Zero-G Gunfight ist ein Indie-Arena-Shooter, der sich auf lokalen Multiplayer-Kampf in der Schwerelosigkeit konzentriert. In abgeschlossenen Arenen hängt die Fortbewegung allein von den aufgesammelten Waffen ab. Daraus entsteht ein hektischer Kreislauf aus Schießen, Ausweichen und Neu-Positionieren, der schnelle Entscheidungen und räumliches Bewusstsein belohnt.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Zero-G-Physik, bei der jeder Schuss zugleich als Antrieb wirkt. Mit jedem Waffenwechsel ändern sich sowohl die Schussmuster als auch die Beschleunigung und das Gleiten durch die Arena. Dadurch wird das Schießen zu einem ständigen Abwägen von Angriff und Beweglichkeit, weil Rückstoß oder Schub Spieler in Fallen oder aus der Position katapultieren können.
Der Kampf dreht sich um Vorhersage und Ausweichen. Gegner feuern Projektile, die je nach Waffe geradlinig oder in Bögen fliegen. Ständige Bewegung ist nötig, um Treffer zu vermeiden und gleichzeitig eigene Schüsse anzubringen. Jede Arena enthält besondere Umweltgefahren, die zusätzliche Aufmerksamkeit verlangen: Hindernisse blockieren Wege oder verursachen Schaden bei Kollision.
Controller-Unterstützung ist Pflicht. Das Spiel entfaltet sich am besten im Splitscreen, wenn Freunde gemeinsam auf dem Sofa sitzen und in Echtzeit auf die wechselnde Dynamik reagieren. Die niedrigen Systemanforderungen lenken den Fokus auf präzise Steuerung statt auf grafische Effekte.
Spielmodi
Der lokale PvP-Modus unterstützt bis zu vier Spieler. Matches laufen, bis nur noch ein Spieler übrig ist. Jede Runde findet in einer der charakteristischen Arenen statt, der letzte Überlebende gewinnt. Das Format eignet sich für kurze, wiederholte Sessions, die den Waffenwechsel und die Zero-G-Bewegung in den Vordergrund stellen.
Im Einzelspieler-Zeitrennen übt eine Person gegen die Uhr, um Navigation und Waffeneinsatz ohne Konkurrenz zu optimieren. Bots können fehlende menschliche Mitspieler ersetzen und bieten so ein gleichbleibendes Training für Solo-Sessions oder ungleiche Gruppen.
Arenen und Waffen
Jede Arena bietet eigene Wandstrukturen, offene Bereiche und interaktive Gefahren, die direkt mit dem Zero-G-System interagieren. Spieler müssen ihre Waffenwahl an die jeweilige Geometrie anpassen, um enge Gänge oder weite Flächen mit Schub zu durchqueren, wo Ausweichen besonders wichtig wird.
Das Waffenarsenal enthält Modelle für unterschiedliche Spielstile: von Schnellfeuerwaffen mit gleichmäßigem Antrieb bis hin zu schweren Geschützen mit starkem, aber trägem Schub. Waffenwechsel mitten im Kampf wird zur Taktik, da ein Wechsel defensive Positionen in Angriffe oder umgekehrt verwandeln kann.
Lohnt es sich?
Zero-G Gunfight bietet ein fokussiertes lokales Multiplayer-Erlebnis, das durch seine originelle Fortbewegung heraussticht. Mit einer „Sehr positiv"-Bewertung von 50 Steam-Rezensionen und 96 Prozent Zustimmung wird das Spiel für seinen Party-Charakter und das befriedigende Gefühl des schussbasierten Antriebs gelobt.
Es richtet sich an Gruppen, die Couch-Co-op oder Splitscreen-Sessions mögen und etwas suchen, das ohne lange Vorbereitung startet. Das Einzelspieler-Zeitrennen bietet zusätzlichen Wert für Spieler, die ihre Fähigkeiten allein verbessern wollen. Zum aktuellen Preis ohne Saison-Pässe oder Live-Service-Elemente liefert das Spiel klaren Gegenwert für alle, die einen kompakten, skillbasierten Arena-Shooter für den lokalen Spielabend suchen.
Wer Online-Matchmaking oder groß angelegte Schlachten sucht, findet den Umfang auf lokale Sessions beschränkt. Die straffe Gestaltung und die reaktionsschnelle waffenbasierte Bewegung machen es dennoch zu einer starken Wahl für wiederholte Runden mit Freunden im selben Raum.