Hexgarden ist ein strategisches Indie-Casual-Game für den PC, das Kartenziehen mit Gartenbau in einem entspannten rundenbasierten Deckbuilder-Format verbindet. Spieler erweitern einen magischen Garten, indem sie Pflanzenformen platzieren, die Synergien erzeugen, sie für Kraft ernten und sich gegen periodische Fröste verteidigen, während sie im Laufe der Zeit neue Karten und Artefakte freischalten.
Gameplay
Jede Runde beginnt mit einem Deck aus Pflanzenkarten. Spieler ziehen pro Zug eine Karte und legen sie innerhalb oder an der Barriere an, die den Garten schützt. Pflanzen besitzen Synergie-Kanten unterschiedlicher Typen, und nebeneinanderliegende passende Kanten erhöhen die bei der Ernte gewonnene Kraft. Diese Platzierung erfordert strategische Überlegungen, da jede Pflanze eine eigene Anordnung und Anzahl an Kanten hat.
Die durch Ernten gewonnene Kraft stärkt die Barriere und dient als Währung, um neue Karten und Artefakte freizuschalten. Nach der Ernte wandert die Pflanze zurück an den unteren Rand des Decks, wobei aktive Synergien an benachbarten Pflanzen zurückgesetzt werden - die Reihenfolge der Ernten beeinflusst daher das eigene Momentum. Im Deck befinden sich auch Katastrophenkarten wie Frost, der ungeschützte Pflanzen außerhalb der Barriere vernichtet, sowie Bedrohungen wie Schnecken und magische Diebe, die auf die Ernte abzielen.
Jenseits der Barriere im Nebel erscheinen Relikte. Passende Synergien neben ihnen schalten Boni frei, etwa zusätzliche Ernte-Kraft oder Vorschauen auf die nächste gezogene Karte. Pflanzen lassen sich nur außerhalb der Barriere platzieren, wenn sie mit bestehenden verbunden sind - das fördert ein schrittweises Wachstum und eine sorgfältige Erkundung der Karte.
Spielmodi
Hexgarden konzentriert sich auf eine Einzelspieler-Kampagne, die auf aufeinanderfolgenden Runden aus Deck-Management und Gartenwachstum aufbaut. Die Kernschleife wiederholt sich mit jedem Frostereignis, das das Deck mischt und es erlaubt, die Strategie anzupassen, sobald neue Karten und Relikte verfĂĽgbar werden. Separate kompetitive oder kooperative Modi sind derzeit nicht vorgesehen, sodass der Fokus auf der eigenen Weiterentwicklung durch gezielte Platzierung und Ressourcenentscheidungen liegt.
Deckbuilding und Karten
Das Deck entwickelt sich während des Spiels durch Entscheidungen, die Pflanzenkarten, Katastrophenkarten, Shop-Karten mit Wolfgang und Reliktkarten hinzufügen. Pflanzenkarten bilden das Fundament des Gartens, während andere Typen Risiken oder Chancen einbringen, die die langfristige Strategie prägen. Freigeschaltete Artefakte gewähren dauerhafte Vorteile, die über Runden hinweg bestehen bleiben, etwa verbesserte Kraftgewinne oder Abwehrboni gegen Frost.
Synergie-Kanten auf Pflanzen bestimmen die Ertragseffizienz. Durch geschickte Platzierung lassen sich mehrere Übereinstimmungen aktivieren und so der Erntewert steigern, doch der Schutz dieser Pflanzen vor Katastrophen verlangt ein Gleichgewicht zwischen Expansion und Barriere-Stärke. Das System belohnt Beobachtung von Kartenreihenfolge und Timing statt schnellen Rechnens.
Lohnt es sich zu spielen?
Hexgarden richtet sich an Spieler, die strategische Spiele ohne Zeitdruck oder komplexe Mathematik schätzen. Die ruhige Atmosphäre und der Fokus auf Synergien machen es für zwanglose Sitzungen zugänglich und bieten dennoch Tiefe durch Deck-Entwicklung und Platzierungsentscheidungen. Das kleine Entwicklerteam aus Trier und Köln hat sich auf ein in sich geschlossenes Erlebnis konzentriert, das Experimente mit Pflanzenanordnungen und Ernte-Reihenfolgen belohnt.
Wer entspannten Aufbau mit leichten Deckbuilding-Mechaniken sucht, findet in den wiederholten Runden und Relikt-Entdeckungen durchgehend Anreize. Das Spiel befindet sich noch in der Entwicklung mit einem noch bekanntzugebenden Release-Termin; Interessierte können die Updates des Studios verfolgen, um über den finalen Stand informiert zu bleiben.