Sphere - Flying Cities ist ein Singleplayer-Strategie-, Indie- und Simulationsspiel, das Städtebau mit Survival-Elementen verbindet. In einer postapokalyptischen Zukunft, in der ein Asteroideneinschlag auf dem Mond die Erdoberfläche unbewohnbar gemacht hat, übernehmen die Spieler die Kontrolle über eine fliegende Stadt, die mit Antigravitations-Technologie betrieben wird. Im Mittelpunkt steht die Versorgung der Kolonisten, die Verwaltung begrenzter Ressourcen und die Aufrechterhaltung der Antigravitationssysteme inmitten globaler Gefahren.
Gameplay
Im Kern geht es darum, eine schwebende Siedlung aufzubauen und dauerhaft zu betreiben. Durch gezielte Platzierung von Gebäuden entstehen eigenständige Wirtschaftskreisläufe, die eine kontinuierliche Produktion von Nahrung und Materialien sicherstellen. Das Antigravitationsgerät bildet das Herzstück der Stadt und muss ständig gewartet werden, damit die Deflektorschilde aktiviert bleiben und ein Zusammenbruch durch Energieknappheit verhindert wird.
Drohnen und Aufklärungseinheiten erkunden gefährliche Gebiete, errichten neue Bauten, sammeln Rohstoffe und finden Überlebende oder seltene Materialien. Forschungsbäume ermöglichen Verbesserungen in den Bereichen Produktion, Verteidigung und Katastrophenschutz. Umweltgefahren wie geomagnetische Stürme, herabstürzende Asteroiden und toxische Wolken erfordern vorausschauende Planung, um Stadt und Bewohner zu schützen.
Die Kolonistenverwaltung erweitert die strategische Tiefe: Nahrung, medizinische Versorgung und Wohnraum müssen ausgewogen bereitgestellt werden. Dabei können harte Entscheidungen nötig sein, bei denen einzelne Leben gegen das Überleben der Gesamtgruppe abgewogen werden. So entsteht ein ständiger Kreislauf aus Ausbau, Wartung und Anpassung in einer feindlichen Umwelt.
Spielmodi
Das Spiel ist ein reines Singleplayer-Erlebnis, das auf langfristiges Überleben und die Entwicklung der Stadt ausgerichtet ist. Separate Mehrspieler- oder Wettbewerbsmodi gibt es nicht. Der Fortschritt vollzieht sich in einem durchgehenden Szenario, in dem Entscheidungen über die Zeit kumulieren und die Anpassung an steigende Herausforderungen im Vordergrund steht.
Wichtige Mechaniken und Systeme
Ressourcenkreisläufe laufen nach Einrichtung der Infrastruktur weitgehend eigenständig, sodass sich die Spieler auf übergeordnete Strategien konzentrieren können. Deflektorschild und Stromnetz bilden zentrale Verteidigungsebenen, die kontinuierlich überwacht werden müssen. Technologieforschung verbessert Drohnen, Gebäudeeffizienz und Widerstandsfähigkeit gegenüber bestimmten Katastrophen. Das Wohl der Kolonisten beeinflusst direkt Produktivität und Stabilität, da Unterkünfte und medizinische Versorgung die Leistungsfähigkeit der Bevölkerung bestimmen.
Erkundung erfolgt durch automatisierte Einheiten, die unkartierte Gebiete durchfliegen und mit Daten sowie Vorräten zurückkehren, die weiteres Wachstum ermöglichen. Opferbereitschaft stellt eine zentrale Spannung dar: kurzfristige Verluste können langfristig die Überlebensfähigkeit in der rauen Umgebung sichern.
Lohnt sich das Spiel?
Sphere - Flying Cities richtet sich an Fans von Städtebausimulationen, die Survival-Aspekte und Ressourcenknappheit integrieren. Die Kombination aus Bau, Forschung und Krisenmanagement bietet eine fokussierte Singleplayer-Schleife für alle, die eine mobile Siedlung gegen Umweltgefahren führen möchten. Auf Steam liegt die Bewertung bei „gemischt": 44 Prozent positiv bei 178 Rezensionen, was sowohl das konzeptionelle Potenzial als auch bestehende Mängel in der Ausführung und Benutzeroberfläche widerspiegelt.
Das Spiel ist weiterhin auf dem PC erhältlich und spricht Spieler an, die sich für das einzigartige Konzept der fliegenden Stadt interessieren. Wer ein ruhiges Tempo und bedeutsame Abwägungen in einem Science-Fiction-Setting sucht, kann hier interessante Systeme finden. Spieler, die hochpolierte Oberflächen oder umfangreiche Content-Updates bevorzugen, sollten vor dem Kauf aktuelle Spielerfeedbacks prüfen.