Retrowave 2 ist ein Singleplayer-Rennspiel, bei dem man hinter dem Steuer von 80er-Jahre-Supersportwagen auf neonbeleuchteten Autobahnen sitzt. Im Mittelpunkt steht das endlose Fahren durch stilvoll gestaltete retro-futuristische Welten mit Palmen, leuchtenden Reklametafeln und Synthwave-Soundtrack. Entwickelt von RewindApp und im Dezember 2024 im Early Access für den PC erschienen, legt das Spiel den Fokus auf Atmosphäre und Klangdesign statt auf eine komplexe Simulation.
Gameplay
Im Kern geht es darum, durch prozedural generierte Straßen mit Kurven und Gegenverkehr zu steuern. Man startet mit einem einzigen Fahrzeug und verdient durch abgeschlossene Läufe Währung, mit der man Leistungsverbesserungen oder neue Autos kaufen kann. Zur Individualisierung stehen Farben, Felgen und Dutzende Skins zur Verfügung, die das Aussehen jedes Wagens verändern. Unterstützt werden sowohl die Third-Person- als auch die First-Person-Perspektive, sodass man sich entweder ganz auf die Straße konzentrieren oder die detaillierten Fahrzeugmodelle bewundern kann.
Ein zentrales Element ist das Ausweichen vor dem Verkehr, da andere Fahrzeuge die Autobahn mitnutzen und schnelle Reaktionen erfordern, um Zusammenstöße zu vermeiden. Ein überarbeitetes Streckengenerierungssystem sorgt mit Kurven und Abwechslung dafür, dass die Fahrten über mehrere Sessions hinweg interessant bleiben. Der Soundtrack umfasst mehr als 50 Synthwave-Tracks, die sich nahtlos in die Spielzeit einfügen und den nostalgischen Ton unterstreichen, ohne den Fahrtfluss zu unterbrechen.
Spielmodi
Vier unterschiedliche Spielmodi bieten Abwechslung innerhalb des gleichen Grundkonzepts des Autobahnrennens. Im Time-Attack-Modus gilt es, vorgegebene Strecken oder Checkpoints in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen. Der One-Way-Modus konzentriert sich auf das Vorankommen auf einer linearen Strecke unter Berücksichtigung von Geschwindigkeit und Hindernissen. Endless Runs messen, wie weit man ohne Crash kommt, während weitere Modi Elemente wie Zeitfahren einbauen, die konstantes Fahren belohnen.
Jeder Modus greift auf denselben Pool von über 15 Autos und mehr als acht einzigartigen Welten zurück und lädt so zum Ausprobieren verschiedener Fahrzeuge und Routen ein. Der Fortschritt wird über Einnahmen fortgeschrieben, die für Upgrades genutzt werden können, die in allen Modi verfügbar sind.
Welten und Atmosphäre
Retrowave 2 bietet verschiedene Umgebungen, die idealisierte Vorstellungen der 1980er mit futuristischen Elementen verbinden. Palmengesäumte Küstenstraßen gehen in urbane Neon-Gitter und weitere stilisierte Settings über, die durch Updates nach dem Launch hinzugefügt wurden. Alle Welten teilen ein einheitliches visuelles Konzept mit kräftigen Farben, reflektierenden Oberflächen und fernen Stadtansichten, die während der schnellen Fahrten vorbeiziehen.
Das Sounddesign ergänzt die Optik mit einer umfangreichen Sammlung originaler Synthwave-Kompositionen. Soundeffekte für Motorengeräusche, Reifenquietschen und vorbeifahrenden Verkehr tauchen die Spieler zusätzlich in die retro-futuristische Welt ein. Neuere Updates haben Orte wie Miami-inspirierte Gebiete und dystopische Zonen eingeführt und erweitern so das Angebot im Early Access.
Lohnt sich das Spiel?
Retrowave 2 erhält derzeit auf der Hauptplattform sehr positive Bewertungen von Hunderten Spielern, und auch aktuelle Rückmeldungen fallen positiv aus. Das Spiel läuft gut auf dem Steam Deck und eignet sich sowohl für kurze Sessions als auch für längere nostalgische Fahrten. Der überschaubare Fortschritt durch Autoupgrades und die Vielfalt der Modi sprechen Fans von Arcade-Rennspielen an, denen Atmosphäre wichtiger ist als realistische Physik oder kompetitives Multiplayer.
Wer eine entspannte Singleplayer-Erfahrung mit starken Retro-Ästhetik und Synth-Soundtrack sucht, wird mit dem aktuellen Early-Access-Build zufrieden sein. Geplant sind weitere Welten, Fahrzeuge, Musikstücke und schließlich Multiplayer-Funktionen vor der angestrebten Vollversion Ende 2025. Der niedrige Einstiegspreis und die Verfügbarkeit einer Demo erleichtern es, auszuprobieren, ob die endlosen Autobahnschleifen zum eigenen Geschmack passen.