To Deal With Pain ist ein Singleplayer-Adventure-Platformer von Golden Star Studios. Das Spiel setzt Spieler mit extrem hohem Schwierigkeitsgrad unter Druck: präzise Maussteuerung und kompromissloses Leveldesign erfordern zahlreiche Versuche, um voranzukommen.
Gameplay
Die Steuerung erfolgt über drei Maus-Hover-Felder: eines für Vorwärtsbewegung, eines für Rückwärtsbewegung und eines für den Sprung. Damit entfällt die übliche Tastatur- oder Controller-Eingabe; stattdessen muss die Hand während jeder Passage ruhig positioniert bleiben. Im Mittelpunkt steht ein Parkour-Ablauf, bei dem der Charakter mit begrenzter Animationsqualität und einfacher Sprite-Grafik Hindernisse überwindet. Fortschritt setzt exaktes Timing von Sprüngen und Bewegungen voraus, denn ohne Speicherfunktion führt jeder Fehler zurück zum Abschnittsbeginn. Das Spiel belohnt Ausdauer: mit jedem Versuch wächst die Vertrautheit mit der Feldanordnung und den Hindernismustern.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich im Singleplayer-Modus. Weitere Modi wie Multiplayer, Zeitrennen oder alternative Schwierigkeitsstufen sind nicht vorhanden. Die Struktur bleibt bei jedem Durchlauf gleich und konzentriert sich auf aufeinanderfolgende Plattform-Abschnitte ohne Abzweigungen oder zusätzliche Aufgaben.
Schwierigkeit und Design-Entscheidungen
Als Rage-Game konzipiert, setzt To Deal With Pain bewusst auf Frust und Wiederholung, um die Geduld der Spieler zu prüfen. Der Entwickler beschreibt das Spiel als absichtlich extrem schwer; das Fehlen von Checkpoints zwingt dazu, Abschnitte in einem Zug zu meistern. Die Optik bleibt minimalistisch: ein einfacher Charakter-Sprite und eine funktionale Laufanimation stehen im Vordergrund. Künftige Updates sollen diese Aspekte überarbeiten; die aktuelle Version entspricht dem Status einer ersten, in der Freizeit erstellten Veröffentlichung.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel richtet sich an Spieler, die Rage-Games suchen und hohe Fehlerraten als Teil der Herausforderung akzeptieren. Wer wenig Geduld für Rückschläge oder Schwierigkeiten mit Frust hat, wird das Erlebnis wahrscheinlich als ungeeignet empfinden. Als fokussierter Singleplayer-Titel prüft es Mauspräzision und Durchhaltevermögen, ohne zusätzliche Features oder Inhaltsebenen. Mit dem bevorstehenden Release und geplanten Verbesserungen danach spricht das Spiel vor allem Fans anspruchsvoller Platformer an, die rohe Schwierigkeit über aufwendige Präsentation stellen.