Out Of Order - A Vending Machine Roguelike ist ein strategisches Indie-Simulationsspiel, in dem Spieler eine einzelne Verkaufsautomat über zwölf Wochen hinweg managen. Täglich wird aus dem Lagerbestand nachgefüllt, Kunden an wechselnden Standorten bedient und neue Produkte ins Sortiment aufgenommen, während wöchentliche Quoten darüber entscheiden, ob der Vertrag fortgesetzt wird.
Gameplay
Der Tagesablauf gliedert sich in drei Phasen: Waren aus dem Lager ziehen und in die Automatenfächer legen, die Kunden der jeweiligen Runde abfertigen und anschließend ein neues Produkt aus drei Optionen dauerhaft ins Deck aufnehmen. Produktkombinationen spielen eine wichtige Rolle - etwa Schokolade neben Getränken für höhere Umsätze oder ein Energy-Drink, der den nächsten Kunden boostet. Eine Pizzascheibe löst einen Bonus aus, sobald sie den Automaten vollständig leert.
Jede Runde findet an einem festen Standort statt. Die 25 verfügbaren Locations reichen von einer Waschsalon bis zum internationalen Flughafen und unterscheiden sich in Kundenstruktur, Provision und Quotenverlauf. Insgesamt gibt es 27 verschiedene Kundentypen mit eigenen Vorlieben, darunter einen Polizisten, der ausschließlich Donuts kauft.
Regelmäßig treten Störungen auf, die sofortige Entscheidungen erfordern. Fächer können verklemmen, Kühlsysteme ausfallen oder nächtliche Einbrüche Bestände vernichten. Standortspezifische Probleme wie Ratten im Zoo oder Taschendiebe im Stadion kommen hinzu. Wetterereignisse wie Stürme oder Hitzewellen werden einen Tag im Voraus angekündigt und ermöglichen Anpassungen der Nachschubplanung, während Kartenschieber und Steuerprüfungen ohne Vorwarnung eintreffen. Reparaturen lassen sich entweder per Techniker sofort erledigen oder selbst durchführen - letzteres schaltet die betroffene Sektion für zwei Tage aus.
Im Laufe des Spiels werden 32 Automaten-Upgrades freigeschaltet, darunter Neon-Schilder, verbesserte Kühlung und Trinkgeldbüchsen. 69 Erfolge öffnen weitere Standorte, Produktpakete, Upgrades, Gehäusevarianten und Farbthemen. Das Sortiment umfasst 50 Lebensmittel- und Getränkeartikel. Mit Seeds können Spieler einen Code eingeben, um exakt dieselbe Abfolge von Ereignissen und Entscheidungen zu wiederholen.
Spielmodi
Im Mittelpunkt steht der zwölfwöchige Vertrag an einem einzelnen Standort. Erfolg bedeutet, jede wöchentliche Quote zu erfüllen, ohne dass der Vertrag durch schlechte Leistung oder Verderb vorzeitig endet. Gelegentlich kann ein zweiter Automat an einem neuen Ort angeboten werden; Spieler können annehmen oder ablehnen, um sich auf den laufenden Vertrag zu konzentrieren.
Seeded Runs ermöglichen wiederholbare Durchläufe mit identischen Produktziehungen, Kundenfolgen und Ereignissen. Nach jeder Entscheidung wird automatisch gespeichert, sodass sorgfältiges Experimentieren ohne Fortschrittsverlust möglich ist. Vollständige Controller-Unterstützung ist auf allen Systemen verfügbar.
Standorte, Kunden und Komplikationen
Jeder der 25 Standorte prägt das tägliche Spiel durch seine eigene Kundschaft und Quotenentwicklung. Am Flughafen treffen vor allem eilige Reisende mit unterschiedlichen Vorlieben ein, während ein Waschsalon eher ein gleichbleibendes, aber geringeres Volumen bringt. Die 27 Kundentypen haben feste Kaufgewohnheiten, die gezieltes Einräumen belohnen.
Störungen zwingen zu ständiger Anpassung. Verderbliche Ware verdirbt, wenn sie nicht verkauft wird, und leere Fächer mindern den Umsatz. Wettervorhersagen geben frühzeitig Hinweise auf Hitzewellen oder Stürme, die die Nachfrage verändern, während plötzliche Ereignisse wie Stromausfälle im Aquarium schnelle Reaktionen verlangen. Wer einen zweiten Automaten annimmt, muss Ressourcen aufteilen.
Lohnt sich das Spiel?
Out Of Order richtet sich an Spieler, die methodisches Deckbuilding und Ressourcenmanagement in einem Einzelspieler-Roguelike-Format schätzen. Die zwölfwöchige Struktur belohnt sorgfältige Produktwahl und schnelles Reagieren auf Ausfälle oder Wetterwechsel. Eine Demo bietet vierwöchige Durchläufe an vier Standorten mit reduziertem Sortiment und ohne Ausfälle oder zweite Automaten - ideal, um den Kernmechanismus vor dem Kauf zu testen. Es gibt keine Mikrotransaktionen. Die Mischung aus gemütlicher Präsentation und strategischem Druck durch Quoten und Zufallsereignisse spricht Fans von Simulations- und Roguelike-Deckbuildern an, die fokussierte, wiederholbare Sessions auf dem PC bevorzugen.