Draw It, Forget It ist ein unabhängiges Casual-Simulationsspiel für den PC, das schnelles Skizzieren mit Gedächtnis-Herausforderungen verbindet. Spieler bekommen eine Abfolge von Begriffen, die sie unter Zeitdruck zeichnen müssen. Anschließend folgen Ablenkungsaufgaben, die das Erinnern erschweren, bevor die Skizzen wieder auftauchen und zugeordnet werden sollen. Im Mittelpunkt stehen Tempo und Humor - zeichnerisches Können ist nicht nötig.
Gameplay
Im Kern läuft das Spiel in schnellen Zeichenrunden ab: Begriffe erscheinen nacheinander und dürfen nur wenige Sekunden lang skizziert werden. Danach greifen Ablenkungsaufgaben ein, die die ursprünglichen Begriffe aus dem Gedächtnis verdrängen. Die Skizzen kehren zurück, und die Spieler versuchen, sie den richtigen Begriffen zuzuordnen. Das System belohnt schnelle Entscheidungen und akzeptiert ungenaue Ergebnisse, was oft zu komischen Fehlzuordnungen führt.
Über die Einstellungen lässt sich die Zeichenzeit und die Anzahl der Ablenkungsaufgaben pro Runde anpassen. Vorgefertigte Schwierigkeitsstufen bieten einen Einstieg, während eine optionale Einstellung ähnlich aussehende Begriffe gruppiert und so die Ratephase erschwert. Nach jeder Runde können alle Skizzen begutachtet und Favoriten in einer lokalen History Gallery gespeichert werden.
Spielmodi
Im Solo-Modus durchläuft jede Runde die Abfolge aus Zeichnen, Ablenkung, Raten und Enthüllung. Die Intensität lässt sich über Voreinstellungen oder eigene Werte steuern. Der Modus eignet sich für wiederholte Sessions, bei denen es um persönliche Leistung und das Sammeln erinnerungswürdiger Skizzen geht.
Im LAN-Mehrspieler-Modus stehen zwei Party-Varianten für 2 bis 6 Spieler im selben Netzwerk zur Verfügung. Bei „Everyone Draws This" reichen die Teilnehmer Begriffe ein, über die abgestimmt wird. Alle zeichnen denselben Begriff und bewerten anschließend die treffendsten und abstraktesten Ergebnisse. Bei „Pass It, Twist It" startet jeder mit einem eigenen Begriff. Die Zeichnungen wandern im Kreis weiter, wobei jeder Teilnehmer das Gesehene merkt und neu zeichnet. Am Ende wird über den ursprünglichen Begriff geraten, bevor die gesamte Kette offenbart wird.
Anpassung und Features
Neben der Grundschwierigkeit lassen sich Gruppen ähnlicher Begriffe aktivieren, die das Raten erschweren, ohne die übrigen Mechaniken zu verändern. Die History Gallery ist installationsgebunden und ermöglicht das Kuratieren und Wiederansehen besonders gelungener oder skurriler Skizzen.
Zu den zentralen Elementen gehören zeitlich begrenztes Zeichnen, gedächtnisverwirrende Ablenkungen und Rundenrückblicke, die sowohl Treffer als auch humorvolle Fehlschläge hervorheben. Das Design legt Wert auf Zugänglichkeit: Erfolg hängt vor allem von Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit ab, nicht von künstlerischem Talent. Ein Online-Mehrspieler-Modus befindet sich noch in Entwicklung und ist für die Vollversion geplant; die aktuelle Version konzentriert sich daher auf Solo- und LAN-Spiele.
Lohnt sich das Spiel?
Draw It, Forget It richtet sich an Spieler, die lockere Zeichen-Herausforderungen mit Gedächtniselementen und leichter sozialer Konkurrenz verbinden möchten. Der Solo-Modus bietet kurze, wiederholbare Runden, die auf persönliche Verbesserung und das Sammeln skurriler Skizzen abzielen. Die LAN-Modi fördern Gruppeninteraktion durch Abstimmungen und Kettenzeichnungen und eignen sich für lokale Treffen, bei denen schnelle, humorvolle Runden ohne komplizierte Regeln oder Fertigkeitsbarrieren gesucht werden.
Das Spiel spricht besonders jene an, die unperfekte Zeichnungen und überraschende Enthüllungen schätzen, da der Humor oft aus den Abweichungen zwischen Skizze und Original entsteht. Mit Unterstützung für 2 bis 6 Spieler im LAN und anpassbaren Parametern für Tempo bietet es Flexibilität für unterschiedliche Gruppengrößen und Erfahrungsstufen. Die geplante Vollversion wird weitere Optionen bringen, sobald der Online-Modus verfügbar ist; das bestehende Solo- und LAN-Angebot liefert jedoch bereits das beschriebene Kern-Erlebnis.