Terminator: Dark Fate - Defiance: Uprising erweitert das taktische Echtzeit-Kampfsystem des Grundspiels um eine groß angelegte Sandbox-Kampagne. Spieler übernehmen die Führung der Resistance auf einer strategischen Karte, die das ehemalige Gebiet der Vereinigten Staaten umfasst, und verwalten Ressourcen, während sie Truppen gegen mehrere gegnerische Fraktionen in einer dynamischen Umgebung befehligen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht eine strategische Karte mit 22 Sektoren. Jeder Sektor liefert täglich Vorräte und Personal und erhöht gleichzeitig die Lagerkapazität. Spieler können die Zeit voranschreiten lassen, um Ressourcen einzusammeln, oder sich auf unmittelbare Aktionen konzentrieren. Armeen bleiben auch bei knappen Vorräten einsatzfähig, doch für längere Operationen sind gut geplante Nachschubwege für Reparaturen und Nachrüstungen erforderlich.
Das Gameplay gliedert sich in zwei Phasen. In der Planungsphase lassen sich gegnerische Stellungen auskundschaften, Sektor-Belohnungen prüfen, Einheiten ausbilden, Fahrzeuge aufrüsten und Waren aus einem globalen Shop mit wechselndem Sortiment erwerben. In der Aktionsphase werden Angriffs-, Verteidigungs- oder Unterstützungsziele festgelegt, bevor die Fraktionen eigenständig über die Karte ziehen. Isolations-Mechaniken sorgen dafür, dass abgeschnittene Sektoren unter die Kontrolle von Maraudern fallen und das Machtgefüge verändern.
Neue Einheiten und Upgrades entstehen durch Integrator-Technologie sowie weitere fraktionsspezifische Optionen. Ein Angriffsunterstützungs-Hubschrauber bietet vielseitige Feuerunterstützung, ohne Transportkapazitäten zu bieten. Vier zusätzliche taktische Karten erweitern die Einsatzmöglichkeiten für Missionen aus den jeweiligen Sektoren.
Spielmodi
Der Conquest-Modus bildet das Herzstück und ermöglicht freies Sandbox-Gameplay, in dem Spieler ihre eigene Kampagne gestalten. Fraktionen agieren ohne festgelegte Wege und starten eigenständige Angriffe oder Verteidigungen. Schlüssel-Sektoren entscheiden über das Überleben einer Fraktion: Werden alle verloren, scheidet die Fraktion aus dem Konflikt aus; werden mehr erobert, stärkt das ihre Position.
Die Missionen innerhalb der Sektoren umfassen verschiedene Aufgabentypen. Bei Assault-Aufgaben geht es um das Erobern oder Verteidigen wichtiger Sektoren. Domination erfordert die Kontrolle aller Punkte oder die Vernichtung gegnerischer Einheiten und Verstärkungen. Total Elimination reduziert die Startpunkte des Feindes durch Kampf und Gebietskontrolle. Convoy Attack dreht sich um das Eskortieren oder Abfangen von Konvois. Capture and Hold konzentriert sich auf einen einzelnen Kontrollpunkt mit Zeitlimit.
Nebenziele sorgen für Abwechslung und erscheinen je nach Angriffs- oder Verteidigungsstatus. Dazu gehören das Retten von Überlebenden, die Aufklärung verdächtiger Aktivitäten zur Schwächung gegnerischer Verstärkungen sowie die Zerstörung vorgeschobener Nachschubbasen zur Störung der Logistik.
Fraktionsdynamik und Strategie
Fünf Fraktionen prägen den Konflikt. Legion führt aggressive Fernangriffe durch. Cartel agiert als gerissener Verbündeter von Legion, wird aber bei Isolation geschwächt. Movement dient als direkter Verbündeter, dessen Schlüssel-Sektoren für eine vollständige Integration geschützt werden müssen. Integrators bleiben neutral und bieten bei einer Allianz Handel, sicheren Durchzug und Shop-Erweiterungen. Marauders bedrohen isolierte Gebiete und können sich zur vereinten Bedrohung „The One Sun" zusammenschließen.
Spielerentscheidungen beeinflussen den Verlauf. Möglichkeiten reichen vom Sturm auf Basen über die Unterstützung von Verbündeten bis hin zu Plünderungen. Nach Abschluss der Hauptkampagne, bei der die Schlüssel-Sektoren von Legion erobert und deren Produktionsbasis zerstört werden müssen, lässt sich das Spiel fortsetzen, um die verbliebenen Fraktionen zu eliminieren.
Lohnt sich das Spiel?
Terminator: Dark Fate - Defiance: Uprising bietet strategische Freiheit durch seine lebendige Karte und das eigenständige Handeln der Fraktionen. Die Kombination aus Ressourcenmanagement, Sektorkontrolle und taktischen Missionen spricht Spieler an, die Sandbox-Strategie mit Echtzeit-Befehlsgabe verbinden möchten. Aktuelle Updates haben Balance-Anpassungen und Fehlerbehebungen für den neuen Inhalt vorgenommen.
Auf Steam liegt die Nutzerbewertung bei „gemischt" mit 59 Prozent positiven Bewertungen aus 363 Rezensionen. Das Feedback lobt das solide Konzept und die neuen Einheiten, bemängelt jedoch eine gewisse Wiederholung bei den Missionszielen. Die Erweiterung richtet sich an Fans des Grundspiels, die eine tiefere Kampagne und Wiederspielbarkeit durch eigene Entscheidungen statt linearer Missionen suchen.
Wer eine Widerstandsbewegung gegen mehrere Bedrohungen in einer postapokalyptischen Welt leiten möchte, wird die Mechaniken als lohnend empfinden. Das Spiel ist als kostenpflichtiges DLC für den PC erhältlich und wird weiterhin durch Patches unterstützt.