theHunter: Call of the Wild - Cuatro Colinas Game Reserve ist eine Jagdsimulation in einer weitläufigen iberischen Landschaft. Spieler übernehmen die Rolle eines Jägers, der auf 25 Quadratmeilen aus Hügeln, offenen Feldern, Wäldern und historischen Stätten Wild aufspürt und erlegt. Realistisches Tierverhalten verbindet sich mit einer Handlung, die sich über eine Reihe von Missionen rund um den Revierförster entfaltet.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht geduldiges Beobachten und präzises Schießen in einer realistischen Umgebung. Jäger durchqueren sonnenüberflutete Wiesen mit Sonnenblumen und Lavendel, ziehen durch Olivenhaine und finden Deckung in Laub- oder Kiefernwäldern. Fährten, Bedürfniszonen und Spuren führen zu Zielen wie Feldhasen im Unterholz, Rehwild auf offenen Flächen, Rothirschen und Wildschweinen. Scheuere Arten sind der Iberische Wolf an den Klippen und das Mufflon. Die Spanish-Grand-Slam-Herausforderung verlangt den Abschuss aller vier Steinbock-Unterarten: Ronda, Südost, Beceite und Gredos.
Waffenhandhabung setzt auf Treffsicherheit und geringen Rückstoß. Das mitgelieferte Mårtensson 6,5-mm-Bolt-Action-Gewehr überzeugt durch einen leichten, geschmeidigen Verschluss und ist in den Farbvarianten Lightning, Thunder und Rayo erhältlich. Die flache Flugbahn der 6,5-mm-Munition erleichtert weite Schüsse. Erkundungen führen zu einem Marmorsteinbruch und einer verfallenen Klosteranlage, die sich vom Naturpanorama abheben. Die Größe des Gebiets lädt sowohl zu methodischem Pirschgang als auch zu ausgedehnten Fuß- oder Fahrzeugtouren ein.
Spielmodi
Zwei grundlegende Herangehensweisen prägen das Spielerlebnis. Die Story-Missionen erzählen von Doña Alejandra del Bosque Garcia, der Verwalterin, die mit Wildschäden, Bauernkonflikten, familiären Problemen und wirtschaftlichem Druck kämpft. Vierzehn Story-Missionen treiben die Handlung voran und führen neue Charaktere sowie Aufgaben ein. Fünfundfünfzig Nebenmissionen ergänzen das Angebot durch gezielte Abschüsse und Erkundungsaufgaben und bringen die Gesamtzahl auf 67 Missionen.
Freies Erkunden bietet eine alternative Spielweise. Spieler können die Missionsstruktur komplett ignorieren und auf eigene Faust durch das gesamte Revier jagen. In Multiplayer-Sitzungen können Besitzer und Nicht-Besitzer derselben Instanz beitreten und gemeinsame Jagden starten, ohne dass jeder Teilnehmer das Reservat besitzen muss.
Das Revier und seine Tierwelt
Cuatro Colinas vermittelt die erhabene Atmosphäre historischer iberischer Jagdgründe. Weite Felder gehen in sanfte Berge über, dichte Wälder bieten scheuem Wild Schutz. Insgesamt elf Arten sind vertreten, sieben davon exklusiv für dieses Gebiet. Wiederkehrende Tiere wie der Fasan gesellen sich zu den ortsspezifischen Wölfen und Steinböcken. Die Mischung aus offenem Gelände und unterschiedlichen Lebensräumen ermöglicht verschiedene Jagdstile - von der Pirsch im Dickicht bis zum weiten Schuss über Wiesen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Spielerresonanz auf das Reservat fällt gemischt aus: Steam-Rezensionen zeigen 63 Prozent positiv bei 388 Bewertungen. Viele loben die eindrucksvolle Landschaft und entspannte Jagden auf Rothirsch oder Wildschwein, andere empfinden das Wildaufkommen als geringer als in manchen anderen Revieren. Die Story-Missionen geben Struktur für alle, die geführte Ziele bevorzugen, während der freie Modus unabhängiges Erkunden ermöglicht. Geteilter Multiplayer-Zugang erleichtert Gruppenspiel. Dieses DLC richtet sich an Jäger, die detaillierte Umgebungen und realistische Fährtenarbeit schätzen. Wer bereits das Basisspiel besitzt, erhält mit den neuen Arten, Missionen und der Waffe eine Erweiterung des bekannten Spielprinzips, ohne dass jeder Mitspieler das Reservat kaufen muss.