Forsake: Urban Horror ist ein unabhängiges Koop-Survival-Horrorspiel für den PC, in dem Spieler als urbane Explorer verlassene und verbotene Orte erkunden. Die zentrale Spielidee verbindet nervenaufreibende Erkundung mit übernatürlichen Gefahren: Allein oder im Team müssen verfolgte Schauplätze durchquert, knappe Ressourcen verwaltet und tödlichen Wesen aus dem Weg gegangen werden.
Gameplay
Die Spieler dringen in verschiedene gesperrte Stadtareale vor, um paranormale Phänomene zu untersuchen. Dazu gehört, jeden Winkel zu durchsuchen, Rätsel mit Codes, Schlüsseln und versteckten Mechanismen zu lösen und Beute einzusammeln, die sich in Mittel für bessere Ausrüstung umwandeln lässt. Weil Entitäten bei Entdeckung meist tödlich zuschlagen, ist vorsichtiges Vorgehen entscheidend. Zwei Strategien stehen zur Auswahl: im Verborgenen bleiben oder, wenn die Tarnung misslingt, mit Hilfsmitteln wie Leuchtstäben Widerstand leisten. Durch Zufallsgenerierung ändern sich jedes Mal Grundriss, Gegenstände und Beute, sodass jeder Durchlauf frische Herausforderungen bietet. Erfahrung aus erfüllten Aufgaben schaltet neue Karten, stärkere Fertigkeiten und erweiterte Inventaroptionen frei. Pro Ausflug dürfen nur drei Ausrüstungsgegenstände mitgenommen werden, die auf Tarnung, Informationsgewinn oder typische Urbex-Werkzeuge ausgerichtet sind. Ein Fertigkeitsbaum ermöglicht Spezialisierungen in Tempo, Kraft oder technischen Fähigkeiten. Proximity-Voice-Chat sorgt für zusätzliche Immersion, da Teams sich direkt und ohne externe Programme verständigen können.
Spielmodi
Im Mittelpunkt stehen Online-Koop-Sitzungen für ein bis vier Spieler, bei denen das Team einen Ort säubert, indem es die dort ansässige Entität exorziert und optionale Nebenziele erledigt. Allein-Spiel wird vollständig unterstützt, doch die höhere Schwierigkeit macht den Vorteil von Gruppenarbeit deutlich. Jede Mission besteht aus dem Hauptziel - dem Exorzismus - sowie Bonusaufgaben, die zusätzliche Erfahrung und Ressourcen bringen. Spieler können eine Erkundung vorzeitig abbrechen, die gesammelte Beute sichern und später mit besserer Ausrüstung zurückkehren. Es gibt keine separaten Wettkampf- oder Versus-Modi; alles spielt sich in kooperativen Erkundungsläufen ab, deren Schwierigkeit durch Fortschrittssysteme und Zufallselemente gesteigert wird.
Entitäten und Fortschritt
Jeden Ort bewacht eine von sieben unterschiedlichen Entitäten mit eigenen Bewegungs- und Verhaltensmustern, die die Spieler kennenlernen müssen. Wer spezifische Ziele für jede Entität erfüllt, füllt das Bestiarium und erhält weitere Belohnungen. Mit steigendem Fortschritt werden schwierigere Bedingungen freigeschaltet, während Zufallsvariationen jede Session unvorhersehbar halten. Ausrüstung und Perks bestimmen maßgeblich, wie effektiv man den Bedrohungen begegnen kann, und schaffen so echte Entscheidungen vor jedem Ausflug.
Lohnt es sich?
Die Steam-Bewertungen liegen bei „Sehr positiv" (154 Rezensionen) und zeigen breite Zustimmung unter den Spielern. Das Spiel richtet sich an Fans methodischen Koop-Horrors mit Fokus auf Erkundung, Ressourcenmanagement und das Erlernen von Gegnerverhalten statt auf schnelle Action. Dank prozeduraler Veränderungen und kontinuierlicher Freischaltungen bleibt es langfristig interessant. Aktuelle Updates haben neue Karten und Entitäten hinzugefügt und belegen die fortlaufende Unterstützung. Wer urbane Erkundung mit Survival-Mechaniken verbinden möchte, findet hier vor allem im Team mit Ingame-Voice-Chat lohnende Systeme. Solo-Spieler kommen ebenfalls voran, müssen sich jedoch auf härtere Kämpfe gegen die Entitäten einstellen.