Generation Zero ist ein Open-World-Ego-Shooter, der Action und Abenteuer in einer von Schweden der 1980er-Jahre inspirierten Welt vereint. Spieler übernehmen die Rolle von Widerstandskämpfern, die auf der Insel Östertörn gegen mechanische Feinde antreten. Das Tactical Equipment Pack erweitert die Kampfoptionen um neue herstellbare Gegenstände, die auf Sprengstoff und Verteidigungswerkzeuge setzen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Erkundung einer großen offenen Welt voller feindlicher Maschinen. Spieler sammeln Ressourcen und kämpfen im Guerilla-Stil, wobei Planung und Positionierung belohnt werden. Mit Tarnung lassen sich Patrouillen umgehen, während offene Kämpfe auf das Anvisieren von Schwachstellen verschiedener Maschinenklassen setzen. Im Koop-Modus können bis zu vier Spieler einander wiederbeleben und gesammelte Materialien teilen.
Ein zentrales System ist das Crafting, bei dem gesammelte Teile in Waffen und Hilfsmittel umgewandelt werden. Das Tactical Equipment Pack ergänzt fünf spezifische Gegenstände, die sich nahtlos in dieses System einfügen. Der Molotow-Cocktail dient als Brandwaffe zur Gebietskontrolle. Eine ferngesteuerte Sprengladung haftet an Oberflächen und kann auf Kommando gezündet werden. Der portable Maschinengewehr-Turm feuert automatisch auf Bedrohungen in der Nähe. Mobile Deckung bietet vorübergehenden Kugelschutz, der unter anhaltendem Beschuss zerstört werden kann. Der Sprengstoffköder lockt Maschinen mit Geräuschen an und explodiert anschließend.
Diese Ergänzungen lassen sich direkt in bestehende Rezepte integrieren und in der PLUNDRA-Box lagern, sodass sie während Missionen schnell verfügbar sind. Sie unterstützen sowohl offensive Vorstöße als auch defensive Aufstellungen in unterschiedlichem Gelände.
Spielmodi
Generation Zero bietet Solo- und nahtlosen Koop-Modus für bis zu vier Spieler. Sitzungen finden in einer gemeinsamen offenen Welt statt, ohne separate Instanzen. Schwierigkeitsstufen beeinflussen Verhalten und Aggressivität der Gegner - von „Adventure" mit leichteren Begegnungen bis hin zu anspruchsvolleren Varianten, die sich an die Taktik der Spieler anpassen.
Der Fortschritt erfolgt über Hauptmissionen und Nebenaktivitäten, bei denen Maschinenbedrohungen beseitigt und Gebiete gesichert werden. Im Koop-Modus sind koordinierte Strategien wie das Aufstellen von Fallen oder das Aufteilen der Aufmerksamkeit auf mehrere Gegner gefragt. Es gibt keine separaten Wettbewerbs- oder Arenamodi; der Fokus liegt auf der beständigen Welt und dem Überleben gegen robotische Gegner.
Integration des Tactical Equipment Packs
Die Gegenstände des Packs erhöhen die Flexibilität im Kampf gegen verschiedene Maschinentypen. Sprengstoffe schaffen Gelegenheiten für Folgeangriffe, während Verteidigungswerkzeuge ein Umpositionieren in offenen Gebieten ermöglichen. Alle Teile nutzen Materialien aus der Umgebung, sodass das Sammeln auch nach dem Freischalten sinnvoll bleibt. Kombinationen wie das Locken von Gruppen in Reichweite von Türmen oder der Einsatz von Deckung beim Rückzug werden in größeren Gefechten relevant.
Lohnt sich das Spiel?
Generation Zero erhält auf Steam überwiegend positive Bewertungen mit über 30.000 Rezensionen. Die Open-World-Struktur und der Koop-Fokus sprechen Spieler an, die methodisches Kämpfen und Ressourcenmanagement gegen KI-Gegner schätzen. Die aktive Entwicklung endete mit dem Showdown-Update, das die Hauptgeschichte abschloss und das Spiel in einem abgeschlossenen Zustand ohne weitere saisonale Inhalte hinterließ.
Interessierte an Ego-Shootern mit Crafting und Erkundung finden im Basisspiel sowie durch die zusätzlichen Ausrüstungsoptionen einen dauerhaften Mehrwert. Die geringere Spielerzahl ist dem Alter des Titels geschuldet, doch Solo- und Kleingruppen-Sessions werden weiterhin vollständig unterstützt. Das Tactical Equipment Pack verbessert gezielt die Kampfabwechslung, ohne Kernsysteme zu verändern.