Renaissance Kingdom Wars verbindet Großstrategie mit Echtzeitgefechten und Stadtaufbau im Zeitalter der Renaissance. Als Söldnerhauptmann rekrutieren Spieler Truppen, erobern Gebiete und erweitern ihren Einfluss auf einer Karte, die Europa, Nordafrika und den Nahen Osten umfasst. Taktische Schlachtführung trifft auf langfristige Verwaltung von Provinzen und Ressourcen - vom Kommando kleiner Kompanien bis zur Herrschaft über größere Reiche.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen Rekrutierung, Gefechte und der Ausbau eroberter Siedlungen. Kämpfe laufen in Echtzeit auf abwechslungsreichen Karten ab, bei denen Positionierung und der Einsatz zeitgenössischer Waffen - vom mittelalterlichen Schwert bis hin zu Feuerwaffen und Artillerie - entscheidend sind. Belagerungen erfordern koordinierte Angriffe auf befestigte Stellungen. Rohstoffe fließen sowohl in militärische Feldzüge als auch in das Wachstum der Siedlungen, während die Diplomatie mit anderen Herrschern Bündnisse und Konflikte prägt. Städte werden schrittweise ausgebaut, um Einnahmen und Truppennachschub zu sichern. Hunderte Provinzen stehen zur Eroberung bereit und tragen zum Gesamteinfluss bei.
Spielmodi
Neben einer Kampagne, die den Aufstieg eines Söldnerführers durch Aufträge und Eroberungen erzählt, gibt es einen Sandbox-Modus ohne feste Vorgaben. Kooperative Sitzungen, Einzelgefechte und Mehrspielerkarten mit anpassbaren Armeegrößen und Siegesbedingungen runden das Angebot ab und sprechen unterschiedliche Spielweisen an - von geführter Entwicklung bis hin zum freien Reichsaufbau.
Königreiche und Fortschritt
Sechsunddreißig historische Reiche stehen als Fraktionen zur Verfügung, von den Britischen Inseln über die russischen Steppen bis zu den nordafrikanischen Küsten. Durch Siege steigt das Ansehen, was mehr Befugnisse und die Möglichkeit eröffnet, herrschende Mächte herauszufordern oder zu ersetzen. Mit technologischem Fortschritt erweitern sich die Truppenlisten, und eroberte Gebiete dienen als neue Stützpunkte. Politische Beziehungen zu Lehnsherren erfordern strategische Entscheidungen zwischen Loyalität und Unabhängigkeit.
Lohnt sich das Spiel?
Wer Echtzeitkämpfe mit Großstrategie und Siedlungsaufbau kombinieren möchte, findet hier eine passende Mischung. Besonders die Belagerungsmechanik und der Aufstieg von kleinen Söldnertrupps zu größeren Reichen werden positiv hervorgehoben. Technische Probleme wie Abstürze oder kleinere Bedienelementeinschränkungen sind jedoch auch nach dem Release noch vorhanden. Regelmäßige Updates haben seit dem Start neue Nationen und Einheiten hinzugefügt. Wer groß angelegte Echtzeitstrategie mit Verwaltungsaspekten schätzt und gelegentliche Unzulänglichkeiten akzeptiert, wird den größten Nutzen ziehen. Die Einzelspieler-Kampagne bietet für die meisten Spieler das rundeste Erlebnis.