren - gratis obendrein. Die Playerbase ist geschrumpft, was zu längeren Queues führen kann, doch die intensive Core-Action fasziniert Hardcore-Fans uncooperativer Shooter.