Dokimon Quest: II ist ein Indie-Rollenspiel, das die Monsterzähmungs-Abenteuer des Vorgängers fortsetzt. Spieler kehren in die Region Xelos zurück, diesmal im Japan der Edo-Zeit, um Maiko zu retten und sich in einer Welt voller Geheimnisse und wechselnder Allianzen zurechtzufinden. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung einer Einzelspieler-Partie durch das Einfangen, Trainieren und Kämpfen mit Dokimon-Kreaturen sowie die Interaktion mit der Umgebung in einer Welt im Pixel-Art-Stil.
Gameplay
Der Spielablauf dreht sich um die Erkundung der Region Xelos in zwei Zeitepochen, das Rekrutieren von Dokimon und das Zusammenstellen einer Gruppe aus Kreaturen und menschlichen Begleitern. Die Kämpfe wurden überarbeitet und legen nun stärker Wert auf Tempo und Ausgewogenheit, sodass Begegnungen schneller ablaufen als in früheren Teilen. Die Fortbewegung wirkt flüssiger dank aktualisierter Interaktions- und Navigationssysteme, darunter Reittiere, die sich zu Lande, zu Wasser und unter Wasser fortbewegen und so die gesamte Karte effizient erschließen lassen.
Anpassungsmöglichkeiten betreffen Bewegungspräferenzen, Schwierigkeitsgrade, visuelle Einstellungen und Kampfregeln. Diese lassen sich jederzeit ändern, um das Tempo an die eigenen Vorlieben anzupassen. Die Wirtschaft basiert auf Tausch, Handwerk, Sammeln und Gefälligkeiten statt auf direkten Käufen, was sich auf die Beschaffung von Ressourcen während der Erkundung auswirkt. Ein neues Zuhause in der Edo-Umgebung dient als Basis, um Möbel und Dekorationen zu sammeln und anzuordnen.
Spielmodi
Dokimon Quest: II bietet ein Einzelspieler-Erlebnis mit flexibler Gruppenbildung über das Buddy-System. Spieler können allein reisen oder Begleiter anwerben, die im Alltag und im Kampf bestimmte Rollen übernehmen. Trainer beteiligen sich direkt an Dokimon-Kämpfen, Heiler helfen bei der Genesung, wenn Vorräte knapp werden, und Händler unterstützen beim Tausch oder beim Ausbau der Kreaturen-Sammlung.
Diese Begleiter können je nach Bedarf ausgetauscht oder zurückgelassen werden, was unterschiedliche Herangehensweisen an Gebiete ermöglicht, die sonst einschränkend wirken könnten. Weitere Anpassungen betreffen Kampfoptionen und Partnerauswahl, sodass Spieler den Verlauf von Begegnungen und Fortschritt verfeinern können, ohne die grundlegende Einzelspieler-Struktur zu verändern.
Erkundung und Setting
Die Region Xelos erscheint sowohl in ihrer heutigen Form als auch in der Version von 1855 aus der Edo-Zeit, wobei sich Einwohner und verfügbare Dokimon deutlich unterscheiden. Diese doppelte Zeitleiste lädt dazu ein, Orte erneut zu besuchen und Veränderungen bei Menschen, Kreaturen und verfügbaren Gegenständen zu entdecken. Dungeons bieten spezielle Bereiche, in denen bestimmte Dokimon durch Herausforderungen in der Wildnis neue Fähigkeiten freischalten können.
Das Briefsystem vertieft das Spielerlebnis, indem es Ereignisse festhält und die Geschichte über schriftliche Korrespondenz vorantreibt. Es entsteht so ein persönliches Protokoll des Fortschritts und der Beziehungen. Tausch- und Handelsmechanismen ersetzen in vielen Fällen herkömmliche Läden, sodass Spieler Materialien sammeln oder Aufgaben erledigen müssen, um wichtige Gegenstände zu erhalten.
Lohnt sich das Spiel?
Dokimon Quest: II befindet sich noch in der Entwicklung; auf der Steam-Seite ist als Veröffentlichungsdatum „bald verfügbar" angegeben. Das Spiel baut direkt auf den Engine-Verbesserungen des ersten Teils auf und führt Reittiere, Dungeons sowie erweiterte Anpassungsoptionen für Spieler ein, die den ursprünglichen Monsterzähmungs-Loop mochten. Wer ein Einzelspieler-Rollenspiel mit Gruppenmanagement und Erkundung in einem historisch inspirierten japanischen Setting sucht, könnte das Buddy-System und die Zeitsprünge nach dem Release interessant finden.
Aktuell liegen keine Nutzerbewertungen oder abgeschlossene Spielzeiten vor, da das Spiel noch nicht erschienen ist. Interessierte können das Spiel auf die Wunschliste setzen, um über Verfügbarkeit und weitere Details zum endgültigen Funktionsumfang informiert zu werden.