Victor Space Program ist ein Voxel-Survival-Crafting-Spiel in der Egoperspektive, das auf prozedural generierten fremden Planeten spielt. Nach einer Bruchlandung auf einer unerforschten Welt sammeln Spieler Ressourcen, um Werkzeuge herzustellen, Unterkünfte zu bauen und schließlich eine Rakete zur Flucht zusammenzusetzen. Das Spiel kombiniert Erkundung, Ressourcenmanagement und Konstruktion in einer Einzelspieler-Erfahrung, die auf Selbstversorgung in jeder einzigartigen, per Seed generierten Welt setzt.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Abbauen von Blöcken, aus denen die gesamte Planetenoberfläche und die darunterliegenden Schichten bestehen. Jedes Material lässt sich gewinnen und neu platzieren, sodass sich Lebensräume aushöhlen, Landschaften umgestalten oder Verteidigungsanlagen errichten lassen. Der Fortschritt beginnt mit einfachen Handwerkzeugen und einer hölzernen Spitzhacke und führt über verbesserte Ausrüstung bis hin zu spezialisierten Werkbänken, die Roherze in komplexe Bauteile verwandeln.
In der Nacht werden die Planeten von eigenen Kreaturen bevölkert. Manche meiden den Kontakt, andere jagen in Gruppen - Spieler müssen daher Lichtquellen und Basis-Sicherheit im Griff haben. Durch die prozedurale Generierung unterscheiden sich Terrain, Pflanzenwelt, Tierverhalten, Atmosphäre und sogar die Umgebungsgeräusche bei jedem neuen Seed, sodass keine zwei Durchläufe gleich sind.
Die Verteilung der Rohstoffe zwingt zu Reisen und tieferen Grabungen. Seltene Materialien finden sich oft weiter entfernt, während wertvolle Lagerstätten in der Tiefe verborgen liegen. Mit fortschreitendem Basis-Ausbau kommen Automatisierungselemente hinzu, die Produktionsabläufe erleichtern.
Spielmodi
Das Spiel bietet ein einheitliches Survival-Crafting-Erlebnis ohne separate Spielmodi. Alles dreht sich um die Einzelspieler-Kampagne, in der es um planetare Überlebensfähigkeit und Raketenbau geht. Die prozedurale Weltgenerierung sorgt für Abwechslung, indem jeder neue Planet andere Herausforderungen in Bezug auf Aufbau, Ressourcen und Kreaturenverhalten bereithält.
Im Early-Access-Stadium liegt der Fokus auf der Verfeinerung der Kernmechaniken - Graben, Craften und Bauen. Alternative Spielweisen sind derzeit nicht vorgesehen, können aber in späteren Updates hinzukommen.
Erkundung und Fortschritt
Die Planeten besitzen eine geschichtete Geologie, die systematische Erkundung belohnt. An der Oberfläche wechseln sich Felsformationen und fremdartige Pflanzen ab, während unterirdische Schichten die für den Raketenbau nötigen Erze enthalten. Spieler müssen zwischen kurzfristigen Überlebensbedürfnissen und langfristigen Zielen abwägen, etwa dem Aufbau einer funktionsfähigen Basis, bevor sie sich weiter vorwagen.
Parallel zur Werkzeugqualität entwickeln sich auch die Werkbänke weiter und wandeln einfache Fundstücke in komplexe Maschinen und Fahrzeugkomponenten um. Dieses gestufte System vermittelt ein kontinuierliches Fortschrittsgefühl, da mit jedem neuen Level manuelle Arbeit reduziert und die Effizienz beim Umgang mit Ressourcen gesteigert wird.
Lohnt sich das Spiel?
Victor Space Program richtet sich an Spieler, die Voxel-basierte Survival-Spiele mit einem klaren Endziel - der Flucht - gegenüber endlosen Bauprojekten bevorzugen. Die prozedural generierten Welten und Kreaturenbegegnungen sorgen für Wiederspielbarkeit, wenn man gerne auf neuen Planeten von vorne beginnt. Als Early-Access-Titel liefert es die grundlegenden Mechaniken des Abbauens, Craftens und Bauens, während die Entwicklung weitergeht.
Wer Egoperspektive, Ressourcenbeschaffung und Basisbau in fremden Umgebungen mag, findet hier ein fokussiertes Erlebnis. Der Verzicht auf Multiplayer rückt die individuelle Problemlösung und Anpassung an die Welt in den Vordergrund. Interessierte sollten vor dem Kauf die aktuellen Patch-Notes zu Verbesserungen bei der Kreaturen-KI und dem Crafting-Balance prüfen.