Battlefield Hardline ist ein actiongeladener Shooter, der Spieler in die Rollen von Polizisten oder Verbrechern in einer modernen Welt versetzt. Das Spiel verbindet klassische First-Person-Shooter-Mechaniken mit einem Cops-and-Robbers-Thema und bietet sowohl eine Singleplayer-Kampagne als auch kompetitive Multiplayer-Partien auf dem PC.
Gameplay
Im Zentrum stehen vier Klassen, die den Spielstil und die Herangehensweise an Ziele und Kämpfe maßgeblich beeinflussen. Der Mechaniker kümmert sich um Fahrzeugreparaturen und Gadgets, der Professional setzt auf Präzision und Tarnung, der Enforcer führt direkte Konfrontationen mit schwererer Ausrüstung und der Specialist unterstützt das Team durch Aufklärung und Ausrüstung. Ein Reputationssystem ermöglicht es, durch Erfahrungspunkte innerhalb eines Lebens temporäre Boni freizuschalten und so die Ausrüstung flexibel anzupassen, ohne dauerhafte Fortschrittsperren.
Im Kampf geht es vor allem um Deckung, das Markieren von Gegnern für das Team und den Einsatz von Fahrzeugen in städtischen Umgebungen. Das Schießen folgt realistischen Ballistikregeln mit Kugelfall und Nullung, während die Fraktionen Polizei und Verbrecher mit spiegelbildlichen Zielen gegeneinander antreten. Die Singleplayer-Kampagne erzählt eine eigenständige Geschichte aus Ermittlungen und Raubzügen, die sowohl Stealth- als auch Action-Elemente kombiniert.
Spielmodi
Der Multiplayer bietet eine Mischung aus bewährten und thematisch angepassten Modi. Conquest und Team Deathmatch sind als groß angelegte und klassische Deathmatch-Formate vertreten. Bei Blood Money müssen Teams Bargeld sammeln und sichern, während sie gleichzeitig ihre eigenen Reserven schützen. Heist dreht sich um koordinierte Angriffe auf gesicherte Ziele, um Wertgegenstände unter Zeitdruck zu bergen.
Rescue stellt eine Seite vor die Aufgabe, Geiseln zu befreien, während die Gegenseite dies verhindert. Hotwire dreht sich um Fahrzeugkontrolle und schnelle Verfolgungsjagden. Crosshair fokussiert sich auf Scharfschützengefechte mit eigenen Wertungssystemen, und Bounty Hunter belohnt das Ausschalten markierter Ziele mit zusätzlichen Punkten. Die Modi fördern Teamarbeit und verlangen Anpassung an das Wechselspiel zwischen Verbrechern und Polizei.
Multiplayer-Karten und Fortschritt
Die Karten zeigen Stadtstraßen, Lagerhallen und Industriegebiete, die sowohl Infanterie- als auch Fahrzeugkämpfe unterstützen. Der Fortschritt ist an klassenspezifische Freischaltungen und Reputationsstufen gekoppelt, die über mehrere Partien hinweg verdient werden. So lassen sich Waffen, Gadgets und Boni anpassen. Belohnt wird vor allem objektives Spiel statt reiner Abschusszahlen.
Fahrzeuge sind in mehreren Modi integriert und dienen als mobile Deckung oder Fluchtmittel. Das Sounddesign hebt Schritte und entfernte Schüsse hervor, um die Orientierung in dichten städtischen Umgebungen zu erleichtern.
Lohnt sich das Spiel?
Die Resonanz der Spieler ist auch Jahre nach Release gemischt: Gelobt werden das ungewöhnliche Thema und die Klassenvielfalt, während Karten und langfristiger Support kritisiert werden. Die Singleplayer-Kampagne bietet eine in sich geschlossene Geschichte, die durch ihr Tempo und die Abwechslung der Missionen überzeugt. Der Multiplayer liefert einzigartige objektbasierte Spielmodi, die sich von klassischen Militär-Shootern abheben.
Auf dem PC sind die Serverpopulationen derzeit gering, was außerhalb der Stoßzeiten die Verfügbarkeit von Matches einschränkt. Wer sich für das Cops-and-Robbers-Konzept interessiert oder ältere Titel noch einmal ausprobieren möchte, findet im Kampagnenmodus oder in gelegentlichen Partien durchaus Unterhaltung. Das Spiel richtet sich an Spieler, die objektorientiertes Action-Gameplay bevorzugen, sollte jedoch mit Blick auf sein Alter und die kleinere Community betrachtet werden. Ein Test oder ein Kauf im Sale ermöglicht es, das Spiel unverbindlich auszuprobieren, falls das Thema zusagt.