Age of Empires II: Definitive Edition erhält mit The Viking Sagas ein neues Strategie-Add-on für den PC, das drei bisher unbekannte Zivilisationen sowie eine dreiteilige Kampagne um den historischen Wikingerkönig Harald Hardrada ins Spiel bringt. Spieler führen ihre Truppen über unterschiedliche Karten, managen Ressourcen, produzieren Einheiten und treffen taktische Entscheidungen - sowohl im Einzelspieler- als auch im kompetitiven Modus.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht der klassische Aufbau-Loop: Rohstoffe sammeln, durch die Zeitalter fortschreiten und Armeen mit den Stärken der neuen Fraktionen ins Feld führen. Die Dänen setzen auf frühe Seeangriffe und schnelle Überfälle von der Küste aus. Die Sachsen verlassen sich auf starke Verteidigungsanlagen und robuste Bodentruppen, die Schlüsselpositionen auch gegen überlegene Angreifer halten können. Die Waräger kombinieren hohe Mobilität zu Wasser und zu Lande mit flexiblen Söldner-Taktiken, die unterschiedliche Truppenzusammenstellungen belohnen.
Sechs neue Einheiten unterstützen diese Spielweisen. Jomswikinger dienen den Dänen als wendige Infanterie, die aus der Distanz Gebäude und Schiffe beschädigen. Hauskarle geben den Sachsen schwere Infanterie, die zunächst aus der Ferne kämpft, bevor sie in den Nahkampf wechselt. Jarle agieren als warägerische Kavallerie, die mit Wurfäxten gegnerische Linien schwächt. Gemeinsam für alle Fraktionen stehen die Warägergarde als widerstandsfähige Stoßtruppen, die im Kampf Gold verdienen, berittene Armbrustschützen als Kavallerie-Schützen mit hoher, aber langsamer Schusskraft sowie Langschiffe als schnelle, vielseitige Kriegsschiffe.
Jede Zivilisation erhält eigene Technologien und Boni, die etablierte Strategien verändern und neue Wege eröffnen, Gebiete zu erweitern, zu verteidigen oder anzugreifen. Die miteinander verbundenen Kampagnen begleiten Harald Hardrada von der Verbannung über seine Eroberungen in verschiedenen Regionen und stellen die neuen Mechaniken in unterschiedlichen Umgebungen auf die Probe.
Spielmodi
Im Einzelspieler stehen drei verknüpfte Kampagnen im Mittelpunkt, die den Weg eines Kriegsherrn vom Mittelmeer über Skandinavien bis nach England nachzeichnen. Jeder Abschnitt hebt bestimmte Zivilisationen hervor und bietet Szenarien mit Überfällen, Gebietskontrolle und groß angelegten Invasionen.
Im Mehrspielermodus lassen sich die neuen Zivilisationen gegen andere Spieler einsetzen; ihre Einheiten und Boni fügen sich nahtlos in bestehende Match-Formate ein. Kooperative Runden ermöglichen gemeinsame Kampagnen oder eigene Szenarien, während kompetitive Partien den direkten Vergleich mit dem erweiterten Einheitenpool in den Vordergrund stellen.
Weitere Modi umfassen Gefechte gegen KI-Gegner sowie den Karteneditor, mit dem sich eigene Karten und Szenarien mit dem neuen Inhalt erstellen lassen.
Neue Zivilisationen und Einheiten
Dänen, Sachsen und Waräger bringen jeweils eigene Spielstile mit, die sowohl in Kampagnen als auch in offenen Matches neue Optionen eröffnen. Ihre Spezialeinheiten ergänzen die gemeinsamen Ergänzungen und ermöglichen unterschiedliche Armee-Konzepte, die auf Geschwindigkeit, Befestigung oder kombinierte Taktiken setzen.
Langschiffe stärken die Seestreitkräfte aller Fraktionen, während Warägergarde und berittene Armbrustschützen zusätzliche Tiefe für Raubzüge und Fernunterstützung bieten. Diese Elemente erlauben es, Strategien flexibel an Kartenlayout und gegnerische Zusammenstellung anzupassen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Add-on richtet sich an Spieler, die detailliertes Zivilisationsmanagement und historische Kampagnen in einem Strategiespiel schätzen. Es liefert neue Einheiten, Technologien und Szenarien, die sich direkt in die bestehenden Systeme integrieren, ohne dass Vorkenntnisse anderer Inhalte nötig sind.
Wer neue Einzelspieler-Geschichten oder mehr Abwechslung im Mehrspielermodus sucht, findet in den drei Kampagnen und den unterschiedlichen Fraktionsmechaniken entsprechende Inhalte. Die Verfügbarkeit auf dem PC mit Unterstützung für Solo- und Gruppenspiele macht das Add-on für verschiedene Spielweisen zugänglich.
Da zum Launch noch keine Nutzerbewertungen vorliegen, stützt sich die Empfehlung auf die beschriebenen Features: neue Zivilisationen mit gezielten Stärken, verknüpfte Kampagnen und erweiterte Einheitenoptionen, die taktische Entscheidungen in Strategiespielen bereichern.