John Carpenter's Toxic Commando ist ein Koop-First-Person-Shooter, der groß angelegte Hordenkämpfe mit Fahrzeugpassagen in weitläufigen, offenen Missionsgebieten verbindet. Spieler übernehmen einen von vier Söldnern, die nach einem missglückten Experiment den Sludge God und seine mutierten Horden eindämmen sollen. Im Mittelpunkt steht das koordinierte Vorgehen in heftigen Feuergefechten gegen Wellen untoter Monster, während man sich durch apokalyptische, von Schleim und feindlichen Kreaturen beherrschte Umgebungen bewegt.
Gameplay
Zu Beginn jeder Mission wählt man eine Klasse, die Rolle und Fähigkeiten festlegt. Zur Auswahl stehen Strike für aggressiven Nahkampfschaden, Medic für Heilunterstützung, Operator mit Drohnen-Feuerkraft und Defender für schützende Schilde. Jede Klasse bringt eine eigene Spezialfähigkeit sowie einen Fertigkeitsbaum mit über dreißig Perks mit, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Wer bei einer Klasse bleibt, profitiert von tiefergehenden Upgrades.
Die Missionen spielen sich auf großen, nichtlinearen Karten ab, auf denen Teams Nebenziele in beliebiger Reihenfolge abarbeiten können. Spieler entscheiden selbst, ob sie sich aufteilen oder zusammenbleiben. Fahrzeuge sind dabei zentral: Sie ermöglichen schnelles Geländetraversal, den Transport von Objekten und taktische Positionswechsel in großen Schlachten. Das Kampfgeschehen kombiniert Schusswaffen mit Granaten, Nahkampfwaffen wie Katanas und klassenspezifischen Werkzeugen. Mit fortschreitenden Zielen verdichten sich die Horden, sodass Munitionsmanagement, Wiederbelebungen und koordinierte Verteidigung immer wichtiger werden. Alleinspiel wird durch KI-Begleiter unterstützt.
Game Modes
Im Zentrum steht eine Einzel- und Koop-Kampagne, die sich über drei Akte und acht Missionen erstreckt. Jede Mission folgt dem Muster: Schlüsselpositionen erreichen, Aufgaben wie Knoten aktivieren oder Fahrzeuge befreien erledigen und gegen ansteigende Feindwellen überleben. Auf den Karten gibt es optionale Points of Interest, die Erkundung mit Ressourcen oder taktischen Vorteilen belohnen. Separate Wettkampf- oder Endlosmodi gibt es nicht - der Fokus liegt auf dem storygetriebenen Koop-Erlebnis, das sich mit Freunden online oder allein mit Bots abschließen lässt. Eine dauerhafte Internetverbindung ist auch für Solo-Sessions erforderlich.
Classes and Progression
Die Zusammenstellung des Teams ist entscheidend, da sich die Klassen in langen Verteidigungsphasen ergänzen. Ein ausgewogenes Squad kombiniert etwa den Schild eines Defenders mit der Heil-Aura eines Medics und der Drohne eines Operators. Fertigkeits-Upgrades verbessern die Fähigkeiten und erleichtern höhere Schwierigkeitsgrade. Klassen können zwischen Missionen gewechselt werden, doch wer bei einer bleibt, erhält durch das Perk-System deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten. Im Vordergrund steht die Anpassung von Loadouts und Strategien an zunehmend intensive Herausforderungen, nicht das Farmen kosmetischer Belohnungen.
Is It Worth Playing?
John Carpenter's Toxic Commando trifft den übertriebenen 80er-Action-Horror-Ton seiner Prämisse und bietet befriedigende Hordenkämpfe sowie eine gelungene Fahrzeug-Integration, die es von vergleichbaren Koop-Shootern abhebt. Das Spiel richtet sich an Gruppen, die gerne gemeinsam gegen übermächtige Gegner in stundenlangen Missionen antreten. Die Kampagne bietet ein abgeschlossenes Erlebnis mit Wiederspielwert durch unterschiedliche Klassen-Builds und Schwierigkeitsstufen. Neuere Updates haben zusätzliche Inhalte gebracht und frühe technische Probleme behoben. Die Resonanz ist gemischt: Gelobt werden das chaotische Gameplay und die Atmosphäre, Kritik gibt es an der Waffensteuerung und der Always-Online-Pflicht. Wer vier Spieler, Koop-Chaos und B-Movie-Vibes schätzt, wird viel Spaß haben. Spieler, die auf ein poliertes Solo-Erlebnis oder abwechslungsreiche Modi setzen, sollten auf weitere Patches oder Preisreduktionen warten.