Ship Happens: Pirates Wanted ist eine Indie-Simulationserfahrung für den PC, in der Spieler eine zusammengewürfelte Piratenmannschaft auf einem kaum seetüchtigen Schiff befehligen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Instandhaltung des Schiffs, Seegefechte und das Sammeln von Ressourcen, während aus kleinen Anfängen ein funktionierender Piratenbetrieb entstehen soll.
Gameplay
Die zentrale Herausforderung besteht darin, ein leckendes Schiff funktionsfähig zu halten und gleichzeitig Piratenaktivitäten nachzugehen. Die Crew muss auf Schäden wie Risse im Rumpf, Brände an Bord oder gebrochene Masten schnell reagieren. Dazu gehören das Anbringen von Notflicken mit Planken, das Ausschöpfen von Wasser, das Löschen von Flammen und die Reparatur von Masten unter Zeitdruck.
Im Kampf feuern Kanonen auf andere Schiffe. Schwächere Ziele lassen sich plündern, stärkere Gegner erfordern ein Ausweichmanöver unter vollen Segeln. Die Wahl der Munition beeinflusst den Ausgang, doch auch improvisierte Ladungen bleiben wirksam, wenn sie ihr Ziel erreichen. An Land erkunden Spieler Inseln, bergen Wertsachen, kämpfen mit Nah- oder Fernkampf gegen wilde Tiere und sammeln tragbare Gegenstände. Unter Wasser können versunkene Güter vom Meeresgrund geborgen werden.
Der Fortschritt basiert auf Schiffsupgrades, die mit erbeuteter Beute finanziert werden. Die ersten Schiffe bieten nur geringe Haltbarkeit und Leistung, doch erfolgreiche Unternehmungen schalten verbesserte Rümpfe, Waffen und Manövrierfähigkeit frei. Die Auswahl unterschiedlicher Piratencharaktere sorgt für Abwechslung in der Crew-Zusammensetzung.
Spielmodi
Das Spiel unterstützt sowohl Einzelspieler- als auch kooperative Sitzungen für bis zu vier Teilnehmer. Im Alleingang liegt die Verantwortung für alle Schiffssysteme und Entscheidungen während der Fahrten allein beim Spieler. Im Koop-Modus verteilen sich die Aufgaben auf verschiedene Rollen, wobei die Spieler Reparaturen, Navigation, Kampf und Erkundung in Echtzeit koordinieren.
Die Kernaktivitäten verbinden Schiffsgefechte, Landplünderung und Unterwasserbergung. Diese Elemente fließen in abenteuerbasierte Fahrten ein, bei denen Teams Angriff, Verteidigung und Ressourcensammlung ausbalancieren, bevor sie zum Hafen zurückkehren, um Upgrades zu erwerben.
Erkundung und Fortschritt
Inseln und Meeresboden bieten unterschiedliche Zonen zur Beutegewinnung. An der Oberfläche gilt es, Gelände zu durchqueren und Bedrohungen durch wilde Tiere im direkten Kampf zu begegnen. Unter Wasser liegt der Fokus auf dem Auffinden und Bergen von Gegenständen aus Wracks und Trümmerfeldern.
Upgrades wirken sich direkt auf das gewählte Schiff aus: Sie erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen Lecks und Brände, vergrößern die Ladekapazität und verbessern die Kampfstärke. Jede erfolgreiche Fahrt trägt zu kumulativen Verbesserungen bei und verwandelt das Ausgangsschiff schrittweise in eine leistungsfähigere Plattform.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die kooperative Simulationserlebnisse mit Teamarbeit unter Druck schätzen. Der Fokus auf gemeinsame Schiffreparaturen und blitzschnelle Koordination in Krisensituationen schafft Gelegenheiten zur Kommunikation und Rollenverteilung unter Freunden. Auch Solo-Spieler können das gesamte Spektrum aus Wartung, Kampf und Erkundung ohne Unterstützung nutzen.
Mit einer geplanten Veröffentlichung im vierten Quartal 2026 und Unterstützung für Einzel- und Koop-Modus auf dem PC zielt das Spiel auf Gruppen ab, die sich für piratenflavoured Schiffmanagement interessieren - nicht auf große Multiplayer- oder Wettbewerbsformate. Wer Freude an schrittweisem Schiffsaufbau durch wiederholte Fahrten und Ressourcenmanagement hat, wird die beschriebenen Systeme passend finden. Spielerbewertungen liegen derzeit noch nicht vor, da das Spiel noch nicht erschienen ist.