Menthal ist ein First-Person-Horror-Simulations-Adventure für den PC. Die Spieler übernehmen die Rolle eines verzweifelten Menschen, der in ein geheimes Laborexperiment hineingezogen wird und sieben Tage lang strikte Protokolle einhalten muss, um zu überleben.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der tägliche Ablauf in einer abgeschiedenen Einrichtung. Jeder Tag beginnt mit der Einnahme einer vorgeschriebenen Dosis des Versuchsmittels, gefolgt von der Beobachtung körperlicher und geistiger Reaktionen. Diese werden sowohl direkt erlebt als auch über ein Computerterminal ausgewertet. Spieler müssen auftretende Nebenwirkungen erkennen und entscheiden, ob sie gegen die Versuchsregeln verstoßen.
Die Genauigkeit der Meldungen entscheidet über den weiteren Verlauf. Falsche Angaben ziehen Konsequenzen nach sich, die die Gefahr im Labor erhöhen. Simulationsmechaniken fordern eine sorgfältige Dokumentation von Symptomen und Mustern, während die Adventure-Elemente aus der Navigation im begrenzten Raum und dem Umgang mit den kumulierten Wirkungen der Dosen entstehen. Die Entscheidungen bei der Berichterstattung und den täglichen Aufgaben bestimmen den Weg bis zum Ende der Woche.
Je mehr Nebenwirkungen sich überlagern und je unberechenbarer die Umgebung wird, desto wichtiger wird die Aufmerksamkeit für Details. Die First-Person-Perspektive lenkt den Blick auf die eigenen Reaktionen und die unmittelbare Umgebung und verstärkt so das Gefühl von Isolation und Verletzlichkeit.
Spielmodi
Menthal ist ein reines Singleplayer-Erlebnis ohne weitere Modi oder Varianten. Die gesamte Session verläuft als durchgehende Abfolge von sieben Tagen, deren Fortschritt von der konstanten Leistung im Meldesystem abhängt. Separate Schwierigkeitsstufen, alternative Szenarien oder Koop-Optionen sind derzeit nicht vorgesehen.
Alle Aktivitäten bleiben auf das Labor beschränkt und erzeugen Spannung durch wiederkehrende Zyklen aus Dosierung, Beobachtung und Entscheidung. Dieses fokussierte Format spricht Spieler an, die eine lineare, in sich geschlossene Erzählung mit mechanischem Fokus bevorzugen.
Handlung und Setting
Die Geschichte beginnt mit finanzieller Not, die den Protagonisten zwingt, am Experiment teilzunehmen. Das isolierte Labor bildet die einzige Umgebung, frei von äußeren Kontakten und ausgestattet mit klinischen Geräten. Die Spannung entsteht aus den unbekannten Wirkungen des Mittels und der strengen Kontrolle durch die geforderte Berichtsgenauigkeit.
Die Atmosphäre speist sich aus der zunehmenden körperlichen und psychischen Belastung statt aus offenen Bedrohungen. Die Simulation körperlicher Veränderungen schafft einen persönlichen Bezug zu jeder Entscheidung und verwandelt Routineaufgaben mit fortschreitender Woche in Quellen der Beklemmung.
Lohnt sich das Spiel?
Menthal richtet sich an Spieler, die ein bedächtiges, beobachtungsbasiertes Horror-Erlebnis mit Simulationsanteilen suchen. Die Betonung auf Detailgenauigkeit und konsequenzgetriebenen Entscheidungen spricht jene an, die methodisches Gameplay gegenüber Action oder offener Erkundung bevorzugen. Da das Spiel noch nicht veröffentlicht ist und für November 2026 geplant ist, liegen bisher keine Spielerbewertungen oder Leistungsdaten vor.
Interessenten an First-Person-Erfahrungen, die Horror mit prozeduralen Entscheidungsprozessen verbinden, könnten das Konzept nach Erscheinen überzeugend finden. Der Singleplayer-Fokus und der kurze Zeitrahmen deuten auf eine kompakte Session hin, die sich für ein bis zwei Sitzungen eignet, sofern die Melde-Mechaniken über den gesamten Sieben-Tage-Zyklus hinweg fesseln.