„They Are Here: Alien Abduction Horror" ist ein First-Person-Erlebnis, das Alien-Entführungen und psychologische Spannung in den Mittelpunkt stellt. Als Journalistin Taylor Fox untersucht man mysteriöse Vorfälle auf der Sherman Farm - ohne Kampf, dafür mit Fokus auf Erkundung, Entdeckung und Überleben. Die Inszenierung orientiert sich an klassischen Horror- und Sci-Fi-Filmen.
Gameplay
Im Zentrum steht die systematische Untersuchung eines abgelegenen Gehöfts. Mit Taschenlampe durchstreift man die Farm und ihre Umgebung, sucht nach physischen Hinweisen, versteckten Aufnahmen, Fotos sowie Audio- und Videobeweisen. Kamera und Videoausrüstung dienen dazu, Auffälligkeiten zu dokumentieren und die Geschichte voranzutreiben. Begegnungen mit dem Unbekannten erfordern genaues Beobachten, präzises Timing und die richtige Entscheidung, ob man sich bewegt oder still verharrt. Flackerndes Licht, statisches Fernsehbild und knisternde Radios verstärken die Atmosphäre und kündigen Bedrohungen an. Ohne Waffen liegt der Fokus ganz auf Wahrnehmung und Ausweichen - Spannung entsteht durch ständige Unsicherheit statt durch Action.
Die Handlung schreitet linear voran: Jede neue Entdeckung enthüllt weitere Schichten der unerklärlichen Ereignisse, die eine Familie heimsuchen. Horror-Momente sind gezielt platziert und unterbrechen die ruhigeren Phasen der Recherche. Die Gestaltung setzt auf atmosphärische Dichte, während mehrere Schauplätze - darunter die Hauptfarm und ein Militärgelände - detailliert erkundet werden können.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine reine Singleplayer-Kampagne ohne Multiplayer- oder Wettbewerbsmodi. Alle Inhalte konzentrieren sich auf die lineare Geschichte, in der man als Journalistin im eigenen Tempo ermittelt. Ein Prolog und eine Demo-Version vermitteln bereits die zentralen Mechaniken und die Atmosphäre vor der Vollversion. Dieses fokussierte Konzept liefert eine geschlossene, von einem Entwickler geprägte Erfahrung ohne Verzweigungen oder zusätzliche Spielvarianten.
Handlung und Atmosphäre
Die Geschichte beginnt mit routinemäßigen Recherchen über seltsame Lichter und Verschwundene, die Taylor Fox immer tiefer in unerklärliche Ereignisse ziehen. Die Erkenntnisse über die betroffene Familie treiben die Handlung voran und verbinden persönliche Betroffenheit mit übergeordneten Geheimnissen. Filmische Techniken, sorgfältiges Sounddesign und visuelle Hinweise sorgen für anhaltende Unruhe in der nächtlichen Umgebung.
Von psychologischen Sci-Fi-Thrillern der 2000er Jahre inspiriert, setzt das Spiel auf subtile Bedrohung und plötzliche Intensität statt auf große Spektakel. Solo-Entwickler DEKLAZON hat jedes Element aus einer einheitlichen Vision heraus gestaltet und schafft so ein präzise gesteuertes Horror-Erlebnis, das geduldiges Erkunden belohnt.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die eher auf langsame, spannungsgetriebene Horror-Erfahrungen setzen als auf schnelle Action oder Kämpfe. Die Kombination aus Ermittlung und Ausweichen spricht Fans von erzählstarken Abenteuern an, bei denen Atmosphäre und narrative Auflösung im Vordergrund stehen. Erste Rückmeldungen zur Demo und zum Prolog loben die wirkungsvollen Schreckmomente, die starke visuelle Immersion und die gelungenen Jump Scares.
Die Vollversion soll im dritten Quartal 2026 für PC und Konsolen erscheinen und dabei den einheitlichen Stil des Solo-Entwicklers beibehalten. Wer sich für Alien-Entführungen und langsam aufbauende Spannung interessiert, findet hier eine konsequente Umsetzung. Die aktuelle Demo gibt einen verlässlichen Eindruck davon, ob der psychologische Horror-Stil zum eigenen Geschmack passt.
- Erkundung und Hinweissuche bilden die Hauptaktivitäten
- Stealth und Timing ersetzen klassischen Kampf
- Lineare Handlungsstruktur mit zunehmend intensiven Begegnungen