The Joy of Sculpting ist ein 3D-Partyspiel im Indie-Casual-Genre für den PC. Gemeinsam formen und verändern Spieler Skulpturen, indem sie Kreativität, Interpretation und gezieltes Chaos miteinander verbinden - aus einfachen Vorgaben entstehen so über mehrere Runden hinweg überraschende Ergebnisse.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen die Echtzeit-Bearbeitung von digitalem Ton mit Metaballs, die sich organisch verbinden und abtragen lassen. Eine Bibliothek mit über 300 Objekten liefert Ausgangspunkte aus Bereichen wie Tieren, Essen, Pflanzen, Körperteilen und Gesichtern. Jedes Element lässt sich frei bewegen, drehen, skalieren, spiegeln und mit einem vollständigen Farbrad einfärben. Die Steuerung wirkt zunächst zugänglich, wird aber durch Zeitlimits in Gruppenspielen anspruchsvoll. Skulpturen werden von Spieler zu Spieler weitergegeben, wobei jeder die vorherige Arbeit als Grundlage für eigene Veränderungen oder Beschreibungen nutzt.
Spielmodi
Vier verschiedene Mehrspielermodi sorgen für den sozialen Fokus, ergänzt durch einen separaten Einzelspieler-Modus. Beim Telefon-Spiel beginnt eine schriftliche Vorgabe, die ein Teilnehmer modelliert; ein anderer beschreibt das Ergebnis, und diese Beschreibung wird als neue Vorgabe weitergegeben - oft mit deutlichen Abweichungen vom Original. Copy Cat fordert Spieler heraus, eine gezeigte Skulptur aus dem Gedächtnis unter Zeitdruck nachzubauen, während andere gleichzeitig an eigenen Kopien arbeiten. Frankenstein setzt auf Zusammenarbeit: Mehrere Teilnehmer ergänzen abwechselnd ein gemeinsames Werk ohne Einschränkungen. In der Galerie können Gruppen gespeicherte Skulpturen aus allen Modi betrachten und diskutieren. Der Einzelspieler-Sandkasten verzichtet auf Zeitdruck und soziale Elemente, sodass jeder frei experimentieren kann.
Hauptmerkmale
Die Objektsteuerung geht über einfaches Platzieren hinaus und ermöglicht präzise Anpassungen sowie detaillierte oder abstrakte Farbgestaltung. Echtzeit-Metaball-Interaktionen erzeugen organische Übergänge, die digitales Tonmodellieren realistisch nachbilden. Mutation und Neuinterpretation sorgen für hohen Wiederspielwert, da dieselbe Ausgangsvorgabe selten zweimal gleich endet. Plattformübergreifendes Multiplayer unterstützt Online-Koop-Sessions, die sich sowohl für kurze als auch längere Runden mit kleinen Gruppen eignen.
Lohnt es sich?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die kreative Partyspiele schätzen, bei denen schnelles Denken und der Umgang mit chaotischen Ergebnissen wichtiger sind als präzise Ausführung. Mit einem Erscheinungsdatum im Jahr 2026 und noch fehlenden Nutzerbewertungen basieren die Erwartungen auf den beschriebenen Systemen für gemeinsames Entertainment. Wer Spaß an Modellier-Mechaniken, telefonartigen Umdeutungen oder kollaborativem Bauen hat, findet hier passende Modi. Der Einzelspieler-Sandkasten bietet einen niedrigschwelligen Einstieg zum Üben oder alleinigen Ausprobieren. Gruppen, die leichten Wettbewerb und gemeinsames Lachen über sich verändernde Kunstwerke suchen, profitieren am meisten von der Struktur.