„Don't Mention B3" ist ein First-Person-Psycho-Horror-Simulations-Adventure für den PC. Als Nachtwächter einer Tiefgarage überprüfen Spieler bei jedem Fahrzeug mehrere Informationsquellen, bevor sie die Einfahrt gewähren oder verweigern. Die Spannung entsteht durch genaue Beobachtung, Abgleich der Daten und den Umgang mit Unstimmigkeiten - alles in einer engen, beklemmenden Umgebung.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Abfertigung von Fahrzeugen an der Schranke. Zu jedem Eintreffen gehören Fahrer, Ausweise, Scan-Ergebnisse, Überwachungsbilder und interne Akten. Die Prüfung umfasst den Blick auf die Person am Fenster, den Abgleich der Unterlagen mit den Bildquellen und das Erkennen von Abweichungen, die auf etwas Ungewöhnliches hindeuten. Dazu zählen etwa ein Fahrer, der auf dem Videomaterial fehlt, oder widersprüchliche Angaben zu Mitfahrern. Entscheidungen fallen ohne Zeitdruck, sodass alle verfügbaren Informationen in Ruhe geprüft werden können.
Im Laufe der Schicht widersprechen sich die Quellen immer häufiger. Spieler müssen einschätzen, welchen Informationen sie trauen, und Muster erkennen. Die First-Person-Perspektive hält den Blick auf die Kabine und die ankommenden Fahrzeuge gerichtet und unterstreicht die Isolation sowie das Gewicht jeder Entscheidung. Die Handlung entwickelt sich direkt aus der Summe der Entscheidungen und beeinflusst spätere Begegnungen sowie die verschiedenen Enden der Vollversion.
Spielmodi
Das Spiel ist ein reines Singleplayer-Erlebnis ohne separate Modi oder Multiplayer-Funktionen. Alles spielt sich in einer durchgehenden Nachtschicht ab, in der narrative Verzweigungen aus der Abfolge von Einlass- und Abweisungsentscheidungen entstehen. Es gibt keine Zeitlimits oder Wettbewerbselemente; die Spannung baut sich allein durch die zunehmenden Widersprüche auf.
Setting und Atmosphäre
Das Geschehen bleibt auf den Posten des Wachmanns unter der Tiefgarage beschränkt und erzeugt ein Gefühl der Enge. Begrenzte Sicht, gleichförmige Abläufe und die wachsende Ahnung, dass die äußeren Ereignisse nicht mit den vorgelegten Fakten übereinstimmen, verstärken den psychologischen Druck. Spieler werden ausdrücklich daran erinnert, ihren Posten nicht zu verlassen und keine unnötigen Nachforschungen anzustellen - eine Vorgabe, die die Interaktionsmöglichkeiten einschränkt und Unbehagen erzeugt, sobald Widersprüche auftauchen.
Visuelle und akustische Hinweise unterstützen den Horror durch subtile Abweichungen zwischen Aufnahmen und Realität sowie durch das stille Warten der Fahrer. Da es keine Erkundung außerhalb der Kabine gibt, konzentriert sich die Aufmerksamkeit ganz auf den Prüfvorgang, der mit jeder Abweichung zwischen Akte und Beobachtung bedrohlicher wird.
Lohnt sich das Spiel?
„Don't Mention B3" richtet sich an Spieler, die ruhige, beobachtungsstarke Erlebnisse in den Genres Psychohorror und Simulation schätzen. Das Fehlen von Zeitdruck und die Möglichkeit, in eigenem Tempo vorzugehen, machen das Spiel zugänglich für alle, die methodisches Untersuchen langsamen Actionsequenzen vorziehen. Verzweigte Handlungsstränge je nach Entscheidung sorgen für Wiederspielwert, wenn man erkunden möchte, wie sich die Geschichte bei wiederholten Durchgängen verändert.
Mit seinem Fokus auf Singleplayer-Erzählung und ohne angekündigte Zusatzinhalte zum Launch spricht das Spiel vor allem Fans enger, entscheidungsbasierter Geschichten an, die aufmerksamkeitsstark sind. Wer intensive Kämpfe oder große Welten sucht, könnte den begrenzten Rahmen weniger ansprechend finden. Die Kernmechanik der Identitätsprüfung bietet jedoch einen eigenständigen Horror-Ansatz, der auf der Unzuverlässigkeit von Informationen beruht. Das Spiel befindet sich noch im „Coming Soon"-Status; Bewertungen oder Update-Historien liegen derzeit nicht vor.