The Relic: First Guardian ist ein Singleplayer-Action-RPG in der zerstörten Welt Arsilthus. Als Wächter sammelt man uralte Relikte, um das Land nach dem Verlust eines mächtigen Artefakts wiederherzustellen. Die düstere Atmosphäre und die tragischen Begegnungen schöpfen aus koreanischer Mythologie.
Gameplay
Im Kampf steht der offensive Druck im Vordergrund: Normale Angriffe verbrauchen keine Ressourcen, sodass Ausdauer ausschließlich für präzises Ausweichen und Blocken bleibt. Magische Fähigkeiten nutzen Cooldowns und einen separaten Balken, sodass Spieler Angriffskombinationen frei gestalten und gleichzeitig das Timing der Verteidigung im Blick behalten müssen. Fünf Waffentypen bieten unterschiedliche Spielweisen: Schwert und Schild für ausgewogene Verteidigung, Kampfstab für Nah- und Fernkampf, Dolche für hohe Geschwindigkeit, Zweihänder für rohe Kraft und Langschwert für Reichweite. Jede Waffe besitzt eigene Skillbäume, die durch Reliktenergie freigeschaltet werden und passive Boni sowie starke Ultimates liefern, die den Kampfstil verändern.
Die Erkundung erstreckt sich über eine semi-offene Welt mit verbundenen Regionen, Ruinen und versteckten Dungeons. Abseits der Wege finden sich Artefakte, Wissensfragmente und Begegnungen, die die Geschichte des untergegangenen Landes vertiefen. Statt klassischer Level gibt es Ausrüstung und Relikte mit über siebzig einzigartigen passiven Effekten, die jederzeit frei kombiniert werden können, um Angriffstempo und Kampfansatz anzupassen.
Spielmodi
Im Mittelpunkt steht die Singleplayer-Kampagne mit Fokus auf Erkundung und Boss-Kämpfen. Bis zu achtzig mythische Bosse begegnen als eigenständige Herausforderungen, die jeweils mit tragischen Legenden verknüpft sind und anpassungsfähige Strategien verlangen. Dungeons wie das Heiligtum des vergessenen Lichts bieten konzentrierte Prüfungen mit eigenen Belohnungen und eigener Atmosphäre. Multiplayer-Elemente fehlen, sodass der Schwerpunkt auf persönlicher Entdeckung und Kampfbeherrschung in der zerbrochenen Welt Arsilthus liegt.
Die Welt und die Hintergrundgeschichte
Arsilthus bildet eine eindringliche Kulisse, geprägt von koreanischer Mythologie und alten Erzählungen. Relikte dienen als Kraftquellen und erzählerische Anker, die die letzten Wünsche und Gefühle der in der Katastrophe Verlorenen in sich tragen. Die Welt belohnt aufmerksame Beobachtung von Umgebungsdetails und verborgenen Pfaden, die über diese Fragmente Einblicke in die Geschichte offenbaren.
Lohnt sich das Spiel?
Frühe Spielerstimmen auf Steam fallen überwiegend negativ aus, mit dreißig Prozent positiven Bewertungen aus den ersten zehn Rezensionen. Ein Day-One-Patch hat Verbesserungen an der Feldqualität, der Erkundung, dem Kampf, den Voice-Overs und der Performance gebracht. Der Kern aus schnellem Kampf, Relikt-basierten Builds und vielfältigen Bossen spricht Fans von Action-RPGs an, die Wert auf präzises Timing und Experimentieren legen. Spieler, die eine ausgefeilte Singleplayer-Erfahrung mit starken mythologischen Themen suchen, können trotz technischer Hinweise in den ersten Berichten Gefallen finden, während sensible Nutzer weitere Updates abwarten sollten. Das Night of the Unextinguished Flame-Paket liefert Startressourcen wie Gold, Reliktenergie, einen einzigartigen Siegelstein, exklusive Rüstung und ein Schwert-und-Schild-Set sowie Zugang zu einem eigenen Dungeon für einen schnelleren Einstieg.