Gloom ist ein Indie-Rollenspiel, das Koop-Dungeon-Crawling mit einer düsteren Bürgerkriegs-Ära in Amerika verbindet. Spieler wählen eine Klasse, erkunden prozedural generierte Dungeons, bekämpfen Gegner, sammeln Beute und steigern ihre Charaktere durch Erfahrungspunkte. Im Mittelpunkt stehen Erkundung, das Finden von Items in Truhen und versteckten Bereichen sowie die Entwicklung von Synergien aus über 50 einzigartigen Gegenständen für unterschiedliche Builds.
Gameplay
Im Kern geht es darum, zufällig generierte Dungeon-Layouts zu durchqueren, die bei jedem Durchlauf anders aussehen. Umgebungshinweise wie Fußspuren, flackernde Laternen oder ungewöhnliche Wände führen zu geheimen Räumen mit seltener Beute. Im Kampf müssen über zehn Gegnertypen und mindestens vier Bosse besiegt werden, um in die nächsten Ebenen vorzudringen. Charakterfortschritt erfolgt durch Levelaufstiege, die Fähigkeiten verbessern, während Item-Synergien kreative Kombinationen ermöglichen und so den Spielstil von Run zu Run verändern.
Belohnt wird aufmerksame Erkundung: Versteckte Kammern enthalten oft Upgrades, die in normalen Truhen oder Läden nicht erhältlich sind. Das Ziel ist die Konfrontation mit großen Bedrohungen, bis schließlich der Harvest Moon besiegt wird. Durch die Auswahl von Items lässt sich das Gameplay stark anpassen und lädt zum Experimentieren mit verschiedenen Klassen- und Ausrüstungskombinationen ein.
Spielmodi
Gloom unterstützt Koop-Sessions mit bis zu vier Spielern, die gemeinsam Dungeons räumen und Bosse besiegen. Dank der prozeduralen Generierung erleben Gruppen bei jedem Versuch neue Layouts und Gegnerplatzierungen. Zusätzlich gibt es einen Einzelspielermodus für alle, die lieber allein die gleichen mechanischen Systeme erkunden möchten.
Im Mehrspielermodus profitieren alle von gemeinsamem Fortschritt, Beute und Synergien. Darüber hinaus gibt es keine weiteren benannten Modi, sodass der Fokus auf wiederholbaren Dungeon-Runs liegt, die sich mit der Spielerzahl skalieren.
Setting und Fortschritt
Die Atmosphäre ist von einer düsteren Bürgerkriegszeit in der amerikanischen Geschichte geprägt und zeigt Dungeons in verzerrten Umgebungen dieser Epoche. Die gesammelten Items und Upgrades sind eng mit den Klassen verknüpft und fördern Builds, die auf Synergien statt auf linearem Fortschritt basieren. Boss-Kämpfe markieren wichtige Meilensteine und treiben Gruppen oder Solo-Spieler voran, bis der zentrale Antagonist fällt.
Geheime Räume erweitern die Erkundung und erfordern oft, subtile visuelle Hinweise in den prozedural generierten Arealen zu erkennen. Die Struktur belohnt mehrere Versuche, während Spieler ihre Strategien an über 25 Raumtypen und den Item-Pool anpassen.
Lohnt es sich?
Gloom richtet sich an Fans von Koop-Dungeon-Crawlern, die prozedurale Vielfalt und experimentelle Builds durch Item-Synergien schätzen. Mit dem Fokus auf zufälligen Layouts, versteckter Erkundung und dem Fortschritt zu großen Bossen eignet sich das Spiel für alle, die wiederholbare Runs mit hoher Abwechslung suchen. Die Verfügbarkeit auf dem PC entspricht gängigen Hardware-Anforderungen, und das bevorstehende Release ermöglicht es Interessierten, die Entwicklung bis zum Launch zu verfolgen.
Spieler, die strukturierte Kampagnen oder umfangreiche Erzählungen bevorzugen, könnten den Fokus auf lootgetriebene Runs und Umgebungserkundung als eher begrenzt empfinden. Da noch keine Rezensionen vorliegen, bleibt die Rezeption offen, doch die bestätigten Mechaniken vermitteln ein klares Bild des geplanten Erlebnisses für Koop-Gruppen oder Solo-Abenteurer mit Interesse an Indie-RPG-Systemen.