Ghostarium ist ein 2D-Seiten-scrolling-Indiegame, das RPG-, Simulations- und Adventure-Elemente auf dem PC vereint. Spieler übernehmen die Rolle eines jungen Mädchens, das nach dem rätselhaften Verschwinden ihrer Eltern ein altes Familienanwesen mit Geisterbesuch erbt. Das Spielerlebnis wechselt zwischen nächtlichen Expeditionen in fremde Welten, bei denen Geister gejagt und eingefangen werden, und dem Tagesgeschäft, bei dem das Spukhaus Besucher anlockt und Einnahmen generiert.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Erkundung einer sich ständig erweiternden, prozedural generierten Welt. Während der Expeditionen suchen Spieler nach Hinweisen auf das Schicksal der Eltern und begegnen dabei unterschiedlichen Geistern - von neugierigen kleinen Seelen über sanfte Drachenmädchen bis hin zu riesigen kopflosen Rittern. Gefangene Geister werden ins Spukhaus gebracht und dort eingesetzt.
Im Hausmanagement geht es darum, Geister und Ausstellungsstücke so anzuordnen, dass sie Besucher ansprechen. Jeder Geist erhält eine Rolle, die zu seinen Eigenschaften passt: charmante Exemplare begrüßen Gäste, andere sorgen für Gruselmomente, und kräftigere Geister übernehmen Reinigungsarbeiten. Ein hoher Bewertungswert erfordert ständige Aufmerksamkeit auf das Feedback der Besucher, da negative Rezensionen langfristig das Geschäft beeinträchtigen können. Trinkgelder aus erfolgreichen Besuchen fließen in den Ausbau des Hauses auf dem Weg zum Fünf-Sterne-Spukhaus.
Die Wechselwirkung zwischen Expedition und Management bildet einen wiederkehrenden Kreislauf, in dem die Ergebnisse der Nacht direkt die Tagesergebnisse beeinflussen. Prozedurale Generierung sorgt für Abwechslung bei den Begegnungen, während das Management strategisches Zuweisen von Geisterfähigkeiten und die Instandhaltung der Einrichtung in den Vordergrund stellt.
Spielmodi
Ghostarium ist ein reines Einzelspielererlebnis ohne separate Mehrspieler-Optionen. Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von Erkundungsexpeditionen und Spukhaus-Management. Fortschritt entsteht durch wiederholte Expeditionen, die neue Geister freischalten und den Ausbau des Hauses ermöglichen.
Das Fortschrittssystem basiert auf Sammlung und Optimierung. Je vielfältiger die gefangenen Geister, desto besser lassen sich Besucherwünsche erfüllen. Zufriedene Gäste sorgen für Einnahmen, die in Verbesserungen fließen. Das System belohnt Experimente mit unterschiedlichen Zuweisungen, um Charme, Auftritte und Wartung auszubalancieren.
Handlung und Fortschritt
Die Geschichte begleitet die Protagonistin bei der Aufklärung des Verschwindens ihrer Eltern. Hinweise, die während der Geisterjagd gefunden werden, treiben sowohl die persönliche Handlung als auch die geschäftlichen Ziele voran. Das Spukhaus dient dabei als zentrale Anlaufstelle für Management und Erzählung.
Erweiterungen umfassen das Wachsen der Sammlung von Ausstellungsstücken und Geistern, um die Gesamtbewertung zu steigern. Prozedurale Elemente in den Erkundungsgebieten sorgen für neue Entdeckungen bei wiederholten Durchläufen, während die Management-Schicht strategische Entscheidungen rund um Personal und Besuchererlebnis hinzufügt.
Lohnt sich das Spiel?
Ghostarium richtet sich an Spieler, die Indie-Titel mit einer Mischung aus Action-Adventure-Erkundung und Simulations-Management schätzen. Der Einzelspieler-Fokus und die prozedurale Welt bieten kontinuierliche Abwechslung bei Geisterbegegnungen und Hausbau-Entscheidungen. Wer strategisches Ressourcenmanagement und die Pflege von Bewertungen mag, findet im Kernloop genügend Tiefe.
Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung und soll im zweiten Quartal 2027 erscheinen. Es bietet Einzelspieler-Modus und Family-Sharing. Interessierte sollten prüfen, ob 2D-Seiten-scrolling mit leichten RPG-Sammel- und Simulations-Elementen zu ihren Vorlieben passen.