Killing Floor: Incursion ist ein Virtual-Reality-Actionspiel, das auf intensiven Kämpfen gegen Horden mutierter Kreaturen namens Zeds basiert. Von Tripwire Interactive speziell für VR entwickelt, verbindet es eine handlungsgetriebene Kampagne mit Koop-Elementen und einer endlosen Survival-Herausforderung. Spieler bewegen sich durch detaillierte Umgebungen und nutzen Feuerwaffen sowie Nahkampfwaffen, um Kämpfe zu überstehen, die auf körperliche Verstümmelung und Nahkampf setzen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden linearer Abschnitte, während man Gruppen von Zeds abwehrt, die sich in Bewegung und Angriffsmustern unterscheiden. Manche schleichen langsam vorwärts, andere kriechen oder sprinten direkt auf den Spieler zu, und einige feuern aus der Distanz Plasmageschosse ab. Der Kampf mischt Schießen mit Pistolen, Schrotflinten und Gewehren mit Hieb- und Schnittangriffen mit Äxten oder Behelfswaffen. Treffer führen zu Verstümmelungen, bei denen Gliedmaßen und Köpfe durch die Luft fliegen und starke Bluteffekte erzeugen. Abgetrennte Körperteile können als provisorische Waffen ergriffen und geschwungen werden.
Die Umgebungen erstrecken sich über fünf verschiedene Gebiete, die jeweils eigene Layouts, Gefahren und visuelle Details bieten und die Handlung vorantreiben. Die Fortbewegung erfolgt über VR-Lokomotionsoptionen, darunter ein freies Bewegungssystem sowie Unterstützung externer Steuerungsschemata für flüssigere Navigation. Das Spiel lässt sich allein oder im Koop mit einem zweiten Spieler bestreiten, der bei schwierigen Abschnitten unterstützt.
Spielmodi
Zwei Hauptmodi strukturieren den Inhalt. Die erzählende Kampagne führt über fünf vollständig vertonte Abschnitte, die Details über die Horzine Corporation und ihre Verbindung zum Zed-Ausbruch enthüllen. Spieler durchqueren zusammenhängende Bereiche, decken Handlungselemente auf und passen sich neuen Waffen an, die pro Abschnitt eingeführt werden.
Holdout ist die endlose Alternative. Wellen zunehmend aggressiver Zeds erscheinen nacheinander und testen die Überlebensdauer mit wechselnden Waffen, temporären Power-ups und zusätzlichen Mechaniken, die in der Kampagne nicht vorkommen. Die Runden enden erst, wenn der Spieler überwältigt wird, und laden zu wiederholten Versuchen ein, die Ausdauer zu verbessern.
- Koop-Unterstützung steht sowohl in der Kampagne als auch in Holdout für gemeinsame Sessions mit einem Partner zur Verfügung.
- Jeder Zed-Typ erfordert eigene Taktiken, abhängig von Geschwindigkeit, Reichweite und Angriffsstil.
- Die Waffenvielfalt wächst mit dem Fortschritt und reicht von Nahkampfklingen bis hin zu Langstreckenfeuerwaffen.
Umgebungen und Atmosphäre
Die Schauplätze reichen von hochtechnisierten Trainingsanlagen und heruntergekommenen Trailerparks über Bauernhöfe bis hin zu unterirdischen Katakomben. Jeder Ort bringt eigene Umweltgefahren und narrative Elemente mit, die in das größere Geheimnis eingebunden sind. Das Design legt Wert auf Immersion durch räumliche Audiohinweise und reaktive Physik im Kampf, bei der Körper und Trümmer realistisch auf Einschläge reagieren.
Die Atmosphäre erzeugt Spannung durch gedämpftes Licht, enge Räume und plötzliche Zed-Auftritte, ohne sich allein auf Jump Scares zu verlassen. Spieler müssen ihre Umgebung im Blick behalten, Munition verwalten und Position beziehen, um nicht von der Seite angegriffen zu werden.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel bietet ein fokussiertes VR-Erlebnis für Fans von blutigen Zombie-Kämpfen und kurzen Koop-Kampagnen. Die gemischte Resonanz rührt von einer knappen Story, die manche schnell abschließen, sowie einem Endless-Modus, der wiederholbare Herausforderungen bietet, aber langfristig wenig Abwechslung liefert. Jüngste Steuerungs-Updates verbessern die Zugänglichkeit für bestimmte Headsets und Bewegungspräferenzen.
Es eignet sich für Spieler, die mit VR-Lokomotion vertraut sind und Freude daran haben, Gegnermuster zu erkennen und mit Behelfswaffen im Koop zu experimentieren. Wer umfangreiche Inhalte nach dem Release oder laufende saisonale Updates sucht, findet ein abgeschlossenes Paket, das seit der Veröffentlichung 2017 keine weiteren Erweiterungen erhalten hat. Der Schwerpunkt auf haptischem Feedback und gemeinsamem Spiel macht es zu einer guten Wahl für gezielte VR-Sessions, weniger jedoch für breite Multiplayer-Gruppen.