Resonurgy ist ein Einzelspieler-Strategie- und Simulationsspiel in einer technomagischen Welt. Spieler sammeln Ressourcen manuell, bauen Maschinen und erweitern eine automatisierte Fabrik, während sie verborgene Eigenschaften der Materie verwalten. Das Spiel verbindet Fabrikbau mit Erkundung und Forschung, die auf physischer Interaktion statt auf Menüfortschritt basiert. Man beginnt mit einfachen Werkzeugen in einer prozedural generierten Umgebung und entwickelt schrittweise komplexe Produktionsnetzwerke, die herkömmliche Ressourcen mit extrahierten Prinzipien kombinieren.
Gameplay
Der zentrale Spielablauf startet mit dem manuellen Abbau von Erzen und anderen Materialien in einer offenen Welt. Spieler finden Vorkommen, scannen Objekte mit einem Resonator und erfassen die Ergebnisse in einem wachsenden Kodex, der spätere Forschungen unterstützt. Die gescannten Daten zeigen die Materialzusammensetzung und mögliche Eigenschaften, die sich mit speziellen Maschinen extrahieren lassen.
Beim Fabrikbau werden Bohrer, Förderbänder, Inserter, Schmelzöfen und Montagemaschinen platziert, wobei Position und Ausrichtung entscheidend sind. Gegenstände bewegen sich sichtbar auf den Bändern, sodass sich Probleme wie falsch geführte Förderstrecken, volle Lager, fehlende Energie oder fehlende Komponenten leicht erkennen lassen. Stromnetze und Lagersysteme müssen mit der steigenden Produktion Schritt halten.
Forschung erfordert die Herstellung physischer Medien aus untersuchten Materialien und deren Ablieferung an einer angetriebenen Werkbank. Dort werden gerichtete Resonanzschaltungen zusammengesetzt, bei denen jeder Knoten eine festgelegte Funktion hat. Nach dem Test mit einem Kalibrierimpuls und der Behebung von Verbindungsfehlern stehen neue Technologien zur Verfügung.
Fortgeschrittene Produktionsketten nutzen Prinzipien, die durch das Auflösen von Objekten gewonnen werden. Diese Essenzen werden gereinigt und über ein separates Logistiksystem transportiert, das unabhängig von physischen Gegenständen funktioniert. Beide Ressourcentypen sind für höhere Produktionsstufen unverzichtbar.
Spielmodi
Resonurgy ist ausschließlich als Einzelspielererlebnis ohne Multiplayer-Funktionen konzipiert. Der Bau verläuft frei und ohne zeitlich begrenzte Wellen oder äußere Bedrohungen. Die persistente, prozedural generierte Welt ermöglicht fortlaufende Erkundung und Fabrikerweiterung im eigenen Tempo.
Eine steuerbare Spielfigur trägt Inventar und Ausrüstung zum Sammeln, Scannen und Interagieren mit der Umgebung. Dadurch liegt der Fokus auf der persönlichen Überwachung jeder Produktionsstufe.
Erkundung und Kodexentwicklung
Die Erkundung der generierten Landschaft deckt Ressourcenknoten und unbekannte Objekte auf. Durch Scannen werden Einträge im Kodex ergänzt, die die Forschung durch die Identifikation extrahierbarer Eigenschaften unterstützen. Dieses Wissenssystem fördert die systematische Kartierung der Welt, um Materialien später effizienter einzusetzen.
Die Welt bleibt persistent, sodass Veränderungen durch Fabrikaktivitäten und Dissonanzeffekte bestehen bleiben. Spieler können Gebiete erneut besuchen, um langfristige Auswirkungen zu beobachten oder neue Vorkommen zu finden.
Lohnt sich das Spiel?
Resonurgy richtet sich an Spieler, die detaillierte Fabrikautomation mit manueller Forschung und Umweltmanagement verbinden möchten. Die Notwendigkeit, Gegenstände physisch zu leiten, Schaltungen zu bauen und Dissonanz auszugleichen, geht über klassische Produktionsspiele hinaus. Wer gerne Probleme entlang sichtbarer Förderwege nachverfolgt und mit dualen Ressourcensystemen experimentiert, wird die Mechaniken als ansprechend empfinden.
Das Spiel befindet sich noch in Entwicklung und soll im ersten Quartal 2027 erscheinen. Der Fokus auf Einzelspiel und freies Bauen spricht Spieler an, die eine selbstbestimmte Industriesimulation ohne Wettbewerbs- oder Überlebensdruck suchen. Frühe Beschreibungen heben die Verbindung von Maschinenbau, alchemieähnlichen Prinzipien und Weltzustandsüberwachung als besondere Merkmale des Genres hervor.