SEUM: Speedrunners from Hell ist ein First-Person-Platformer, der schnelle Navigation mit präziser Timing und aggressiver Bewegung verbindet. Spieler übernehmen die Kontrolle über Marty, der bei einem Kampf mit einem Dämon seinen Arm verlor und nun durch höllische Arenen rast, um sein gestohlenes Bier zurückzuholen. Im Mittelpunkt steht das ständige Verbessern von Bestzeiten auf Dutzenden von Maps voller Plattformen, Sprungpads und Gefahren.
Gameplay
Das Kernprinzip besteht darin, ein Ausgangsportal in möglichst kurzer Zeit zu erreichen. Die Fortbewegung basiert auf Springen, Abprallen, Teleportieren und Feuerbällen, die Hindernisse beseitigen oder zusätzlichen Schwung geben. Schwerkraftumkehr und Zeitumkehr eröffnen strategische Optionen, um Fehler zu korrigieren oder neue Wege zu erschließen. Mit zunehmender Komplexität kombinieren die Level Vertikalität, bewegliche Elemente und enge Passagen, die schnelle Reaktionen erfordern.
Jede Map enthält versteckte Bierdosen, die zur Erkundung abseits der schnellsten Route einladen. Ihr Fund schaltet zusätzliche Herausforderungen frei, ohne den Fokus auf Geschwindigkeit zu verändern. Der schwere Metal-Soundtrack treibt das Tempo voran und sorgt für durchgehende Dynamik.
Spielmodi
Im Zentrum steht der Einzelspieler-Modus mit Zeitrennen über alle Level. Globale Bestenlisten erfassen die schnellsten Zeiten jeder Map und ermöglichen den Vergleich mit Spielern weltweit. Schnelle Abschlüsse bringen Uber-Skull-Medaillen für die besten Läufe.
Ein integrierter Leveleditor erlaubt das Erstellen und Teilen eigener Maps. Mit denselben Mechaniken können eigene Arenen gestaltet und über das Leaderboard-System mit der Community getestet werden. Separate Multiplayer-Lobbys oder Wettkampfmodi gibt es nicht.
Leveldesign und Fortschritt
Hundert Level bilden das Rückgrat des Spiels und sind in thematische Abschnitte gegliedert, die Fähigkeiten schrittweise einführen. Frühe Maps vermitteln grundlegende Sprünge und den Einsatz von Feuerbällen, während spätere Abschnitte Schwerkraftwechsel, Teleporte und präzise Abpraller zu anspruchsvollen Sequenzen kombinieren. Boss-ähnliche Abschlüsse auf manchen Etagen prüfen das Beherrschen aller erlernten Techniken.
Versteckte Geheimnisse belohnen gründliches Erkunden, ohne Speedruns zu behindern. Das Design orientiert sich an klassischen schnellen Shootern und anspruchsvollen Platformern und schafft Maps, die sowohl herausfordernd als auch lohnend zu optimieren sind.
Lohnt sich das Spiel?
SEUM richtet sich an Spieler, die Hardcore-Speedrunning und präzise First-Person-Bewegung schätzen. Der Fokus auf das ständige Verbessern persönlicher Bestzeiten schafft einen starken Anreiz zum wiederholten Spielen. Leaderboards halten die Motivation aufrecht, und der Leveleditor verlängert die Spielzeit für Kreative.
Das Spiel ist weiterhin auf dem PC mit unverändertem Inhalt erhältlich. Kritiken heben das befriedigende Gefühl beim Meistern schwieriger Sprünge und die energiegeladene Präsentation hervor. Es spricht vor allem Fans anspruchsvoller Indie-Action-Titel an, weniger Gelegenheitsspieler auf der Suche nach entspannten Erlebnissen. Wer enge Platforming-Mechaniken und wettbewerbsorientierte Zeiten sucht, findet hier dauerhaften Reiz in wiederholten Durchläufen.