Undermoon ist ein Einzelspieler-Roguelike im Dark-Fantasy-Genre, der als taktisch ausgerichtetes, rundenbasiertes RPG für den PC entwickelt wurde. Spieler erwachen in einer Siedlung, in der Schiffbrüchige aus unterschiedlichen Völkern, Epochen und Welten gestrandet sind, und wagen sich in die umliegenden Türme vor, deren Aufbau sich mit jedem Versuch verändert. Das Spiel dreht sich um rasterbasiertes Bewegen und Kämpfen, bei dem jede Aktion die Runde vorantreibt und eine sorgfältige Planung angesichts von Umweltgefahren und gegnerischen Mustern erfordert.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung eines Charakter-Builds, bevor man in die prozedural neu zusammengesetzten Turmebenen aufbricht. Bewegung, Angriffe, Fertigkeiten, Projektile und Statuseffekte werden auf einem quadratischen Raster abgehandelt, das in einer 3/4-Ansicht mit 2D-Pixelgrafik dargestellt wird. Umweltfaktoren wie Wasser, Eis, Feuer, Blitz, Säure und Dampf interagieren direkt mit Fähigkeiten und lassen Flächen gefrieren, entzünden oder Strom leiten. Dunkelheit schränkt die Sicht ein, während Fallen, Hunger und Mahlzeit-Boni zusätzliche Entscheidungsebenen bei der Erkundung schaffen.
Die Charaktererstellung beginnt mit der Wahl von Volk und Kampfstil, gefolgt von der Verteilung von Punkten auf Stärke, Geschicklichkeit, Konstitution, Intelligenz, Wahrnehmung und Willenskraft. Fortschritt ergibt sich aus miteinander verbundenen Fertigkeitsbäumen und Ausrüstungsentscheidungen, die Waffen, Rüstungen, Accessoires, Verbrauchsgegenstände und Aktionsleisten-Fertigkeiten umfassen. Wer einen Turmboss besiegt, erhält ein Tower-Gift, das die Mechaniken eines Durchlaufs dauerhaft verändert. Bossbegegnungen zeigen telegraphte Angriffe in unterschiedlichen Größen und mit eigenen Schlachtfeldregeln, die präzises Positionieren und Anpassung verlangen.
Im Kampf gilt es, das Schlachtfeld zu lesen, bevor man handelt. Flexible Builds ermöglichen Nahkampf, Fernkampf mit Bogen oder Feuerwaffen, Elementarmagie, Psionik, Beschwörungen und defensive Optionen. Spieler kontrollieren Raum, positionieren Gegner um oder greifen aus der Distanz an, während sie Vorräte verwalten und entscheiden, ob sie tiefer vordringen oder zur Stadt zurückkehren, um sich zu erholen und neu zu organisieren.
Spielmodi
Undermoon ist ein reines Einzelspieler-Roguelike ohne separate Mehrspieler- oder Koop-Optionen. Jeder Durchlauf besteht darin, einen thematisch gestalteten Turm zu betreten, der aus handgefertigten und prozedural neu kombinierten Räumen besteht - mit eigenen Umgebungen, Fallen, Gegnern und Bossen. Scheitert man, endet der aktuelle Versuch, doch das Wissen über Gegnerverhalten, Umweltinteraktionen und effektive Builds bleibt für folgende Versuche erhalten. Zwischen den Türmen kehrt man in die Siedlung zurück, um zu handeln, Ausrüstung umzurüsten und sich auf die nächste Herausforderung vorzubereiten.
Das Design fördert wiederholte Versuche mit sich weiterentwickelnden Strategien statt eines linearen Fortschritts durch feste Level. Alle Systeme, einschließlich Kampfauflösung und Umweltregeln, bleiben über alle Versuche hinweg gleich, während sich die konkreten Ebenenlayouts ändern.
Charakterentwicklung und Builds
Fortschritt ergibt sich direkt aus sinnvollen Entscheidungen in Fertigkeitsbäumen und Ausrüstungskonfigurationen. Attribute beeinflussen die Kampfeffektivität unterschiedlicher Disziplinen, und Tower-Gifts führen dauerhafte Veränderungen ein, die zum Experimentieren anregen. Verbrauchsgegenstände und Fertigkeiten auf der Aktionsleiste ermöglichen weitere Anpassungen an jede Ebene und belohnen Spieler, die ihre Taktik an spezifische Gefahren und Gegnerzusammensetzungen anpassen.
Erkundung und Kampf sind durch Sichtmechaniken und Ressourcenverwaltung miteinander verbunden. Hunger und Mahlzeit-Boni wirken sich auf die Leistung aus, während Fallen und Dunkelheit neben direkten Auseinandersetzungen Aufmerksamkeit erfordern. Diese Elemente ergeben zusammen eine Schleife, in der die Vorbereitung in der Stadt den Erfolg in den Türmen beeinflusst.
Lohnt sich das Spiel?
Undermoon richtet sich an Spieler, die bewusstes, rasterbasiertes taktisches Kämpfen und roguelike-Wiederholung in einer Dark-Fantasy-Welt schätzen. Die Betonung von Umweltinteraktionen, Build-Variabilität und Boss-Anpassung bietet Tiefe für alle, die strategische Planung höher bewerten als schnelle Action. Der Fokus auf den Einzelspielermodus und das Durchlauf-basierte System belohnt Ausdauer und Lernen aus Niederlagen, ohne externe Koordination zu erfordern.
Wer sich für Indie-Strategy-RPGs mit Pixelgrafik und vernetzten Fortschrittssystemen interessiert, wird feststellen, dass die Kernmechaniken genau den beschriebenen Systemen entsprechen. Das Fehlen weiterer Modi hält den Fokus auf dem Turm-Aufstieg und der Charakteranpassung. Verfügbar ist das Spiel derzeit nur für den PC.