„John of all trades" ist ein taktisches, rundenbasiertes Kartenspiel, bei dem Brettpositionierung, Deckaufbau und Echtzeit-Ressourcenentscheidungen im Mittelpunkt stehen. Spieler stellen Decks aus verschiedenen Kartentypen zusammen und treten auf einem begrenzten Raster an, auf dem jede Platzierung das Ergebnis beeinflusst. Das Spiel unterstützt Online-PvP sowie geteilten oder geteilten Bildschirm für lokale Partien.
Gameplay
Partien drehen sich um das Beschwören und Steuern von Einheiten namens Johns auf einem überschaubaren Schlachtfeld. Jede Seite kontrolliert eine Reihe von Zellen; Angriffe treffen stets die gegenüberliegende Zelle. Befindet sich dort ein gegnerischer John, wird Schaden ausgetauscht, bis eine Seite null Leben erreicht. Leere gegnerische Zellen erlauben direkte Treffer auf die gegnerische Lebensleiste. Ziel ist es, die gegnerische Gesundheit auf null zu senken, ohne die eigene Position zu verlieren.
Beim Deckaufbau stehen fünf farbkodierte Kategorien zur Verfügung. Blaue Johns bilden die zentrale Angriffs- und Verteidigungsmacht. Rote Items werden an aktive Johns angelegt und verleihen Boni oder neue Effekte. Violette Active-Karten lösen sofortige Einmalaktionen wie Schaden, Bewegung oder Ressourcenverschiebungen aus. Grüne Environment-Karten belegen einen festen Slot und setzen globale Regeln, die alle Einheiten betreffen, bis sie ersetzt werden. Orange Passive-Karten bleiben dauerhaft auf dem Feld und bieten kontinuierliche Unterstützung, ohne selbst angreifen oder bestimmte Status-Effekte erhalten zu können.
Besiegte Johns erzeugen Souls, eine Währung, die während der Partie im Shop ausgegeben wird. Spieler können dort temporäre Active Items oder permanente Trades erwerben, die bestimmte Johns aufwerten. Diese Käufe eröffnen strategische Verzweigungen: Frühes Ausgeben kann Momentum verschaffen, während Sparen langfristige Synergien ermöglicht. Das Shop-System ist fest in den Kreislauf aus Ziehen, Platzieren und Abhandeln integriert.
Positionierung fügt eine räumliche Ebene hinzu, die den meisten Kartenspielen fehlt. Begrenzte Zellen zwingen zu Abwägungen zwischen dem frühzeitigen Einsatz starker Einheiten und dem Freihalten von Platz für spätere Züge. Karten interagieren über Status-Effekte, Ketten-Trigger und gegenseitige Unterstützung; Experimente mit Kombinationen, die Verbündete stärken, Gegner stören oder scheinbare Rückschläge in Vorteile umwandeln, werden belohnt.
Spielmodi
Das zentrale kompetitive Format ist Online-PvP, bei dem Spieler per Matchmaking in 1-gegen-1-Kämpfen gegeneinander antreten. Ein separater Couch-Modus ermöglicht geteilten oder geteilten Bildschirm für lokale Gegner auf demselben Gerät. Beide Modi nutzen dieselben Grundregeln und denselben Kartenpool, sodass direkte Vergleiche zwischen Remote- und Präsenzpartien möglich sind.
Deckaufbau findet außerhalb von Partien statt; Spieler verfeinern ihre Sammlungen anhand beobachteter Interaktionen. Die aktuelle Version enthält Fortschrittssysteme, die Erfolge verfolgen und weitere Optionen freischalten. Weitere benannte Modi wie Einzelspieler-Kampagnen oder Ranglisten sind derzeit nicht vorhanden.
Kartentypen und Interaktionen
Johns sind die zentralen Einheiten; sie werden auf freie Zellen der eigenen Seite beschworen und nach Erreichen von null Leben auf den Friedhof gelegt. Items bleiben an einem gewählten John ausgerüstet, bis sie entfernt oder der Träger besiegt wird. Active-Karten werden sofort abgehandelt und anschließend abgelegt, während Environment-Karten einen einzigen dauerhaften Slot belegen, der bei neuem Spiel aktualisiert wird. Passive-Karten betonen Langlebigkeit und liefern fortlaufende Vorteile, ohne am direkten Kampf teilzunehmen.
Ressourcenmanagement verbindet diese Elemente. Aus Kämpfen erhaltene Souls fließen in den Shop; Trades können die Fähigkeiten eines Johns dauerhaft verändern. Status-Effekte und ausgelöste Fähigkeiten erzeugen komplexe Abläufe, bei denen ein Zug je nach Brettzustand und Timing in mehrere Ergebnisse münden kann.
Aktueller Stand und Entwicklung
Das Spiel soll in den Early Access starten und bietet dann ein spielbares Kernpaket mit Deckaufbau, Online- und lokaler Multiplayer, Shop-Mechaniken und Karteninteraktionen. Die Entwickler planen während der geschätzten sechs- bis zwölfmonatigen Phase, das Kartenangebot zu erweitern, das Balancing zu verfeinern und Features auf Basis von Spielerfeedback hinzuzufügen. Die Vollversion soll zusätzliche Karten, Erfolge und mehr Fortschrittstiefe enthalten.
Die Systemanforderungen bleiben moderat und unterstützen Windows 7 und neuer mit integrierter Grafik. Das Spiel ist unter den Tags Strategie und Free-to-Play gelistet und legt den Schwerpunkt auf kompetitives Kartenspiel statt auf narrative Elemente.
Lohnt es sich zu spielen?
„John of all trades" richtet sich an Spieler, die taktische Kartenspiele mit Deckaufbau und räumlicher Entscheidungsfindung schätzen. Die Betonung von Positionierung und In-Game-Käufen unterscheidet es von rein handbasierten Titeln. Da sich das Spiel noch im Pre-Early-Access befindet und keine veröffentlichten Nutzerbewertungen vorliegen, sollte man mit einer sich entwickelnden Erfahrung rechnen, die Community-Feedback zu Balance und Features einbezieht.
Wer mit iterativer Entwicklung vertraut ist und Interesse daran hat, Karteninteraktionen auf einem kompakten Schlachtfeld zu testen, kann frühzeitig einen Mehrwert finden. Die Verfügbarkeit von Online- und lokalem Multiplayer erweitert die Attraktivität für unterschiedliche Spielstile. Spieler, die ein fertiges Produkt mit umfangreichem Einzelspieler-Inhalt oder etablierten Ranglisten suchen, sollten den Fortschritt bis zur Vollversion abwarten, bevor sie Zeit investieren.