Echoes of Eta ist ein Indie-RPG-Adventure, das auf dem fremden Ozeanplaneten Nereid-42 spielt. Man übernimmt die Rolle von Viktor Revik, der nach der Crimson Cataclysm erwacht - einer Katastrophe, die die menschlichen Kolonien vernichtet hat. Im Mittelpunkt stehen das Überleben unter Wasser, Ressourcenmanagement und technologischer Fortschritt in einer feindlichen Tiefseeumgebung.
Gameplay
Im Kern dreht sich alles darum, Sauerstoff, Hunger und Durst im Blick zu behalten, während man versunkene Gebiete erkundet. Beim Plündern sammelt man Rohstoffe, die fürs Craften und den Ausbau der Basis benötigt werden. Das eigene Schiff fungiert als anpassbare mobile Basis mit Automatisierungsfunktionen. Modulare Strukturen erweitern die Möglichkeiten, doch die Umgebung setzt die Energieversorgung und die strukturelle Stabilität ständig unter Druck.
Die Herstellung von Werkzeugen ist ein zentraler Fortschrittsfaktor. Die Ausrüstung reicht von einfachen Reparaturgeräten bis hin zu einsetzbaren Verteidigungstürmen. Die Analyse unbekannter Wesen und Überreste verlorener menschlicher Siedlungen speist ein sich selbst weiterentwickelndes Technologiesystem. Dadurch werden neue Baupläne für Strukturen und Ausrüstung durch Datensammlung und Forschung freigeschaltet.
Gegen feindliche Bedrohungen braucht es aktive Gegenmaßnahmen. Das P.U.L.S.E.-System analysiert lokale Gefahren und integriert erbeutete Waffentechnologien, um biomechanische Roboter zu bauen. Diese Begleiter übernehmen Kampf, Abbauunterstützung und Ressourcengewinnung. Die Erforschung einheimischer Arten ermöglicht es, ihre Eigenschaften für spezialisierte Einheiten nachzubilden - ob für Transport, Angriff oder Ernte.
Seltene Materialien stammen aus Moonpool-Roboterarmen, automatisierten Einheiten oder Tauchgängen in fortschrittlichen Anzügen. Begleiter lassen sich über Ausrüstungsplätze und Module anpassen, die ihre Leistung im Laufe der Zeit verbessern.
Spielmodi
Das Spiel ist ein durchgehendes Singleplayer-Survival-Erlebnis ohne separate Spielmodi. Alle Aktivitäten fließen in eine übergreifende Reise ein, die Erkundung, Basisinstandhaltung und Reaktion auf Bedrohungen verbindet. Fortschritt ergibt sich aus wiederkehrenden Zyklen von Ressourcensammlung, Analyse und technologischer Weiterentwicklung, die nach und nach tiefere Ozeanregionen und komplexere Crafting-Optionen freischalten.
Das Überleben erfordert ständige Aufmerksamkeit für Umweltgefahren sowie langfristige Planung für Schiffsupgrades und die Entwicklung der Begleiter. Kämpfe entstehen ganz natürlich während der Expeditionen und sind direkt mit der Notwendigkeit von defensiver Automatisierung und biomechanischen Unterstützungseinheiten verknüpft.
Erkundung und Fortschritt
Verschiedene Unterwasserstandorte bergen plünderbare Materialien und Datenfragmente früherer Kolonien. Diese Elemente treiben den Tech-Baum voran und enthüllen Baupläne, die sowohl die persönliche Ausrüstung als auch die Schiffssysteme erweitern. Der Prozess fördert die systematische Analyse von außerirdischem Leben und menschlichen Artefakten, um schrittweise Verbesserungen in Mobilität, Verteidigung und Produktionseffizienz freizuschalten.
Biomechanische Begleiter entwickeln sich parallel zum Spieler. Frühe Einheiten übernehmen grundlegende Hilfsaufgaben, während spätere Versionen spezialisierte Module für höhere Kampfleistung oder bessere Ressourcenausbeute integrieren. Ausrüstungswechsel und Upgrades ermöglichen eine Anpassung an spezifische Expeditionsanforderungen, etwa für größere Reichweite oder verstärkten Schutz vor Abyss-Raubtieren.
Lohnt sich das Spiel?
Echoes of Eta richtet sich an Spieler, die methodische Survival-RPGs mit Base-Building, Erkundung und leichtem Kampf mögen. Der Fokus auf Sauerstoffmanagement, modulare Anpassung und Begleiterforschung schafft eine klare Schleife rund um die Anpassung an eine extreme Umgebung. Wer tiefgehende Singleplayer-Fortschritte durch Technologie- und Ressourcensysteme sucht, findet im Unterwasser-Setting kontinuierliche Beschäftigung. Das Spiel befindet sich noch in aktiver Entwicklung, wobei die Kernmechaniken auf den beschriebenen Survival- und Crafting-Systemen basieren.