Goat Simulator: PAYDAY ist eine lockere Simulationserfahrung, in der Spieler als Ziegen chaotische Aufträge und Streiche in einer Parodie auf Heist-Szenarien ausführen. Im Mittelpunkt stehen vier unterschiedliche Ziegen, die Verträge erfüllen, durch zerstörerische Aktionen Bargeld einsammeln und ihre Gewinne in einem Casino für Masken ausgeben.
Gameplay
Die zentrale Mechanik dreht sich um die Auswahl von Aufträgen über die statische Datenbank PRANKNET. Spieler nehmen Kontakt zu lokalen Figuren wie Vlad the Crimean auf, um Aufträge anzunehmen, bei denen Scheiben eingeschlagen, Ziele verprügelt und Geld eingesackt werden. Jede der vier spielbaren Ziegen bringt eigene Eigenschaften mit - eine kann fliegen -, sodass sich unterschiedliche Herangehensweisen an dieselben Aufgaben ergeben. Das verdiente Geld fließt in Einkäufe bei Mahatma Gambling, wo vor allem verschiedene Masken, darunter ein Design mit amerikanischer Flagge, angeboten werden. Weitere Freischaltungen umfassen zunehmend absurde Gegenstände und Fähigkeiten, die die Bandbreite skurriler Interaktionen erweitern.
Die Steuerung setzt auf direkte physische Einwirkung auf die Umgebung, etwa mit Jetpacks oder anderen Hilfsmitteln, um während der Jobs möglichst viel Chaos zu stiften. Die Schleife bleibt einfach: Vertrag annehmen, Streich oder Heist-Elemente umsetzen, mit der Beute zurückkehren und wiederholen, während man die Fähigkeiten der Ziegen ausprobiert. Komplexe Fortschrittssysteme gibt es nicht, abgesehen von neuen Masken und kleineren Upgrades durch wiederholtes Spielen.
Spielmodi
Traditionelle Mehrspielermodi oder separate Kampagnen sind nicht vorhanden. Stattdessen läuft alles über das Auftragssystem auf PRANKNET, wo Spieler frei aus verfügbaren Jobs wählen können. Diese verbinden Simulationselemente mit direkter Action, etwa Smash-and-Grab-Sequenzen, gefolgt von Ausgaben im Casino. Der Fokus liegt durchgehend auf dem Einzelspieler-Modus, ohne bestätigte Koop- oder Wettbewerbsoptionen.
Die Erkundung der Umgebung ist eng mit der Auftragserfüllung verknüpft und lädt dazu ein, dieselben Jobs mehrfach zu spielen, um neue Wege zu finden, Chaos zu verbreiten oder Belohnungen einzusammeln. Die Struktur eignet sich für kurze Sitzungen, die sich um einzelne Aufträge drehen, statt um lange Kampagnen.
Wichtige Features und Mechaniken
Die Mechaniken betonen die physischen Interaktionen der Ziegen, darunter das Tragen verschiedener Masken, die das Aussehen verändern, ohne die grundlegenden Fähigkeiten zu beeinflussen. Die vier Ziegen bilden die Hauptvielfalt, wobei eine durch Flugsteuerung hervorsticht und die anderen sich für bodengebundenes Chaos eignen. Freischaltungen erfolgen über das bei Aufträgen verdiente Geld und führen zu weiteren Maskenoptionen sowie kleineren skurrilen Ergänzungen.
Die Zerstörung der Umgebung ist zentraler Bestandteil der Schleife: Spieler zielen auf Fenster, Personen und Objekte, um die Auftragsanforderungen zu erfüllen. Die Ausgabenphase im Casino dient als primärer Belohnungsmechanismus und unterstreicht das geldorientierte Thema, ohne eine tiefere Wirtschaftssimulation zu bieten.
Lohnt es sich?
Goat Simulator: PAYDAY bietet eine unkomplizierte Casual-Simulation für Spieler, die kurze Einheiten absurden Humors und leichte Heist-Parodien suchen. Die bestätigte Spielerbewertung auf der Plattform liegt bei „Sehr positiv" mit 86 Prozent Zustimmung aus über 500 Rezensionen. Das Spiel ist weiterhin auf dem PC erhältlich, ohne Anzeichen für eingestellten Support.
Am meisten profitieren Spieler, die einfaches, wiederholbares Streich-Gameplay und das Sammeln kosmetischer Items schätzen. Die Erfahrung eignet sich für kurze Sitzungen statt für langes Spielen, und der begrenzte Umfang mit vier Ziegen und maskenfokussierten Belohnungen hält den Inhalt fokussiert. Besonders Fans der ursprünglichen Goat Simulator-Reihe, die eine thematische Erweiterung ohne große neue Systeme suchen, werden angesprochen.