Elandrake ist ein Indie-Simulationsspiel für den PC, das auf schrittweiser Zerstörung und Aufbau in einer orbitalen Umgebung basiert. Spieler übernehmen die Rolle einer aufstrebenden kosmischen Entität, die durch das Aufnehmen von Materie wächst und ihre Umgebung im Laufe der Zeit verändert.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein kontinuierlicher Fortschrittszyklus aus Materiesammlung und Fähigkeitsverbesserungen. Zu Beginn steuert man eine einfache Anomalie in einem spärlichen Asteroidenfeld. Energie in Wh ermöglicht Upgrades der Kernsysteme und erweitert so den Einfluss auf die umliegenden Objekte. Mit zunehmenden Verbesserungen verdichtet sich die Umgebung: Asteroidenfelder werden dichter, Protoplaneten entstehen und schließlich ganze Planeten. Die mehrschichtige Soundkulisse passt sich der wachsenden Größe an und ergänzt neue akustische Elemente. Durch die Verbesserung von Replikatoren kann die Entität größere Materiemengen verarbeiten und neue Fähigkeitszweige freischalten.
Spielmodi
Elandrake ist ein reines Einzelspieler-Erlebnis ohne kompetitive oder kooperative Modi. Alle Aktivitäten finden innerhalb des sich entwickelnden Orbitalsystems statt, wobei der Fokus auf der eigenen Entwicklung liegt. Die Struktur lädt dazu ein, verschiedene Upgrade-Pfade auszuprobieren und die Veränderungen des Systems über mehrere Sitzungen hinweg zu beobachten.
Fortschritt und Systeme
Fünf zentrale Säulen bestimmen den Fortschritt: das Erwachen der Entität, das Aufnehmen von Materie zur Verbesserung, die Reproduktion durch Replikator-Upgrades, die Steigerung der Anziehungskraft im Orbit und die Entwicklung neuer Fähigkeitsbäume. Jede Phase baut auf der vorherigen auf, sodass frühe Asteroidensammlung die Grundlage für spätere planetare Interaktionen bildet. Die Simulation zeigt sich darin, wie die Umgebung auf die Entscheidungen reagiert und sich ohne ständiges Eingreifen zu einem komplexen System entwickelt.
Lohnt sich das Spiel?
Elandrake richtet sich an Spieler, die inkrementelle Spiele mit visueller und auditiver Entwicklung schätzen. Die Veränderung des orbitalen Ökosystems vermittelt ein deutliches Gefühl langfristigen Wandels, während die Upgrade-Systeme klare Ziele ohne komplizierte Menüs bieten. Mit einer geplanten Veröffentlichung Ende 2026 und ohne angekündigte Zusatzinhalte steht das Grundspiel als eigenständiger Simulationstitel da. Wer meditative, entspannte Fortschrittsmechanismen in einem Weltraum-Setting sucht, findet hier passende Mechaniken. Spieler, die schnelle Action oder Multiplayer-Elemente bevorzugen, sollten andere Genres in Betracht ziehen.