Not a Dog ist ein Singleplayer-Adventure in der Third-Person-Perspektive, das Indie-RPG- und Detektivelemente miteinander verbindet. Man steuert Goldie, einen Chihuahua, dessen gewöhnlicher Fernsehabend einen ganz persönlichen Traum auslöst - und damit eine Reise durch unterschiedliche Umgebungen voller Tiere und versteckter Hinweise zu verschiedenen Hunderassen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden alltäglicher, aber detailreich gestalteter Schauplätze, in denen Neugier den Fortschritt bestimmt. Goldie schnüffelt an Gegenständen, gräbt an Wurzeln, untersucht Büsche und interagiert mit Bällen oder anderen Objekten, die physikalischen Regeln folgen. Diese Handlungen liefern Hinweise, erweitern das Inventar und decken Informationen auf, während Aufgaben erledigt werden, die auf das eigentliche Ziel hinführen.
Fortschritt wird über die Fertigkeiten Riechen, Beweglichkeit und Heimlichkeit gemessen. Quests erfordern das Erreichen von Zielen, das Absolvieren von Minispielen und das Ausführen von Stunts, die die Fähigkeiten verbessern. Ein eigenes Menü zeigt die Entwicklung in diesen Bereichen und macht deutlich, wie jede Aktivität zur Gesamtfähigkeit beiträgt.
Die Umgebungen reichen vom heimischen Garten, in dem erste Informationen gesammelt werden, über verschlungene Stadtstraßen, die Navigationsgeschick verlangen, bis hin zu einem ländlichen Dorfhaus mit eigenen Abläufen und Waldpfaden, die aufmerksame Beobachtung belohnen. Jeder Ort bietet Möglichkeiten, mit der Umgebung zu interagieren und dabei Geheimnisse oder nützliche Gegenstände zu entdecken.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich im Singleplayer-Modus ohne Multiplayer-Elemente. Die Erfahrung entfaltet sich als durchgehendes Abenteuer mit aufeinanderfolgenden Schauplätzen und sich ansammelnden Aufgaben, nicht als Auswahl separater Modi.
Prozedurale Generierung beeinflusst die Platzierung von Nicht-Spieler-Charakteren und verfügbaren Quests bei jedem Durchgang. Dadurch entsteht Abwechslung bei Begegnungen und Aufgaben, ohne die grundlegende Singleplayer-Struktur oder den Fokus auf die persönliche Entwicklung durch die Geschichte zu verändern.
Charakterinteraktionen und Anpassung
Gespräche mit anderen Hunden und mitgehörte Unterhaltungen mit Vögeln liefern Fakten und Hinweise. Manche Charaktere beginnen unfreundlich, doch durch das Erledigen von Aufgaben, das Überreichen von Geschenken oder das deduktive Untersuchen ihrer Details lässt sich die Sympathie steigern. Höhere Beliebtheit schaltet zusätzliche Dialogoptionen und Möglichkeiten frei, die die Hauptgeschichte unterstützen.
Besondere Gegenstände ermöglichen es, Goldies Aussehen zu verändern. Sammelobjekte aus der Erkundung können ein Hausareal dekorieren und so einen greifbaren Nachweis der Entdeckungen liefern. Über dreißig unterschiedliche Animationen sorgen bei jedem vierbeinigen Charakter für abwechslungsreiche Bewegungen und Reaktionen in verschiedenen Situationen.
Interessante Fakten zu verschiedenen Hunderassen tauchen ganz natürlich während der Erkundung und in Gesprächen auf und ergänzen die detektivische Untersuchung um eine lehrreiche Ebene, ohne den Spielfluss zu unterbrechen.
Lohnt es sich?
Not a Dog richtet sich an Spieler, die methodische Singleplayer-Abenteuer mit Erkundung, leichten Rollenspiel-Entscheidungen und leichten Puzzle-Elementen rund um tierische Charaktere mögen. Der Schwerpunkt auf physischen Interaktionen, abwechslungsreichen Quests und schrittweisem Fertigkeitswachstum spricht jene an, die kontinuierlichen Fortschritt gegenüber schnellem Action bevorzugen.
Mit einer geplanten Veröffentlichung im Juni 2027 und noch ausstehenden Rezensionen handelt es sich um ein kommendes Spiel. Die bestätigten Features, darunter prozedurale Quest-Elemente und rassenbezogene Details, positionieren es als Nischen-Indie-Erfahrung für Fans hundebezogener Erzählungen und durchdachter Adventure-Gestaltung. Wer sich von den beschriebenen Mechaniken wie Inventarverwaltung, Sympathiesystemen mit NPCs und ortsbezogener Entdeckung angesprochen fühlt, könnte das Spiel nach dem Release als passend empfinden.