DIY Store Simulator ist ein Indie-Simulationsspiel für den PC, in dem Spieler ihren eigenen Baumarkt leiten. Im Mittelpunkt steht der Alltag im Einzelhandel - Regale auffüllen, Preise festlegen und Kunden bedienen, in einem entspannten Spielablauf für zwischendurch.
Gameplay
Das Herzstück des Spiels ist die komplette Organisation des Ladens von Grund auf. Spieler holen Waren aus dem Lager und stellen sie im Verkaufsraum ins Regal. Jeder Artikel bekommt einen selbst festgelegten Preis, der bestimmt, wie schnell er verkauft wird und wie hoch der Gewinn ausfällt.
Kunden kommen mit Einkaufslisten, schlendern durch die Gänge und gehen schließlich zur Kasse. Dort werden die gewünschten Produkte ausgewählt, gescannt, bezahlt und der Kauf abgeschlossen. Mit dem verdienten Geld können über den Bürocomputer neue Bestellungen aufgegeben werden, während der Laden wächst.
Die Lieferungen treffen im Lager ein und müssen auf den Verkaufsraum verteilt werden. Das Sortiment umfasst Elektrowerkzeuge wie Bohrmaschinen, Winkelschleifer, Akku-Schlagschrauber und Kreissägen sowie Handwerkzeuge, Sägen und Baumaterialien wie Zement, Gips und Farbe. Jedes Produkt hat seinen eigenen Preis und seine eigene Marge, sodass Spieler strategisch entscheiden, was sie bestellen und zu welchem Preis sie es anbieten.
Eine schrittweise Anleitung erklärt alle wichtigen Funktionen - von der Steuerung über das Einräumen bis hin zur Kundenbedienung und Bestellung. So können auch Einsteiger ohne Simulations-Erfahrung schnell in den Betrieb einsteigen.
Spielmodi
DIY Store Simulator ist ein reines Einzelspieler-Erlebnis ohne separate Spielmodi. Der gesamte Spielablauf dreht sich um das ständige Wechselspiel aus Einräumen, Verkaufen und Gewinn-Reinvestition zum Ausbau des Geschäfts. Es gibt weder kompetitive noch kooperative oder alternative Szenarien neben dieser zentralen Einzelhandels-Simulation.
Geschäftsmanagement und Fortschritt
Der Fortschritt ergibt sich aus der kontinuierlichen Reinvestition der Verkaufserlöse. Spieler bestimmen Bestellmengen und -zeitpunkte und achten auf ausreichende Liquidität. Die Preisgestaltung ist entscheidend: Niedrigere Preise sorgen für schnelleren Abverkauf, höhere Margen steigern den Gewinn pro Verkauf.
Volle Regale und zügiger Service halten den Laden rentabel. Wer Bestände und Preise im Blick behält, profitiert davon, wenn das Angebot an Werkzeugen und Baumaterialien mit der Zeit wächst.
Lohnt sich das Spiel?
DIY Store Simulator richtet sich an Spieler, die methodische Simulationsspiele mit Fokus auf Einzelhandel und schrittweises Unternehmenswachstum mögen. Die leicht verständlichen Mechaniken und der befriedigende Kreislauf aus Einräumen und Verkaufen bieten eine entspannte Möglichkeit, einen virtuellen Laden zu führen. Wer komplexe Systeme oder Abwechslung jenseits des Kerngameplays sucht, könnte das Erlebnis als begrenzt empfinden - das Spiel liefert jedoch genau das, was es verspricht, ohne unnötige Zusatzfunktionen. Es ist für den PC erhältlich.