Grimoire of Blanks ist ein strategisches Indie-Roguelite-Deckbuilder für den PC, in dem Spieler Zauber konstruieren, indem sie Satzfragmente auf unvollständigen Karten mit Wörtern aus der Hand vervollständigen. Im Zentrum steht ein Kampfsystem, bei dem die Platzierung der Wörter Wirkung, Ziel, Bedingungen und Stärke bestimmt und aus einfachen Karten unterschiedliche Ergebnisse wie Flächenschäden, verzögerte Fallen oder riskante Kraftschübe mit Nachteilen entstehen lässt.
Gameplay
Im Kampf werden Wörter per Drag-and-Drop in die Lücken auf den Karten gezogen, um fertige Zauber zu bilden. Ein Vorschaufenster zeigt das genaue Ergebnis an, bevor der Zauber gewirkt wird, sodass Spieler sichere Varianten gegen riskantere, aber wirkungsvollere Kombinationen abwägen können. Effekte, Modifikatoren, Bedingungen und Absichtswörter verändern dieselbe Grundkarte auf unterschiedliche Weise und fördern so das Experimentieren innerhalb jeder Runde.
Nebenwirkungen sind ein zentraler Bestandteil der Entscheidungsfindung. Manche Zauber kosten Lebenspunkte, verringern die Handkarten, löschen Wörter oder hinterlassen dauerhafte Nachteile, die später ausgeglichen oder genutzt werden müssen. Das System belohnt Durchläufe, in denen Spieler lernen, unmittelbare Stärke gegen langfristige Deck-Stabilität abzuwägen.
Zwischen den Kämpfen bewegen sich die Spieler durch eine Ritualstruktur mit Kampf-Siegeln, Elite-Gegnern, Ereignissen, Läden, Upgrades und Heilungsmöglichkeiten. Das Deckbuilding erfolgt durch das Sammeln von Zauberkarten, Wörtern und Trinkets, wobei sich unerwünschte Elemente vor dem Weiterziehen entfernen lassen.
Game Modes
Im Einzelspielermodus führt eine Person ein komplettes Zauberbuch und eine Klasse durch das gesamte Ritual. Der Fokus liegt auf persönlicher Wortökonomie und Risikobewertung ohne äußere Abstimmung.
Der Online-Koop-Modus unterstützt bis zu vier Spieler in einem gemeinsamen Durchlauf. Jeder Teilnehmer wählt eine eigene Klasse und führt ein unabhängiges Zauberbuch, während alle denselben Kampfraum teilen. Synergien entstehen, wenn ein Spieler Status-Effekte erzeugt, die ein anderer ausnutzt, oder wenn defensive und offensive Rollen zusammenwachsen, um steigende Bedrohungen zu bewältigen.
Classes and Progression
Vier unterschiedliche Klassen verändern die Funktionsweise des gemeinsamen Zaubersystems. Der Scribe setzt auf wiederholten Schaden durch effiziente Wortnutzung. Der Binder konzentriert sich auf Kontrolle mittels Siegeln, Fallen, Frost und Bestrafungsschleifen, die an die Absicht des Gegners gekoppelt sind. Der Heretic wandelt Lebensopfer in verbotene Macht und Energie um. Der Starmage baut auf Mondphasen, Sternenlicht, Leere und astrale Erträge. Subklassen-Verzweigungen sowie ein rotierender Pool aus Karten, Wörtern, Trinkets, Ereignissen, Elites und Bossen sorgen für Abwechslung zwischen den Durchläufen.
Is It Worth Playing?
Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung; eine kostenlose Demo steht auf der Steam-Seite zur Verfügung. Der Reiz liegt in der kreativen Freiheit des satzbasierten Zauberbaus, kombiniert mit Roguelite-Progression und sinnvoller Koop-Integration. Spieler, die Deckbuilder schätzen, die präzises Ressourcenmanagement und emergente Kombinationen belohnen, werden die Mechaniken als passend empfinden. Wer unkomplizierte Kämpfe oder ein fertiges Release sucht, sollte besser auf den vollständigen Launch warten. Aktuell lässt sich das Spiel auf die Wunschliste setzen, um über den Release-Zeitpunkt und weitere Verbesserungen informiert zu werden.