John Carpenter's Toxic Commando ist ein actiongeladener First-Person-Shooter, der auf vier Spieler im Koop ausgelegt ist. Spieler übernehmen Söldner, die einen Ausbruch eindämmen müssen, ausgelöst durch den Sludge God - ein Wesen, das Umgebung und Lebewesen in feindliche Kreaturen verwandelt. Im Mittelpunkt stehen Teamarbeit, Fahrzeugbewegungen und das Säubern dicht besetzter Gegnerzonen.
Gameplay
Im Kern wählt man eine Klasse, die den Kampfstil bestimmt, und begibt sich dann in von Monstern bevölkerte Missionsgebiete. Schusswaffen, Sprengstoff, Nahkampfwaffen wie Katanas sowie klassenspezifische Fähigkeiten bilden das Arsenal. Fahrzeuge sind essenziell für Fortbewegung und Positionierung; sie bieten Offroad-Handling, mit dem sich apokalyptisches Gelände bewältigen lässt, während man gleichzeitig Gegner bekämpft.
Skill-Verbesserungen und das Ausprobieren neuer Fähigkeiten erfolgen durch wiederholte Einsätze gegen stärkere Gegnerwellen. Das Spielerlebnis verbindet direktes Schießen mit koordinierten Momenten, etwa dem Wiederbeleben von Teammitgliedern oder dem Teilen von Ressourcen. Die Umgebungen spiegeln den Einfluss der Vorlage durch atmosphärischen Horror und übertriebene Actionszenen wider. Eine ständige Online-Verbindung ist für alle Spielrunden zwingend erforderlich.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine Kampagne aus einzelnen Missionen in weitläufigen Zonen. Diese Bereiche fungieren als semi-offene Sandkästen, in denen Spieler Hauptziele verfolgen und optionale Orte für zusätzliche Belohnungen erkunden können. Der Fortschritt folgt einem Hub-und-Mission-Prinzip, bei dem jede Mission unterschiedliche Wege und Herangehensweisen erlaubt.
Unterstützt wird bis zu vier Spieler online mit Crossplay. Solo-Sessions sind mit KI-Begleitern möglich, doch ohne menschliche Mitspieler leidet die Koordination. Es gibt keine separaten kompetitiven oder Versus-Modi; der Fokus liegt auf kooperativen Horde-Kämpfen und der Story-Entwicklung über mehrere Akte hinweg.
Optik und Atmosphäre
Die Präsentation orientiert sich an klassischen 80er-Jahre-Filmen und kombiniert praktische Effekte mit übertriebenen Monstern und schwarzem Humor. Der Soundtrack verstärkt den Horror-Action-Ton durch intensive Klänge bei großen Schlachten. Die apokalyptischen Schauplätze betonen Verfall und übernatürliche Korruption durch die zentrale Bedrohung.
Auf der PS5 stehen Performance-Optionen zur Verfügung, die zwischen Bildwiederholrate und Auflösung abwägen und so entweder flüssige Abläufe in chaotischen Szenen oder mehr Details bei der Erkundung priorisieren.
Lohnt sich das Spiel?
Die Resonanz hebt starke Koop-Sessions hervor, bei denen Fahrzeugeinsatz und Klassenvielfalt die Horde-Clearing-Loops bereichern. Die Kampagne umfasst auf normaler Schwierigkeit etwa acht Stunden über alle Missionen hinweg, mit Wiederholwert durch Upgrades und höhere Herausforderungen. Schwache KI-Begleiter schränken den Solo-Spaß ein, und einige Fortschrittssysteme werden als repetitiv kritisiert.
Das Spiel richtet sich an Gruppen, die viszerale FPS-Action mit leichten Fahrzeugelementen und kameradschaftlichem Humor suchen. Wer polierte Einzelspieler-Kampagnen oder umfangreiche Post-Launch-Inhalte bevorzugt, wird das Erlebnis eher eingeschränkt finden. Die Verfügbarkeit auf der PS5 passt zum beschriebenen Crossplay-Koop-Fokus, und Nutzerbewertungen im Store liegen bei rund 4,4 von 5 aus Tausenden Bewertungen.