Sixth Force ist ein kooperatives Action-Adventure für zwei Spieler, dessen zentrales Element eine physische Verbindung zwischen dem roten und blauen Helden bildet. Das Spiel setzt auf lokales Splitscreen oder Steam Remote Play Together und bietet keine Einzelspieler-Option. Mithilfe der Sixth Force erzeugen die Spieler Energieweiten, mit denen sie schwingen, greifen, den Partner levitieren oder Objekte in einer skurrilen, süßen Welt bewegen.
Gameplay
Im Kern dreht sich alles um ständige Abstimmung: Die Verbindung begrenzt den Abstand, schenkt dafür aber besondere Fähigkeiten. Während ein Spieler mit der Peitsche über Abgründe schwingt, kann der andere Gegner einfrieren oder schwere Gegenstände positionieren. Im Kampf treffen die Helden auf zuckersüchtige Marshmallows und weitere skurrile Kreaturen, die mit Peitschenhieben und Umgebungstricks besiegt werden. Rätsel entstehen im Vorbeigehen: Objekte werden gezogen, Schienen genutzt, fliegende Elemente gegriffen oder Schwung zwischen den Partnern übertragen. Levitation ermöglicht es, den anderen auf höhere Plattformen zu heben oder Gefahren zu umgehen, während das Einfrieren Hindernisse kurzzeitig als Plattformen nutzbar macht. Die bonbonfarbene Welt mit Donuts, Lollis und riesigen Küchengeräten sorgt für visuelle Abwechslung, doch der Fokus liegt auf Timing und Kommunikation statt auf Einzelleistungen.
Game Modes
Das Spiel läuft über strukturierte Koop-Level, die Parcours, Kämpfe und leichte Rätsel verbinden, ohne separate Spielmodi zu bieten. Ein kostenloser Prolog dient als Einstieg und umfasst etwa eine Stunde mit Tutorial, zwei vollständigen Leveln und grundlegenden Koop-Herausforderungen. Die Early-Access-Version erweitert dies um weitere Kapitel, in denen die Verbindung sowohl als Einschränkung als auch als kreatives Werkzeug im Mittelpunkt steht. Sessions leben von emergentem Teamwork, bei dem eine Aktion des einen Helden den anderen in Echtzeit unterstützt oder rettet.
Story and World
Die Geschichte spielt in einer Simulation, die von einer halluzinierenden KI erschaffen wurde. Die Sixth-Force-Verbindung wird hier zum Überlebens- und Fluchtmittel. Die bonbonfarbenen Umgebungen verbergen tiefere Schichten der Simulation, und skurrile Feinde sowie Objekte unterstreichen den humorvollen Ton. Fortschritt offenbart mehr über Ursprung der Verbindung und die Welt unter der Zuckeroberfläche - vor allem durch Leveldesign und Begegnungen, nicht durch Zwischensequenzen.
Is It Worth Playing?
Sixth Force richtet sich an Spieler, die eng gekoppelte Koop-Erfahrungen mit ständiger Interaktion und verbaler Abstimmung suchen. Der kostenlose Prolog erlaubt es, die Mechanik und das süße Chaos unverbindlich auszuprobieren, während die Early-Access-Version regelmäßig um Inhalte und Verbesserungen erweitert wird. Aktuelles Spieler-Feedback fällt überwiegend positiv aus und lobt das ungewöhnliche Verbindungskonzept sowie die skurrilen Gegner. Wer allein oder kompetitiv spielen möchte, findet hier wenig, während eingespielte Koop-Paare auf der Suche nach frischen Mechaniken in einer leichten, humorvollen Welt den Prolog testen können. Das Spiel bleibt kostenlos, der Fokus liegt auf der Erweiterung der Koop-Kapitel.