„Grandpa Loves Trains" ist ein entspanntes Indie-Simulationsspiel, in dem Spieler einen wachsenden Bahnbetrieb im ruhigen, schrittweisen Stil leiten. Man übernimmt die Rolle von Abraham, dem Enkel, der nach dem Ruhestand seines Großvaters die Station übernimmt. Passagierabfertigung und ein progressives Aufbausystem sorgen dafür, dass stetige Verbesserungen und wiederholte Spielrunden belohnt werden.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Einsteigen von Fahrgästen an der Station, während das Schienennetz nach und nach erweitert wird. Zu Beginn geht es vor allem um die Grundlagen, doch mit Fortschritt eröffnen sich Möglichkeiten, die Effizienz durch gezielte Upgrades zu steigern. Ein Skill-Tree bildet die zentrale Fortschrittsmechanik und ermöglicht Fähigkeiten, die den Stationsbetrieb erleichtern und größere Ausbauten unterstützen.
Eine weitere wichtige Komponente sind einzigartige Spielzeugeisenbahnen. Diese Sets laufen im Hintergrund und erzeugen passives Einkommen, das auch dann weiterläuft, wenn man nicht aktiv spielt. Das Sammeln und Verbessern der Sets bringt langfristige Strategie ins Spiel, ohne ständige Aufmerksamkeit zu erfordern. Durch das inkrementelle Prinzip summieren sich kleine Verbesserungen mit der Zeit und verwandeln einen bescheidenen Anfang in einen größeren Betrieb.
Über dreißig verschiedene Karten sorgen für Abwechslung zwischen den Durchläufen. Jede Karte bringt Fähigkeiten oder Upgrades mit, die den Stationsbetrieb verändern und zum Ausprobieren unterschiedlicher Kombinationen einladen. Dadurch bleibt jede Session individuell, während der gemütliche Charakter der Simulation erhalten bleibt.
Game Modes
Das Spiel ist ein reines Singleplayer-Erlebnis mit roguelite-ähnlichen Durchläufen. Jeder Versuch, ein Bahn-Imperium aufzubauen, beginnt an einer kleinen Station und wächst über Skill-Tree und Kartenentscheidungen weiter. Die hohe Wiederspielbarkeit entsteht vor allem durch die prozeduralen Unterschiede, die die Karten erzeugen - separate Spielmodi gibt es nicht.
Fortschritt bleibt in Form freigeschalteter Fähigkeiten und gesammelter Eisenbahnsets erhalten. So startet man Folgedurchläufe mit besseren Ressourcen, während das aktuelle Stationslayout bei jedem Neustart zurückgesetzt wird.
Progression and Systems
Upgrades im Skill-Tree wirken sich direkt auf Stationskapazität und Arbeitsgeschwindigkeit aus. Spieler können Schwerpunkte setzen - etwa auf höheren Passagierdurchsatz oder den Ausbau der Gleise. Das System belohnt eine durchdachte Verteilung der während der Runden verdienten Punkte.
Das passive Einkommen der Spielzeugeisenbahnen ergänzt das aktive Spiel nahtlos. Während man sich um Einsteigen und kurzfristige Entscheidungen kümmert, generieren die Sets Ressourcen für weitere Ausbauten. Diese Balance unterstützt sowohl konzentrierte als auch entspannte, nebenbei laufende Spielweisen.
Die Vielfalt der Karten sorgt dafür, dass keine zwei Durchläufe gleich sind. Manche Karten bringen kurzfristige Vorteile, andere dauerhafte Effekte, die spätere Phasen einer Runde prägen. Mit über dreißig Optionen steht genügend Raum für unterschiedliche Strategien zur Verfügung, ohne den gemütlichen Spielrhythmus zu stören.
Is It Worth Playing?
„Grandpa Loves Trains" richtet sich an Spieler, die gemütliche Inkrementalspiele mit Roguelite-Elementen mögen. Die Kombination aus Skill-Tree-Progression, passiven Sammelmechanismen und kartenbasierter Vielfalt spricht alle an, die stetiges Wachstum einem intensiven Wettbewerb vorziehen. Der Singleplayer-Fokus und der entspannte Ton machen das Spiel sowohl für kurze als auch für längere Sessions auf dem PC geeignet.
Da das Spiel noch in Entwicklung ist und für das vierte Quartal 2026 geplant ist, liegen bisher keine konkreten Spielerbewertungen vor. Interessierte können den Entwickler-Updates folgen, um einzuschätzen, ob die beschriebenen Systeme zum eigenen Geschmack bei Simulations- und Inkrementalspielen passen.